Matapa – Mosambikanischer Eintopf aus Maniokblättern, Erdnüssen und Kokosmilch
Originalname Matapa
Matapa ist ein cremiger, herzhafter Eintopf aus der mosambikanischen Küche auf Basis von Maniokblättern, Erdnüssen und Kokosmilch. Die langsam gegarten Maniokblätter bringen eine leicht erdige Note, die mit der süßlich-aromatischen Kokosmilch und dem nussigen Aroma der Erdnüsse verschmilzt. Knoblauch und Zwiebeln sorgen für Tiefe, optionaler Chili für angenehme Schärfe. Serviert mit Reis oder Xima (Maisbrei) ist Matapa ein sättigendes, aromatisches Wohlfühlgericht, das die Essenz der mosambikanischen Küche einfängt.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 16 g
- Eiweiß
- 22 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 42 g
- Fett
- 22 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 500 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln und Tomaten waschen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten grob würfeln. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Chilischote (falls verwendet) längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken.
3 Stück Knoblauchzehen 150 g Tomaten (reif) 1 Stück Chilischote (optional, frisch) 150 g Zwiebeln -
Maniokblätter, falls frisch, gründlich waschen, harte Stiele entfernen und sehr fein schneiden. Tiefgekühlte Maniokblätter vollständig auftauen und überschüssiges Wasser ausdrücken.
600 g Maniokblätter (frisch oder tiefgekühlt, gut gewaschen) -
Erdnüsse in einem Mixer oder mit einem Mörser zu einer möglichst feinen Paste oder zu feinem Mehl verarbeiten. Gegebenenfalls etwas von den 400 ml Wasser zugeben, damit eine cremige Paste entsteht.
400 ml Wasser 120 g Erdnüsse (ungesalzen, ohne Schale) -
In einem großen Topf das Speiseöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch und Chili zugeben und weitere 1–2 Minuten mitbraten, ohne dass sie bräunen.
Wartezeit 5 min
1 Stück Chilischote (optional, frisch) 150 g Zwiebeln 3 Stück Knoblauchzehen 2 EL Speiseöl (z.B. Erdnussöl oder neutrales Pflanzenöl) -
Tomatenwürfel und Lorbeerblatt in den Topf geben, alles gut verrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen und eine sämige Basis entstanden ist.
Wartezeit 5 min
150 g Tomaten (reif) 1 Stück Lorbeerblatt (optional) -
Die fein geschnittenen Maniokblätter in den Topf geben, gut mit der Tomatenmischung vermengen. Mit den restlichen 400 ml Wasser aufgießen, einmal aufkochen lassen, dann auf kleine bis mittlere Hitze reduzieren und 20–25 Minuten leicht köcheln, bis die Blätter weicher werden. Gelegentlich umrühren.
Wartezeit 25 min
600 g Maniokblätter (frisch oder tiefgekühlt, gut gewaschen) 400 ml Wasser -
Kokosmilch und Erdnusspaste in den Topf geben und gründlich unterrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Die Hitze sehr niedrig einstellen und die Matapa weitere 25–30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Maniokblätter sehr weich und die Sauce cremig ist. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 30 min
120 g Erdnüsse (ungesalzen, ohne Schale) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 400 ml Kokosmilch (aus der Dose, ungesüßt) -
Zum Ende der Garzeit abschmecken: Bei Bedarf mehr Salz und Pfeffer hinzufügen. Wer es frischer mag, gibt etwas Zitronensaft in den Topf oder direkt auf die Portionen beim Servieren. Lorbeerblatt vor dem Servieren entfernen.
½ Stück Zitrone (optional, für den Saft zum Abrunden beim Servieren) Salz (nach Geschmack) 1 Stück Lorbeerblatt (optional) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) -
Matapa heiß servieren, traditionell mit gekochtem Reis oder Xima (fester Maisbrei). Die Konsistenz kann nach Wunsch mit etwas zusätzlichem Wasser oder Kokosmilch angepasst werden – sie sollte dick und cremig, aber noch löffelbar sein.
Utensilien
- Schneidebrett
- Mixer oder Mörser
- Großer Topf mit Deckel
- Messbecher
- Kochlöffel
- Messer
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.