Cenci di Carnevale – Italienisches Faschingsgebäck

Originalname Cenci di Carnevale

Knusprige, in Öl ausgebackene Teigstreifen aus einem einfachen, aromatisierten Mürbeteig. Die Cenci di Carnevale – typisch für die Toskana – sind zart, feinporig und leicht blättrig, mit einem Hauch Zitrone und Likör. Ideal als süßes Faschingsgebäck, bestäubt mit reichlich Puderzucker und perfekt zum Kaffee oder als Nascherei für Zwischendurch.

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Rezept von malsati-team
Cenci di Carnevale – Italienisches Faschingsgebäck
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

110 kcal

3 g
Eiweiß
14 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
5 g
Fett
2 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
60 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Teig das Mehl in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen.

    400 g Weizenmehl Type 405
  2. Eier aufschlagen und in die Mulde geben. Zucker, Vanillezucker, eine gute Prise Salz, die weiche Butter in kleinen Stücken, die abgeriebene Zitronenschale, Grappa (oder Vin Santo/Marsala) und die Milch hinzufügen.

    3 Stück Eier (Größe M) 50 g Butter (weich, aber nicht flüssig) 1 Päckchen Vanillezucker 1 TL Zitronenschale (fein abgerieben, ungespritzt) 30 ml Vollmilch 70 g Zucker Salz (nach Geschmack) 40 ml Grappa oder Vin Santo (oder Marsala)
  3. Alles mit einer Gabel grob vermengen, dann mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, wenig Mehl einarbeiten; ist er zu trocken, tropfenweise Milch zugeben. Der Teig soll weich, aber nicht mehr klebrig sein.

  4. Den Teig zu einer flachen Kugel formen, abdecken (Frischhaltefolie oder Schüssel) und bei Raumtemperatur 1 Stunde ruhen lassen, damit er entspannen kann.

    Wartezeit 1 h 0 min

  5. Nach der Ruhezeit den Teig in 4–6 Portionen teilen. Eine Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen (ca. 1–2 mm). Den restlichen Teig währenddessen abgedeckt halten, damit er nicht austrocknet.

  6. Aus der Teigplatte mit einem Teigrad oder Messer Streifen von etwa 3–4 cm Breite und 8–10 cm Länge schneiden. Nach Belieben in der Mitte einen kleinen Schlitz einschneiden und ein Ende hindurchziehen, um die typische gedrehte Form zu erhalten. Vorgang mit allen Teigportionen wiederholen.

  7. Das Frittieröl in einem weiten Topf oder einer tiefen Pfanne auf 170–175 °C erhitzen. Ein Holzstäbchen-Test hilft: Steigen Bläschen am Stäbchen auf, ist das Öl heiß genug.

    1000 ml Pflanzenöl zum Frittieren (z.B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl)
  8. Die Teigstreifen portionsweise ins heiße Öl geben, ohne den Topf zu überfüllen. Pro Seite etwa 1–2 Minuten goldgelb ausbacken, dabei einmal wenden. Sie sollen knusprig werden, aber nicht zu dunkel.

  9. Die fertigen Cenci mit einem Schaumlöffel herausheben, gut abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Öl aufzusaugen. Weitere Portionen ebenso frittieren.

  10. Die noch leicht warmen Cenci großzügig mit Puderzucker bestäuben. Vollständig auskühlen lassen und danach luftdicht aufbewahren. Frisch sind sie am knusprigsten.

    60 g Puderzucker (zum Bestäuben)
II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Gabel
  • Küchenpapier
  • Frischhaltefolie oder Abdeckung
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Großer Topf oder hohe Pfanne zum Frittieren
  • Schaumlöffel
  • Sieb (für den Puderzucker)
  • Teigrad oder scharfes Messer
  • Teigrolle
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