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Churchkhela – gezögerte Walnussketten in eingedicktem Traubensaft

Originalname Churchkhela

Churchkhela ist eine traditionelle georgische Süßigkeit: an Schnüren aufgereihte Walnusshälften werden mehrfach in eine dicke, puddingartige Masse aus Traubensaft und Mehl getaucht. Nach dem Trocknen entstehen weiche, fruchtig-nussige „Würste“, die sich hervorragend als Snack, zum Tee oder als essbares Mitbringsel eignen.

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KI generiert Vegan Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Churchkhela – gezögerte Walnussketten in eingedicktem Traubensaft
Schwierigkeit
1 h 0 min
Vorbereitung
40 min
Koch/Backzeit
0 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

5 g
Eiweiß
28 g
Kohlenhydrate
22 g
davon Zucker
10 g
Fett
1 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
40 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Arbeitsfläche vorbereiten: Ein Stück Backpapier oder ein sauberes Küchentuch bereitlegen, an einem warmen, gut belüfteten Ort, wo die Churchkhela später mehrere Tage hängen und trocknen können.

    1 Stück Backpapier (oder sauberes Küchentuch als Unterlage)
  2. Walnüsse der Länge nach vorsichtig halbieren, sodass möglichst viele Hälften mit relativ ganzer Form entstehen. Sehr kleine oder bröselige Stücke beiseitelegen oder anderweitig verwenden.

    250 g Walnüsse
  3. Küchengarn in 20–25 cm lange Stücke schneiden (je nach gewünschter Länge der Churchkhela). An einem Ende jedes Fadens einen festen Doppelknoten machen, damit die Nüsse später nicht herunterrutschen.

    2 m Küchengarn (sauber, lebensmittelecht)
  4. Mit einem Holzspieß oder einer dicken Nadel jeweils mittig durch eine Walnusshälfte stechen und das Loch leicht erweitern. Die Walnusshälften nacheinander auf die vorbereiteten Fäden auffädeln, bis jeder Faden gut gefüllt ist, oben jeweils noch etwa 5–7 cm Faden zum Aufhängen frei lassen. Ketten beiseitelegen.

    1 Stück Holzspieß (oder dicke Nadel zum Durchstechen)
  5. Für den Traubensaftüberzug etwa 200 ml des Traubensafts in eine Schüssel geben. Mehl nach und nach mit einem Schneebesen einrühren, bis eine glatte, klümpchenfreie Mischung entsteht.

    1000 ml Traubensaft (am besten rot, 100 % Direktsaft, ungesüßt) 120 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  6. Den restlichen Traubensaft in einen Topf geben, Zucker hinzufügen und unter Rühren erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Zimt, Muskatnuss und eine kleine Prise Salz einrühren, falls verwendet.

    60 g Zucker (optional, je nach Süße des Saftes) 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben, optional) ½ TL Zimt (gemahlen, optional) Salz (nach Geschmack) 1000 ml Traubensaft (am besten rot, 100 % Direktsaft, ungesüßt)
  7. Sobald der Saft heiß ist, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die angerührte Mehl-Traubensaft-Mischung unter ständigem Rühren langsam in den Topf gießen. Weiter rühren, damit sich keine Klümpchen bilden.

  8. Die Masse bei niedriger bis mittlerer Hitze 15–20 Minuten sanft köcheln lassen, dabei ständig rühren, bis sie deutlich eindickt und eine puddingartige, zähflüssige Konsistenz erreicht. Wenn der Kochlöffel eine dicke Schicht hält und beim Durchziehen eine Spur sichtbar bleibt, ist die Masse fertig.

  9. Topf vom Herd nehmen und die Traubenmasse 10–15 Minuten abkühlen lassen, bis sie heiß, aber nicht mehr kochend ist. Sie sollte weiterhin dickflüssig sein, jedoch nicht zu steif, damit die Walnussketten gut überzogen werden können.

    Wartezeit 15 min

  10. Je eine Walnusskette am oberen Fadenende festhalten und komplett in die warme Traubenmasse eintauchen. Langsam herausziehen, dabei leicht drehen, damit die Masse gleichmäßig verteilt ist und überschüssige Flüssigkeit zurück in den Topf abtropfen kann. Die Kette soll rundum mit einer dicken Schicht überzogen sein.

    1000 ml Traubensaft (am besten rot, 100 % Direktsaft, ungesüßt) 120 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  11. Die frisch überzogene Kette über dem Topf wenige Sekunden abtropfen lassen, dann an einem Haken, einem Holzstab oder einer Leine aufhängen, sodass sie frei hängt und sich nicht mit anderen Ketten berührt. Unterlage (Backpapier oder Tuch) darunterlegen, um Tropfen aufzufangen.

    1000 ml Traubensaft (am besten rot, 100 % Direktsaft, ungesüßt)
  12. Alle Walnussketten nacheinander eintauchen und aufhängen. Wenn die Masse im Topf zu stark eindickt, kurz auf kleiner Hitze wieder etwas erwärmen und gut durchrühren.

  13. Die Ketten 2–3 Stunden antrocknen lassen, bis die Oberfläche nicht mehr klebrig glänzt, sondern matt wird und leicht anzieht.

    Wartezeit 3 h 0 min

  14. Optional für eine dickere Schicht: Die angetrockneten Walnussketten erneut kurz in die noch warme bzw. wieder leicht erwärmte Traubenmasse tauchen, abtropfen lassen und wieder aufhängen. Dies kann ein zweites Mal wiederholt werden, je nach gewünschter Dicke.

  15. Die Churchkhela an einem luftigen, eher kühlen, trockenen Ort 3–5 Tage trocknen lassen, bis sie außen trocken und leicht elastisch und innen noch weich sind. Die genaue Dauer hängt von Luftfeuchte und Temperatur ab.

  16. Zum Servieren die Fäden abschneiden, Churchkhela in Scheiben schneiden oder als ganze Stücke anbieten. In Pergamentpapier oder luftdicht verpackt an einem kühlen Ort mehrere Wochen lagerbar.

II

Utensilien

  • Holzspieß oder dicke Nadel
  • Schneidebrett
  • Schneebesen
  • Schüssel
  • Kochlöffel oder Teigschaber
  • Küchengarn
  • Haken, Stange oder Leine zum Aufhängen
  • Backpapier oder Küchentuch
  • Topf, ca. 2 l
  • Messer
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