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Luosifen – scharf-saure Reisnudeln in Flussschnecken-Brühe

Originalname 螺蛳粉 (Luósīfěn)

Luosifen ist eine Spezialität aus Liuzhou in Guangxi: Reisnudeln in einer tief aromatischen Brühe aus Flussschnecken, Gewürzen und fermentierten Bambussprossen. Die Suppe ist scharf, säuerlich, leicht nussig und reich an Textur durch knusprige Erdnüsse, eingelegtes Gemüse und frische Kräuter. Dieses Rezept bringt dir den typischen, intensiven Geschmack der Garküchen nach Hause.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Luosifen – scharf-saure Reisnudeln in Flussschnecken-Brühe
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 30 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

780 kcal

42 g
Eiweiß
70 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
34 g
Fett
7 g
davon gesättigt
6 g
Ballaststoffe
2100 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Flussschnecken mindestens dreimal in frischem Wasser spülen, dabei Wasser jeweils kräftig bewegen, bis es klar bleibt. Schnecken in kaltem Wasser mit etwas Salz 1–2 Stunden stehen lassen, dann nochmals abspülen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    Salz (nach Geschmack) 800 g Flussschnecken (frisch, in der Schale, gründlich gewaschen)
  2. Schweineknochen und Hühnerteile unter kaltem Wasser abspülen. In einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen und 2–3 Minuten sprudelnd kochen. Wasser abgießen, Knochen unter fließendem Wasser reinigen, Schaum entfernen.

    Wartezeit 5 min

    300 g Hühnerteile (z.B. Karkasse oder Flügel, für mehr Aroma) 600 g Schweineknochen (Rippenknochen oder Rücken, blanchiert)
  3. Ingwer in grobe Scheiben schneiden, Lauch in Stücke schneiden. In einem großen Topf die blanchierten Knochen, Hühnerteile, Ingwer, Lauch, Lorbeer, Sternanis, Zimt, Tangerinenschale, getrocknete Chilis und Sichuanpfeffer geben. Mit 2,5 l Wasser aufgießen.

    4 g Zimtstange (chinesischer Cassia-Zimt) 6 g Sichuanpfeffer (ganz, rot) 1 g Lorbeerblätter 15 g getrocknete Chilis (ganz, mittlere Schärfe) 2 g getrocknete Tangerinenschale (optional, für Zitrusnote) 2500 ml Wasser 40 g Ingwer (frisch) 4 g Sternanis 40 g Lauch (nur das weiße und hellgrüne)
  4. Brühe aufkochen, den Reiswein zugeben, Hitze reduzieren und 30 Minuten bei kleiner Flamme offen köcheln, dabei gelegentlich Schaum abschöpfen.

    Wartezeit 30 min

    30 ml Shaoxing Reiswein (oder trockener Sherry)
  5. Die vorbereiteten Flussschnecken zur Brühe geben. Bei kleiner bis mittlerer Hitze weitere 40–50 Minuten köcheln lassen, bis ein intensives Aroma entstanden ist. Zu lange kochen vermeiden, damit die Schnecken nicht zu zäh werden.

    Wartezeit 50 min

    800 g Flussschnecken (frisch, in der Schale, gründlich gewaschen)
  6. Brühe durch ein feines Sieb oder Tuch in einen sauberen Topf abgießen. Feste Bestandteile entsorgen oder Schnecken nach Belieben auslösen und beiseitestellen. Brühe mit Sojasauce und Salz abschmecken. Bei sehr kräftigem Geschmack mit etwas Wasser strecken.

    Salz (nach Geschmack) 40 ml Sojasauce (hell)
  7. Für das Chiliöl Knoblauch fein hacken. In einem kleinen Topf Erdnussöl und Rapsöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch darin sanft goldgelb anschwitzen, nicht bräunen lassen. Hitze reduzieren.

    Wartezeit 5 min

    80 ml Erdnussöl 20 g Knoblauch (frisch) 40 ml Rapsöl (oder anderes neutrales Öl)
  8. Getrocknete Chilis und Sichuanpfeffer in einer hitzebeständigen Schüssel bereithalten. Das heiße Öl vorsichtig darüber gießen, kurz sprudeln lassen und dann 10 Minuten abkühlen lassen, damit sich das Aroma entfaltet.

    Wartezeit 10 min

    20 g getrocknete Chilis (grob gebrochen oder Flocken) 4 g Sichuanpfeffer (ganz oder grob zerstoßen)
  9. Fermentierte Bambussprossen kurz unter fließendem Wasser abspülen, um überschüssige Lake zu entfernen. Danach in einem kleinen Topf ohne Fett 1–2 Minuten trocken anrösten, bis der typische Duft aufsteigt.

