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Senegalesisches Yassa Huhn mit Zwiebel-Zitronen-Sauce

Originalname Poulet Yassa

Klassisches senegalesisches Yassa Huhn: Hähnchenteile werden in einer intensiven Marinade aus vielen Zwiebeln, Zitronensaft, Knoblauch, Senf und Gewürzen eingelegt, anschließend kräftig angebraten und in der Zwiebel-Zitronen-Sauce geschmort. Das Ergebnis ist zartes, saftiges Fleisch in einer perfekt ausbalancierten Sauce zwischen Säure, Würze und leichter Schärfe. Serviert mit Reis oder Couscous ein aromatisches Wohlfühlgericht der westafrikanischen Küche.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Senegalesisches Yassa Huhn mit Zwiebel-Zitronen-Sauce
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
4 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

780 kcal

46 g
Eiweiß
64 g
Kohlenhydrate
12 g
davon Zucker
35 g
Fett
8 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Hähnchenschenkel unter fließendem kalten Wasser abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Größere Fettstücke nach Wunsch entfernen, die Haut jedoch am Fleisch lassen, sie sorgt später für Aroma.

    1200 g Hähnchenschenkel (mit Knochen und Haut, alternativ gemischte Hähnchenteile)
  2. Zwiebeln schälen und in feine Halbringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Chilischote, falls verwendet, längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken.

    1 Stück Chilischote (frisch, mittelscharf, optional) 5 Stück Knoblauchzehen 800 g Zwiebeln
  3. Zitronen auspressen und den Saft in eine große Schüssel geben. Speiseöl abmessen, Knoblauch, Chilischote, Dijon-Senf, Weißweinessig, Paprikapulver, Thymian, Lorbeerblätter, etwas Salz, reichlich schwarzen Pfeffer und optional den Zucker hinzufügen. Alles mit einem Löffel oder Schneebesen zu einer Marinade verrühren.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1 Stück Chilischote (frisch, mittelscharf, optional) 2 EL Dijon-Senf 1 TL Zucker (optional, zum Abrunden der Säure) 3 Stück Zitronen (für Saft, möglichst unbehandelt) 60 ml Speiseöl (neutral, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl, plus etwas mehr zum Braten) 2 TL Paprikapulver edelsüß 1 EL Weißweinessig (optional, für zusätzliche Säure) 1 TL Thymian (getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter Salz (nach Geschmack) 5 Stück Knoblauchzehen
  4. Hähnchenschenkel in die Schüssel zur Marinade legen und gründlich darin wenden, sodass alle Stücke gut überzogen sind. Dann die Zwiebelringe dazugeben und unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Die Schüssel abdecken und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht, marinieren lassen.

    Wartezeit 4 h 0 min

    800 g Zwiebeln 1200 g Hähnchenschenkel (mit Knochen und Haut, alternativ gemischte Hähnchenteile)
  5. Nach der Marinierzeit die Hähnchenteile aus der Marinade nehmen, dabei die Zwiebeln und Marinade in der Schüssel zurücklassen. Die Hähnchenteile mit Küchenpapier leicht abtupfen. Die Marinade mit Zwiebeln beiseitestellen, sie bildet später die Sauce.

  6. Etwas zusätzliches Speiseöl in einem großen, schweren Topf oder Bräter erhitzen. Hähnchenteile portionsweise bei mittelhoher Hitze von beiden Seiten kräftig anbraten, bis die Haut goldbraun ist. Angebratene Stücke herausnehmen und beiseitestellen.

    1200 g Hähnchenschenkel (mit Knochen und Haut, alternativ gemischte Hähnchenteile) 60 ml Speiseöl (neutral, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl, plus etwas mehr zum Braten)
  7. Im gleichen Topf bei mittlerer Hitze die marinierten Zwiebeln samt restlicher Marinade hineingeben. Unter gelegentlichem Rühren 8–10 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln weich werden, leicht Farbe annehmen und der Knoblauch duftet, ohne zu bräunen.

    800 g Zwiebeln
  8. Mit dem Wasser ablöschen, gut umrühren und die angebratenen Hähnchenteile mitsamt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Alles kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, sodass es nur noch sanft köchelt.

    400 ml Wasser 1200 g Hähnchenschenkel (mit Knochen und Haut, alternativ gemischte Hähnchenteile)
  9. Topf mit Deckel halb geschlossen etwa 35–40 Minuten köcheln lassen, bis das Hühnerfleisch durchgegart und sehr zart ist. Zwischendurch umrühren und prüfen, ob genug Flüssigkeit vorhanden ist; falls nötig etwas Wasser ergänzen.

    Wartezeit 40 min

  10. Zum Ende der Garzeit die Sauce abschmecken: Bei Bedarf mit Salz, Pfeffer, etwas zusätzlichem Zitronensaft oder einer Prise Zucker nachjustieren, bis Säure und Würze angenehm ausbalanciert sind. Lorbeerblätter vor dem Servieren entfernen.

    1 TL Zucker (optional, zum Abrunden der Säure) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 3 Stück Zitronen (für Saft, möglichst unbehandelt) 2 Stück Lorbeerblätter
  11. Für den Reis den Langkornreis in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar abläuft. So wird überschüssige Stärke entfernt und der Reis wird lockerer.

    320 g Langkornreis (z.B. Basmatireis oder anderer weißer Reis)
  12. Wasser und eine Prise Salz in einen Topf geben und aufkochen. Reis einstreuen, einmal umrühren, die Hitze auf klein stellen und den Topf mit einem Deckel schließen. Den Reis 12–15 Minuten leise köcheln lassen, bis das Wasser aufgenommen ist.

    Wartezeit 15 min

    320 g Langkornreis (z.B. Basmatireis oder anderer weißer Reis) 640 ml Wasser Salz (nach Geschmack)
  13. Topf vom Herd nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 5 Minuten ausdampfen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

    Wartezeit 5 min

  14. Yassa Huhn zusammen mit reichlich Zwiebel-Zitronen-Sauce auf Tellern anrichten und mit dem lockeren Reis servieren. Nach Wunsch mit frischem Pfeffer bestreuen.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Zitruspresse
  • Schneidebrett
  • Küchenpapier
  • Sieb
  • großer Topf oder Bräter mit Deckel
  • Reistopf mit Deckel
  • große Schüssel
  • scharfes Messer
  • Kochlöffel
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