Fufu
Fufu ist ein traditionelles westafrikanisches Gericht, das für seine weiche, elastische Textur und seinen milden Geschmack bekannt ist. Es wird oft als Beilage zu herzhaften Eintöpfen und Suppen serviert und bietet eine perfekte Balance zu würzigen und aromatischen Hauptgerichten. Die Zubereitung von Fufu erfordert Geduld und Geschick, um die richtige Konsistenz zu erreichen, aber das Ergebnis ist ein köstliches und sättigendes Gericht, das die Aromen der afrikanischen Küche wunderbar ergänzt.
- Schwierigkeit
- 10 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Schritt für Schritt
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Maniok schälen: Mit einem scharfen Messer die dicke, braune Schale samt der darunterliegenden rosafarbenen Schicht entfernen, bis nur das weiße Innere übrig bleibt. Eventuelle holzige Mittelstücke wegschneiden. Maniok in 3–4 cm große Stücke teilen.
800 g Maniok (frisch, geschält) -
Kochbananen vorbereiten: Die Enden der grünen Kochbananen abschneiden, Schale der Länge nach mehrmals einritzen und mit den Fingern oder einem Messer abziehen. Kochbananen in etwa 2–3 cm dicke Scheiben schneiden.
400 g Kochbananen (grün) -
Maniok und Kochbananen in einen großen Topf geben und mit Wasser bedecken. Die angegebenen 1500 ml Wasser zugeben, bei Bedarf so viel ergänzen, dass alles 3–4 cm mit Wasser bedeckt ist. Salz hinzufügen.
1 TL Salz 1500 ml Wasser (plus etwas mehr zum Nachfüllen im Topf) -
Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten garen, bis Maniok und Kochbananen sehr weich sind. Sie sollten sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen. Bei Bedarf zwischendurch etwas Wasser nachfüllen, damit nichts anbrennt.
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Gegarte Stücke mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen, gut abtropfen lassen und in eine große hitzebeständige Schüssel oder einen Mörser (Holzmörser) geben. Ein wenig Kochwasser aufbewahren, falls der Fufu später weicher gemacht werden soll.
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Maniok und Kochbananen mit einem kräftigen Stampfer, einem Holzstößel oder einem schweren Löffel beginnen zu zerdrücken. Erst grob zu Brei verarbeiten, dabei Stücke an den Schüsselrand drücken, bis keine größeren Stücke mehr sichtbar sind.
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Weiterstampfen oder mit einem stabilen Holzlöffel kräftig schlagen und falten: Die Masse vom Rand zur Mitte ziehen, drücken und wieder schlagen. So lange weitermachen, bis eine glatte, elastische, leicht klebrige Masse entsteht. Wenn der Fufu zu fest ist, esslöffelweise heißes Kochwasser untermischen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
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Sobald der Fufu glatt und elastisch ist, ihn 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Stärke setzen kann und die Masse etwas fester wird.
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Zum Formen die Hände leicht mit etwas Pflanzenöl einreiben, um das Kleben zu verhindern. Portionsweise etwas Fufu abnehmen und zwischen den Händen zu glatten Bällchen oder ovalen Portionen rollen.
1 TL Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für die Hände beim Formen) -
Fufu sofort heiß als Beilage zu würzigen Eintöpfen oder Suppen servieren, z.B. zu Erdnusseintopf, Palaver Sauce oder Okraschoteneintopf. Traditionell wird ein kleines Stück Fufu mit den Fingern abgezupft, zu einer Mulde gedrückt und damit etwas Soße aufgenommen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Stabiler Kartoffelstampfer oder Holzstößel
- Großer Holzlöffel
- Messbecher
- großer Topf
- Teelöffelmaß
- Schaumlöffel
- scharfes Messer
- Kochlöffel
- Große hitzebeständige Schüssel oder Mörser
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