Galani di Carnevale – Knuspriges Faschingsgebäck
Originalname Galani di Carnevale
Galani di Carnevale sind hauchdünn ausgebackene, knusprige Teigstreifen aus Venetien, die in heißem Öl frittiert und noch warm mit Puderzucker bestäubt werden. Der mit Ei und etwas Grappa oder Rum verfeinerte Teig wird elastisch geknetet, dünn ausgerollt und in verschiedene Formen geschnitten. Perfekt für Fasching/Karneval, als süßer Snack zu Kaffee oder einem Glas Prosecco. Außen knusprig, innen leicht und luftig.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
160 kcal
- 3 g
- Eiweiß
- 20 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 7 g
- Fett
- 2 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 80 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mehl in eine große Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen. Backpulver untermischen. Zitronenschale und Vanillezucker zum Mehl geben.
1 TL fein abgeriebene Zitronenschale 300 g Weizenmehl Type 405 ½ TL Backpulver 1 Päckchen Vanillezucker -
Eier, Zucker, eine Prise Salz, Grappa oder Rum, Milch und die weiche Butter in die Mulde geben. Mit einer Gabel von innen nach außen verrühren, bis sich nach und nach Mehl einarbeitet.
30 ml Grappa oder klarer Rum 40 g Butter (weich, aber nicht flüssig) 3 Stück Eier (Größe M) Salz (nach Geschmack) 30 ml Vollmilch (zimmerwarm) 60 g Zucker -
Teig auf die Arbeitsfläche geben und 5–8 Minuten kräftig kneten, bis er glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig ist. Falls nötig, ganz wenig Mehl zusätzlich verwenden, der Teig soll jedoch eher weich bleiben.
-
Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln oder abdecken und bei Raumtemperatur 60 Minuten ruhen lassen. So entspannt das Gluten und der Teig lässt sich später dünn ausrollen.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Nach der Ruhezeit den Teig in 3–4 Portionen teilen. Jede Portion nacheinander auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen, fast wie Strudelteig (1–2 mm). Alternativ eine Nudelmaschine verwenden und bis zur vorletzten Stufe ausrollen.
-
Aus dem Teig mit einem Teigrädchen oder Messer Streifen von ca. 3–4 cm Breite schneiden. Je nach Wunsch in Rauten, Bänder oder Rechtecke schneiden und in die Mitte jedes Stücks einen Schlitz einschneiden; bei Bändern ein Ende vorsichtig durch den Schlitz ziehen.
-
Öl in einem tiefen Topf oder einer Fritteuse auf 170–175 °C erhitzen. Die Ölmenge so wählen, dass die Galani frei schwimmen können. Temperatur mit Thermometer kontrollieren oder Holzlöffeltest machen (feine Bläschen am Stiel).
750 ml Neutrales Pflanzenöl zum Frittieren (z.B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl) -
Galani portionsweise ins heiße Öl geben, nicht zu viele auf einmal, damit die Temperatur nicht stark abfällt. Pro Seite etwa 30–60 Sekunden frittieren, bis sie goldgelb und knusprig sind, dabei einmal wenden.
-
Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch leicht warm üppig mit Puderzucker bestäuben.
60 g Puderzucker (zum Bestäuben) -
Galani vollständig auskühlen lassen. Sie schmecken frisch am besten, bleiben in einer gut verschlossenen Dose jedoch 2–3 Tage knusprig.
Wartezeit 15 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Teigrädchen oder scharfes Messer
- Küchenpapier
- Messbecher
- Rührschüssel
- Sieb für Puderzucker
- Nudelholz oder Nudelmaschine
- Schaumkelle
- Tiefer Topf oder Fritteuse
- Frischhaltefolie oder Tuch
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