Falluk – herzhaft geschmortes Fleisch mit Kräutern und Gewürzen
Originalname Falluk
Falluk ist ein langsam geschmortes Fleischgericht mit zarten Fleischstücken, warmen orientalischen Gewürzen, Zwiebeln, Tomaten und frischen Kräutern. Durch das geduldige Schmoren entsteht eine sämige Sauce mit tiefem Aroma, perfekt zum Aufnehmen mit Fladenbrot oder serviert mit Reis. Ideal für gemütliche Herbst- und Winterabende, wenn etwas Wärmendes und Herzhaftes auf den Tisch soll.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 30 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 35 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten waschen und grob würfeln. Paprika entkernen, weiße Rippen entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Karotten und Kartoffeln schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden (ca. 2 cm), damit sie gleichmäßig garen.
3 Stück Knoblauchzehen 200 g Karotten 250 g Tomaten (reif) 150 g Paprika (rot oder gelb) 300 g Zwiebeln 300 g Kartoffeln -
Rindfleisch von groben Sehnen und Fett befreien und in etwa 3–4 cm große Würfel schneiden. Fleisch mit Küchenpapier gut trocken tupfen, damit es beim Anbraten rösten statt kochen kann.
800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade, Bug oder Hals) -
In einem schweren Topf (am besten Gusseisen) Olivenöl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise zugeben und rundherum kräftig anbraten, bis sie gut gebräunt sind. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen. Nicht zu viel auf einmal in den Topf geben, sonst zieht das Fleisch Wasser.
3 EL Olivenöl -
Hitze leicht reduzieren. Zwiebeln in den Topf geben und im Bratensatz 5–7 Minuten glasig bis leicht gebräunt anschwitzen. Dann Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 7 min
3 Stück Knoblauchzehen 300 g Zwiebeln -
Tomatenmark in den Topf geben und 1–2 Minuten mitrösten, bis es dunkler wird und aromatisch duftet. Dann Tomatenwürfel, Zucker und die trockenen Gewürze (Kreuzkümmel, Paprikapulver edelsüß und rosenscharf, Zimt, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer) einstreuen und alles gut verrühren.
Wartezeit 2 min
½ TL Zucker (oder Honig, zum Abrunden der Säure) ¼ TL Zimt (gemahlen, nur eine Prise für Wärme im Aroma) ½ TL Schwarzer Pfeffer 2 TL Paprikapulver edelsüß ½ TL Paprikapulver rosenscharf (optional, für leichte Schärfe) 1 ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen) 2 EL Tomatenmark 250 g Tomaten (reif) -
Mit einem kleinen Schuss Brühe den Bratensatz am Topfboden lösen, dann das angebratene Fleisch samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Restliche Brühe und ggf. einen Teil des Wassers angießen, sodass das Fleisch größtenteils bedeckt ist. Lorbeerblätter dazugeben und alles einmal aufkochen lassen.
Wartezeit 5 min
700 ml Rinderbrühe (oder Gemüsebrühe) 200 ml Wasser (falls nötig zum Auffüllen beim Schmoren) 800 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade, Bug oder Hals) 2 Stück Lorbeerblätter -
Hitze auf kleine Stufe reduzieren, den Topf mit Deckel schließen und das Fleisch 60 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Nach etwa 60 Minuten Garzeit Kartoffeln, Karotten und Paprika in den Topf geben. Alles gut untermischen, wieder zum leisen Köcheln bringen und weitere 30–45 Minuten schmoren, bis Fleisch und Gemüse zart sind und die Sauce sämig geworden ist.
Wartezeit 45 min
300 g Kartoffeln 200 g Karotten 150 g Paprika (rot oder gelb) -
Während der letzten Minuten Petersilie und Koriandergrün fein hacken. Zitrone heiß abwaschen, etwas Schale fein abreiben und ein bis zwei Teelöffel Saft auspressen.
10 g Petersilie (frisch) 10 g Koriandergrün (frisch, optional) ½ Stück Zitrone (unbehandelt, für Abrieb und etwas Saft) -
Lorbeerblätter aus dem Eintopf entfernen. Mit Salz, eventuell zusätzlichem Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Zitronenabrieb und einen Teil der frischen Kräuter einrühren, kurz mitziehen lassen, dann den Herd ausschalten und den Falluk 5–10 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 10 min
10 g Koriandergrün (frisch, optional) 10 g Petersilie (frisch) ½ Stück Zitrone (unbehandelt, für Abrieb und etwas Saft) Salz (nach Geschmack) ½ TL Schwarzer Pfeffer -
Falluk in tiefen Tellern anrichten, mit den restlichen Kräutern bestreuen und nach Wunsch mit Fladenbrot, Reis oder Couscous servieren. Die Sauce sollte kräftig, aber ausgewogen würzig schmecken – bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen oder ohne Deckel kurz einkochen lassen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Kochlöffel aus Holz oder hitzebeständigem Material
- schwerer Schmortopf oder Bräter
- Messbecher
- Schöpfkelle
- Messlöffel
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