Gefriergetrockneter Rindereintopf für unterwegs
Herzhafter Rindereintopf mit Kartoffeln, Karotten, Sellerie und Erbsen, so zubereitet, dass er sich ideal gefriergetrocknet oder im Dörrautomaten haltbar machen lässt. Perfekt für Trekkingtouren, Camping oder als Notfallvorrat: einfach mit heißem Wasser aufgießen und wenige Minuten ziehen lassen – schon steht ein vollwertiges, aromatisches Gericht bereit.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 15 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
430 kcal
- 30 g
- Eiweiß
- 30 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 18 g
- Fett
- 7 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in kleine Würfel von etwa 1–1,5 cm schneiden. Kartoffeln, Karotten und Knollensellerie schälen und ebenfalls in kleine, möglichst gleichmäßige Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie grob hacken und beiseite stellen.
400 g Rindfleisch (mageres Schmorfleisch oder Hüfte) 350 g Kartoffeln 200 g Karotten 2 EL Petersilie (frisch, alternativ getrocknet) 120 g Knollensellerie 2 Stück Knoblauchzehen 150 g Zwiebeln -
In einem großen Topf Rapsöl und Butter bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Rindfleisch in 2 Portionen kräftig anbraten, bis es rundum gebräunt ist, dabei leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und kurz beiseite stellen.
2 EL Rapsöl Pfeffer (nach Geschmack) 20 g Butter Salz (nach Geschmack) -
Zwiebeln im Bratfett bei mittlerer Hitze glasig dünsten, dann Knoblauch zugeben und 1 Minute mitdünsten. Tomatenmark und Paprikapulver einrühren und 1–2 Minuten rösten, bis es leicht am Topfboden ansetzt – das gibt Röstaromen.
1 ½ EL Tomatenmark 1 TL Paprikapulver edelsüß -
Mit einem Schuss Rinderfond ablöschen, dabei die Röststoffe vom Topfboden lösen. Restlichen Fond und das Wasser angießen. Angebratenes Rindfleisch samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter, Thymian und eine Prise Zucker hinzufügen.
900 ml Rinderfond (alternativ kräftige Rinderbrühe) 1 TL Thymian (getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter 300 ml Wasser (zusätzlich zum Fond zum Kochen) ½ Prise Zucker -
Kartoffeln, Karotten, Knollensellerie und Erbsen in den Topf geben. Alles gut verrühren. Den Eintopf aufkochen, dann die Hitze reduzieren und bei leicht geöffnetem Deckel 60–75 Minuten sanft köcheln lassen, bis Fleisch und Gemüse weich, aber nicht zerfallen sind. Gelegentlich umrühren.
Wartezeit 1 h 10 min
100 g Erbsen (tiefgekühlt) -
Lorbeerblätter entfernen. Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie unterrühren. Der Eintopf sollte nun kräftig gewürzt sein, da beim späteren Aufgießen mit Wasser der Geschmack etwas milder wird.
-
Den fertigen Eintopf etwas abkühlen lassen, dann alle festen Bestandteile mit einer Schaumkelle so aus dem Topf nehmen, dass möglichst wenig Flüssigkeit mitkommt. Auf Backblechen oder die Einsätze des Dörrautomaten in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht verteilen. Flüssigkeit separat aufbewahren.
Wartezeit 20 min
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Für das Gefriertrocknen nach Anleitung des Gerätes arbeiten: Eintopf zunächst vollständig durchfrieren (idealerweise −18 °C oder kälter, mindestens 12 Stunden), dann im Gefriertrockner so lange trocknen, bis die Stücke beim Brechen knackig sind und keine weichen Stellen mehr zeigen. Alternativ im Dörrautomaten bei 55–60 °C 10–14 Stunden trocknen, bis alles komplett durchgetrocknet ist.
Wartezeit 1 h 0 min
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Die abgekühlten, vollständig trockenen Eintopfstücke portionsweise in luftdichte Beutel oder Schraubgläser füllen. Optional die getrocknete, entfettete Brühe pulverisieren und mit abfüllen oder später beim Rehydrieren durch Brühepulver ersetzen. Behälter möglichst luftdicht verschließen (Vakuumbeutel sind ideal). Kühl, trocken und dunkel lagern.
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Zum Servieren unterwegs: Pro Portion etwa 120–130 g des ursprünglichen Eintopfes einkalkulieren, was etwa 40–50 g Trockenprodukt entspricht. Trockenmischung in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, zunächst mit etwa dem 2,5- bis 3-fachen Gewicht an Wasser (pro Portion ca. 120–150 ml). 10–15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Final mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Wartezeit 15 min
Utensilien
- Schneidebrett
- Wärmequelle zum Aufkochen von Wasser
- Backbleche oder Dörreinsätze
- Vakuiergerät oder luftdichte Behälter
- großer Topf
- Gefriertrockner oder Dörrautomat
- Schaumkelle
- scharfes Messer
- Kochlöffel
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