Fufu mit Eru (Kamerunisches Nationalgericht)
Originalname Fufu and Eru
Fufu mit Eru ist ein ikonisches Gericht aus Kamerun: ein weicher, leicht zäher Fufu aus Maniok, der mit einem intensiven Eru-Gemüse serviert wird. Die Eru-Sauce kombiniert fein geschnittene Eru-Blätter (oder Okazi), Spinat, Palmöl, geräucherten Fisch und Fleisch mit Chili, Knoblauch und Zwiebel. Das Ergebnis ist herzhaft, leicht rauchig, aromatisch-bitter und wunderbar würzig – ein echtes Festessen für Familie und Gäste.
- Schwierigkeit
- 35 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
900 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 80 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 40 g
- Fett
- 18 g
- davon gesättigt
- 10 g
- Ballaststoffe
- 1400 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch und Kutteln unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Größere Fettstücke nach Wunsch entfernen und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
400 g Rindfleisch (z.B. Suppenfleisch oder Rinderbrust) 200 g Kutteln (optional, gut gereinigt) -
Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischoten waschen, längs aufschneiden, Kerne nach Bedarf entfernen (weniger Schärfe) und sehr fein schneiden.
3 Stück Knoblauchzehen 100 g Zwiebel 2 Stück Chilischote (frisch, je nach gewünschter Schärfe) -
Fleisch und Kutteln in einen großen Topf geben, Zwiebelwürfel, Knoblauch, Chili, Lorbeerblätter, Brühwürfel und etwa 600 ml Wasser hinzufügen. Mit einer Prise Salz und etwas schwarzem Pfeffer würzen.
2 Stück Chilischote (frisch, je nach gewünschter Schärfe) 400 g Rindfleisch (z.B. Suppenfleisch oder Rinderbrust) 100 g Zwiebel 3 Stück Knoblauchzehen 200 g Kutteln (optional, gut gereinigt) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblatt (optional) 800 ml Wasser (für das Garen von Fleisch und Gemüse) 2 Stück Brühwürfel (z.B. Rind oder Gemüse) -
Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Fleisch bei leicht geöffnetem Deckel 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis es weich ist. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit nichts anbrennt.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Während das Fleisch gart, getrockneten Fisch und getrocknete Shrimps in lauwarmem Wasser 15–20 Minuten einweichen. Danach abtropfen lassen. Geräucherten Fisch von Haut und Gräten befreien und in grobe Stücke zerpflücken.
Wartezeit 20 min
30 g getrocknete Shrimps (optional, für extra Umami) 60 g getrockneter Fisch (z.B. Stockfisch, eingeweicht) 150 g geräucherter Fisch (z.B. Makrele, entgrätet) -
Eru-Blätter, falls getrocknet, in warmem Wasser kurz einweichen und anschließend gründlich abspülen. Bei tiefgekühlten Blättern vollständig auftauen lassen. Spinat waschen, harte Stiele entfernen und grob zerteilen (bei TK-Spinat auftauen und ausdrücken).
300 g Spinat (frisch oder tiefgekühlt) 200 g Eru-Blätter (getrocknet oder tiefgekühlt, alternativ Okazi-Blätter) -
Wenn das Fleisch weich ist, Palmöl in einer separaten großen Pfanne oder einem breiten Topf erhitzen, bis es flüssig und leicht warm ist (nicht rauchen lassen).
120 ml Palmöl (rot, unraffiniert) -
Eru-Blätter und Spinat in das warme Palmöl geben. Unter Rühren 5–8 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse kräftig grün ist und zusammenfällt.
300 g Spinat (frisch oder tiefgekühlt) 120 ml Palmöl (rot, unraffiniert) 200 g Eru-Blätter (getrocknet oder tiefgekühlt, alternativ Okazi-Blätter) -
Nun nach und nach etwas von der Fleischbrühe aus dem Fleischtopf zum Eru-Gemüse geben (zunächst etwa 200 ml). Gut umrühren, dann Fleisch, Kutteln, eingeweichten Fisch, getrocknete Shrimps und geräucherten Fisch hinzufügen.
150 g geräucherter Fisch (z.B. Makrele, entgrätet) 30 g getrocknete Shrimps (optional, für extra Umami) 800 ml Wasser (für das Garen von Fleisch und Gemüse) 200 g Kutteln (optional, gut gereinigt) 400 g Rindfleisch (z.B. Suppenfleisch oder Rinderbrust) 60 g getrockneter Fisch (z.B. Stockfisch, eingeweicht) -
Alles gut vermengen und bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten köcheln lassen, bis sich die Aromen verbinden. Falls die Masse zu trocken wirkt, noch etwas Brühe oder Wasser zufügen; Eru soll dicklich, aber nicht trocken sein.
Wartezeit 20 min
-
Zum Schluss mit Salz, schwarzem Pfeffer und Maggi-Würzsauce abschmecken. Chili-Schärfe nach Bedarf mit zusätzlicher Chili oder etwas Brühe anpassen. Bei sehr intensiver Würze mit etwas Wasser ausgleichen.
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 1 EL Maggi-Würzsauce (optional, für authentischen Geschmack) 2 Stück Chilischote (frisch, je nach gewünschter Schärfe) -
Für den Fufu 800 ml Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen. Eine gute Prise Salz hinzufügen.
Salz (nach Geschmack) 900 ml Wasser (plus etwas zusätzlich nach Bedarf) -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Fufu-Mehl nach und nach unter kräftigem Rühren mit einem Holzlöffel ins heiße Wasser einarbeiten, damit keine Klumpen entstehen.
400 g Fufu-Mehl (Maniok- oder Maniok-Mais-Mischung) -
Weiter rühren und kneten, bis eine dicke, glatte und elastische Masse entsteht. Falls der Teig zu fest ist, nach und nach kleine Mengen heißes Wasser hinzufügen; ist er zu weich, etwas zusätzliches Fufu-Mehl einarbeiten. Insgesamt 10–15 Minuten rühren, damit der Fufu gut durchgart.
Wartezeit 15 min
400 g Fufu-Mehl (Maniok- oder Maniok-Mais-Mischung) 900 ml Wasser (plus etwas zusätzlich nach Bedarf) -
Eine Schüssel ganz dünn mit etwas Öl ausstreichen. Mit nassen Händen den heißen Fufu portionsweise in runde Kugeln oder ovale Formen bringen und in die geölte Schüssel legen. Kurz 5–10 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 10 min
1 TL Öl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für die Schüssel) 900 ml Wasser (plus etwas zusätzlich nach Bedarf) -
Fufu-Kugeln auf Teller geben und Eru-Gemüse großzügig daneben oder obenauf servieren. Traditionell wird mit der Hand gegessen: Ein Stück Fufu abreißen, eine kleine Mulde drücken und damit Eru aufnehmen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Holzlöffel oder stabiler Kochlöffel
- mittelgroßer Topf für Fufu
- Sieb oder Sieb-Schüssel
- Schüssel zum Formen des Fufu
- breite Pfanne oder großer Topf für Eru
- großer Topf
- scharfes Messer
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