Akara – Westafrikanische Bohnenkrapfen

Akara sind knusprige, goldbraune Krapfen aus geschälten und fein gemahlenen Schwarzaugenbohnen. Außen kross und innen weich-fluffig, mit Zwiebeln, Paprika und Chili aromatisch gewürzt. In Westafrika werden sie heiß als Straßenimbiss, Frühstück oder Beilage serviert – oft mit scharfer Sauce oder Brot. Proteinreich, sättigend und voller Geschmack.

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Vegan Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Akara – Westafrikanische Bohnenkrapfen
Schwierigkeit
1 h 0 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit
Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schwarzaugenbohnen in eine Schüssel geben, mit reichlich Wasser (Zutat 1) bedecken und 8–12 Stunden oder über Nacht einweichen. Die Bohnen dabei mindestens einmal mit frischem Wasser bedecken, falls sie es vollständig aufsaugen.

    300 g Schwarzaugenbohnen (getrocknet) 1000 ml Wasser zum Einweichen und Spülen
  2. Eingeweichte Bohnen in ein Sieb abgießen. In eine Schüssel geben, mit frischem Wasser bedecken und die Bohnen kräftig zwischen den Händen reiben, damit sich die Schalen lösen. Wasser mit den Schalen vorsichtig abgießen (die schwereren Bohnen sinken ab). Vorgang mit frischem Wasser wiederholen, bis der Großteil der Schalen entfernt ist.

  3. Geschälte Bohnen final abgießen und kurz abspülen. Gut abtropfen lassen, damit der Teig später nicht zu flüssig wird.

  4. Zwiebeln und Paprika in grobe Stücke schneiden. Chilischote je nach gewünschter Schärfe entkernen und in Stücke schneiden. Alles beiseitestellen.

    10 g Frische Chilischote (z.B. Scotch Bonnet oder rote Chili) 80 g Rote Spitzpaprika oder rote Paprika 100 g Zwiebeln
  5. Bohnen zusammen mit Zwiebeln, Paprika und Chili in einen leistungsstarken Mixer oder Food Processor geben. Nach und nach das Wasser zum Pürieren (Zutat 10) zugeben und zu einer glatten, dicken Paste mixen. Lieber mit wenig Wasser anfangen und nur so viel hinzufügen, bis die Masse schwer vom Löffel fällt.

    120 ml Wasser zum Pürieren 300 g Schwarzaugenbohnen (getrocknet) 10 g Frische Chilischote (z.B. Scotch Bonnet oder rote Chili) 80 g Rote Spitzpaprika oder rote Paprika 100 g Zwiebeln
  6. Bohnenpaste in eine Schüssel füllen. Salz, gemahlenen Pfeffer, gemahlene Chili und optional Backpulver hinzufügen. Mit einem Holzlöffel oder Schneebesen 3–5 Minuten kräftig schlagen, bis die Masse etwas heller wird und Luft eingeschlagen ist. Das sorgt für eine besonders fluffige Textur.

    Salz (nach Geschmack) Gemahlene getrocknete Chili oder Cayennepfeffer (nach Geschmack) Gemahlener schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) ½ TL Backpulver (optional, für extra Fluffigkeit) (optional)
  7. Teig 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. In dieser Zeit das Frittieröl in einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne auf etwa 170–180 °C erhitzen. Es sollte so viel Öl sein, dass die Akara beim Frittieren schwimmen können.

    700 ml Pflanzenöl zum Frittieren (z.B. Erdnussöl oder Sonnenblumenöl)
  8. Konsistenz prüfen: Ein kleiner Testklecks Teig ins heiße Öl geben. Wenn er sofort zu brutzeln beginnt und nach kurzer Zeit goldbraun wird, ist das Öl bereit. Falls der Teig zerfällt, ist er zu weich – dann etwas stehen lassen oder 1–2 EL fein gemahlene Haferflocken/Mehl (nicht traditionell) ergänzen.

  9. Mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen Teig abstechen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Den Topf nicht überfüllen – zwischen den Bällchen sollte etwas Platz bleiben.

  10. Akara 3–5 Minuten frittieren, dabei gelegentlich wenden, bis sie rundum goldbraun und knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

  11. Akara heiß servieren – pur mit etwas Salz, mit scharfer Chilisauce, Tomaten-Zwiebel-Relish oder als Beilage zu Brei (z.B. Maisbrei) oder Brot. Sie schmecken frisch am besten.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Küchenpapier
  • feines Sieb
  • Teelöffel oder kleiner Eisportionierer
  • Mixer oder Food Processor
  • Schaumlöffel
  • große Schüssel
  • Messer
  • Holzlöffel oder Schneebesen
  • Breiter Topf oder tiefe Pfanne zum Frittieren
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