    Wartezeit 2 min

    150 g fermentierte Bambussprossen (luosun, asiatischer Markt)
  10. Etwas von dem eben hergestellten Chiliöl zu den Bambussprossen geben und bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten schmoren. Reisessig und Zucker zufügen, kurz einkochen lassen, salzen und warm halten.

    Wartezeit 4 min

    Salz (nach Geschmack) 80 ml Erdnussöl 8 g Zucker 40 ml Reisessig (farblos, mild)
  11. Eingelegtes Senfgemüse grob zerkleinern. In einer kleinen Pfanne in wenig Chiliöl 2–3 Minuten anbraten, bis es duftet. Nach Bedarf mit wenig Reisessig und einer Prise Zucker ausbalancieren, dann beiseitestellen.

    Wartezeit 3 min

    8 g Zucker 80 g eingelegtes Senfgemüse (z.B. suan cai oder zha cai, abgespült) 40 ml Reisessig (farblos, mild)
  12. Holzohrpilze in warmem Wasser 20–30 Minuten einweichen, bis sie weich und aufgegangen sind. Gründlich abspülen, harte Stiele entfernen und in Streifen schneiden. Nach Wunsch kurz mit einem Schuss Reisessig und Salz marinieren.

    Wartezeit 30 min

    10 ml Reisessig (für Pilze, optional) 20 g Holzohrpilze (getrocknet) Salz (nach Geschmack)
  13. Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten rösten, bis sie goldbraun und duftend sind. Leicht salzen, abkühlen lassen und grob zerdrücken oder ganz lassen.

    Wartezeit 7 min

    80 g Erdnüsse (roh oder ungesalzen geröstet, geschält) Salz (nach Geschmack)
  14. Tofu in mundgerechte Rechtecke schneiden und mit Sojasauce und etwas Salz 10–15 Minuten marinieren. Anschließend in einer Pfanne mit Pflanzenöl von allen Seiten goldbraun ausbraten oder frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

    Wartezeit 15 min

    20 ml Sojasauce (für Tofu) 40 ml Pflanzenöl (zum Frittieren oder Braten) 250 g Tofu (fester Naturtofu) Salz (nach Geschmack)
  15. Pak Choi längs halbieren oder vierteln, gut waschen. In kochendem Wasser 30–60 Sekunden blanchieren, bis das Grün leuchtend ist. Kalt abschrecken und abtropfen lassen.

    Wartezeit 1 min

    200 g Pak Choi (oder anderer asiatischer Blattsalat)
  16. Frühlingszwiebeln in feine Ringe, Koriander grob schneiden. Beides getrennt bereithalten.

    40 g Frühlingszwiebeln 15 g Koriander (frisch)
  17. Reisnudeln nach Packungsangabe in reichlich Wasser kochen oder einweichen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. In kaltem Wasser kurz abschrecken, gut abtropfen lassen und portionieren.

    Wartezeit 10 min

    400 g Reisnudeln (dünne, für Suppe geeignete Reisnudeln)
  18. Zum Servieren die heiße Schneckenbrühe nochmals aufkochen und mit weißem Pfeffer und Salz final abschmecken. Nudeln in vorgewärmte Schalen geben.

    Wartezeit 3 min

    Weißer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack)
  19. Auf jede Portion Nudeln etwas von den geschmorten Bambussprossen, dem gebratenen Senfgemüse, den Holzohrpilzen, Pak Choi, knusprigem Tofu und einem Löffel gerösteter Erdnüsse geben.

    200 g Pak Choi (oder anderer asiatischer Blattsalat) 80 g Erdnüsse (roh oder ungesalzen geröstet, geschält) 250 g Tofu (fester Naturtofu) 20 g Holzohrpilze (getrocknet)
  20. Heiße Brühe über die Nudeln und Toppings gießen. Nach Belieben 1–3 Esslöffel des Chiliöls darüberträufeln. Mit Frühlingszwiebeln und Koriander bestreuen und sofort servieren. Gästen zusätzlichen Essig, Chiliöl und Salz zum Nachwürzen anbieten.

    40 g Frühlingszwiebeln 15 g Koriander (frisch)
II

Utensilien

  • Schalen zum Servieren
  • feines Sieb oder Tuch
  • großer Suppentopf
  • Zange oder Schaumlöffel
  • kleiner Topf für Chiliöl
  • Pfannen
  • Kochlöffel
  • Schneidebrett und Messer
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