Lebkuchen nach Nürnberger Art
Weiche, aromatische Lebkuchen nach Nürnberger Art mit einem hohen Anteil an Honig, Mandeln und Haselnüssen, fein abgestimmten Lebkuchengewürzen und einem zarten Zuckerguss. Die Lebkuchen sind innen saftig, außen leicht glänzend und eignen sich perfekt zum Verschenken, für den Plätzchenteller in der Adventszeit oder als süße Begleitung zu Kaffee, Tee oder Punsch.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 15 min
- Koch/Backzeit
- 4 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
210 kcal
- 5 g
- Eiweiß
- 26 g
- Kohlenhydrate
- 18 g
- davon Zucker
- 10 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 60 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Honig und braunen Zucker in einen kleinen Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nicht kochen lassen. Vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen.
Wartezeit 15 min
150 g Brauner Zucker 250 g flüssiger Honig -
Währenddessen Orangeat und Zitronat mit einem Messer sehr fein hacken, damit sie sich später gut im Teig verteilen.
60 g Orangeat 40 g Zitronat -
In einer großen Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln, gemahlene Haselnüsse, Lebkuchengewürz, Zimt, Backpulver und eine kleine Prise Salz gut mit einem Schneebesen vermischen.
2 ½ TL Lebkuchengewürz Salz (nach Geschmack) 100 g Gemahlene Haselnüsse 150 g Weizenmehl (Type 405) 150 g gemahlene Mandeln 1 TL Backpulver 1 TL gemahlener Zimt -
Die Eier in einer separaten Schüssel kurz verquirlen. Die lauwarme Honig-Zucker-Mischung, die verquirlten Eier, die zimmerwarme Butter und den Rum oder die Milch zur Mehl-Nuss-Mischung geben.
40 g Butter (zimmerwarm) 1 EL Rum oder Milch (nach Belieben) 2 Stück Eier (Größe M) -
Alles mit einem Holzlöffel oder den Knethaken der Küchenmaschine zu einem zähflüssigen, klebrigen Teig verrühren. Zum Schluss das fein gehackte Orangeat und Zitronat unterheben, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
-
Die Schüssel abdecken und den Teig im Kühlschrank mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, ruhen lassen. Dadurch entwickeln sich die Aromen und der Teig wird etwas fester.
Wartezeit 4 h 0 min
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Nach der Ruhezeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und die Oblaten mit etwas Abstand darauf verteilen.
Wartezeit 10 min
25 Stück Oblaten (70 mm Durchmesser) -
Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer jeweils eine gut gehäufte Portion Teig auf jede Oblate setzen. Die Oberfläche mit einem in Wasser getauchten Löffelrücken oder nassen Fingern leicht kuppelförmig glattstreichen, sodass ein gleichmäßiger Rand entsteht.
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Die Lebkuchen nacheinander oder gleichzeitig (je nach Ofengröße) 12–15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind und sich am Rand trocken anfühlen, in der Mitte aber noch weich wirken. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken.
Wartezeit 15 min
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Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Lebkuchen vollständig auf dem Blech oder einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor sie glasiert werden.
Wartezeit 30 min
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Für den Zuckerguss Puderzucker in eine Schüssel sieben. Zitronensaft und Wasser nach und nach einrühren, bis eine dickflüssige, glänzende Glasur entsteht, die langsam vom Löffel fließt. Bei Bedarf noch tropfenweise Wasser oder Puderzucker zugeben, um die Konsistenz anzupassen.
2 EL frisch gepresster Zitronensaft 150 g Puderzucker 1 EL Wasser -
Die vollständig ausgekühlten Lebkuchen mit einem Pinsel oder Löffel großzügig mit dem Zuckerguss bestreichen. Wer möchte, kann einige Lebkuchen zuvor mit geschmolzener Schokoglasur überziehen oder den Zuckerguss nur dünn auftragen.
Wartezeit 20 min
100 g Schokoglasur Zartbitter (optional) -
Nach Belieben jedes Stück mit einer ganzen Mandel oder Haselnuss dekorieren, solange die Glasur noch feucht ist, damit die Nüsse gut haften. Die Glasur vollständig trocknen lassen.
Wartezeit 30 min
50 Stück Mandelkerne (ganz, ohne Haut) (optional) 25 Stück Haselnüsse ganz (optional) -
Die getrockneten Lebkuchen in einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur aufbewahren. Sie halten so mindestens 2–3 Wochen und werden mit der Zeit sogar noch aromatischer und saftiger.
Utensilien
- Schneebesen
- Messer und Schneidebrett
- Backbleche
- Backpinsel
- Holzlöffel oder Küchenmaschine mit Knethaken
- Esslöffel oder Eisportionierer
- Kuchengitter
- kleiner Topf
- Backpapier
- Große Rührschüssel
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