Saka-saka – Zentralafrikanischer Maniokblätter-Eintopf mit Erdnuss
Originalname Saka-saka
Saka-saka ist ein cremiger Eintopf aus zarten Maniokblättern, Erdnuss und Gewürzen, der in vielen zentralafrikanischen Ländern geschätzt wird. Die langsam geschmorten Blätter entwickeln ein tiefes, erdiges Aroma, das durch die nussige Erdnussbutter und aromatische Zwiebeln, Knoblauch und Chili abgerundet wird. Serviert mit Reis, Fufu oder Kochbananen ist Saka-saka ein sättigendes, zugleich einfaches und sehr aromatisches Alltagsgericht.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
- 430 kcal
- Kalorien
- 14 g
- Eiweiß
- 24 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 32 g
- Fett
- 14 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 650 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomate grob würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln bzw. Lauch in feine Ringe schneiden. Chilischote je nach gewünschter Schärfe mit oder ohne Kerne fein hacken.
100 g Tomate 12 g Knoblauchzehen 40 g Frühlingszwiebeln oder Lauch 200 g Zwiebeln 120 g rote Paprikaschote 10 g frische Chilischote oder milde rote Chili -
Maniokblätter, falls tiefgekühlt, vollständig auftauen lassen und überschüssiges Wasser leicht ausdrücken. Falls die Blätter sehr grob sind, mit einem Messer oder in der Küchenmaschine fein hacken, damit sie schneller weich werden und der Eintopf cremiger wird.
600 g Maniokblätter, fein gehackt (frisch oder tiefgekühlt, aufgetaut) -
In einem großen Topf das Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln zugeben und 4–5 Minuten glasig dünsten. Knoblauch, Chili, Paprika und Frühlingszwiebeln/Lauch hinzufügen und weitere 3–4 Minuten anbraten, bis alles weich ist und duftet.
12 g Knoblauchzehen 3 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl) 40 g Frühlingszwiebeln oder Lauch 200 g Zwiebeln 120 g rote Paprikaschote 10 g frische Chilischote oder milde rote Chili -
Tomatenwürfel, gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel und geräuchertes Paprikapulver bzw. Chilipulver in den Topf geben. Unter Rühren 2–3 Minuten mitdünsten, bis die Tomate leicht zerfällt und eine würzige Basis entsteht.
½ TL geräuchertes Paprikapulver oder mildes Chilipulver 100 g Tomate ½ TL gemahlener Kreuzkümmel ½ TL gemahlener Koriander -
Die vorbereiteten Maniokblätter und das Lorbeerblatt in den Topf geben. Mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen, so dass die Blätter gut bedeckt sind. Alles gründlich umrühren, bis sich die Zutaten verteilt haben.
900 ml Wasser oder Gemüsebrühe 1 Stück Lorbeerblatt 600 g Maniokblätter, fein gehackt (frisch oder tiefgekühlt, aufgetaut) -
Den Topfinhalt aufkochen, dann die Hitze auf klein bis mittel reduzieren. Den Eintopf mit halb aufgelegtem Deckel 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Maniokblätter weich und dunkler geworden sind. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit nichts ansetzt.
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Während der Eintopf köchelt, Erdnussbutter in einer Schüssel mit einer kleinen Menge heißem Wasser aus dem Topf oder etwas zusätzlichem heißem Wasser glattrühren, bis eine dickflüssige, klümpchenfreie Paste entsteht. So lässt sie sich später besser einarbeiten.
120 g glatte Erdnussbutter (100 % Erdnüsse, ungesüßt) -
Wenn die Maniokblätter weich sind, die Erdnusspaste und die Kokosmilch nach und nach einrühren. Gut vermischen, damit sich Erdnuss und Kokosmilch gleichmäßig im Eintopf verteilen. Weitere 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Eintopf sämig und cremig ist.
400 ml Kokosmilch (ungesüßt, aus der Dose) 120 g glatte Erdnussbutter (100 % Erdnüsse, ungesüßt) -
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Zitronen- oder Limettensaft einrühren, um die Aromen zu heben. Lorbeerblatt entfernen. Der Eintopf sollte kräftig, leicht nussig und gut ausbalanciert zwischen herzhaft und erdig schmecken.
Salz (nach Geschmack) 1 EL frischer Zitronen- oder Limettensaft 1 Stück Lorbeerblatt schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) -
Saka-saka 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Dann heiß servieren, klassisch mit Reis, Fufu, gekochtem Maniok oder Kochbananen. Nach Belieben mit zusätzlichen Chiliflocken oder einem Spritzer Zitronensaft am Tisch verfeinern.
Utensilien
- Schneidebrett
- Esslöffel und Teelöffel
- Großer Topf mit Deckel
- Messbecher
- scharfes Messer
- Kochlöffel
- Schüssel zum Anrühren der Erdnussbutter
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