Ibihaza – Ruandischer Kürbis-Erdnusseintopf
Originalname Ibihaza
Ibihaza ist ein traditioneller, cremiger Eintopf aus Ruanda aus Kürbis und Erdnussbutter. Zwiebeln, Knoblauch und milde Gewürze sorgen für Tiefe und Wärme, während Bohnen zusätzlich sättigen. Das Gericht ist nahrhaft, natürlich vegan und perfekt als wärmende Hauptmahlzeit, serviert mit Reis, Ugali oder einfach pur mit etwas frischem Grün.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
380 kcal
- 15 g
- Eiweiß
- 40 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 17 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 10 g
- Ballaststoffe
- 450 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Kürbis schälen (Hokkaido kann mit Schale verwendet werden), Fasern und Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Karotte schälen und in dünne Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
2 Stück Knoblauchzehe 800 g Kürbis (z.B. Butternut oder Hokkaido, ohne Kerne) 150 g Zwiebel 80 g Karotte -
Tomate in kleine Würfel schneiden. Koriandergrün (oder Petersilie) grob hacken. Bohnen in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
120 g Tomate (reif) 2 EL Koriandergrün (oder glatte Petersilie, frisch, zum Servieren) 240 g Weiße Bohnen (gekocht, abgetropft; alternativ rote Kidneybohnen) -
In einem großen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch zufügen und 1 Minute mitdünsten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 4 min
2 Stück Knoblauchzehe 150 g Zwiebel 2 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) -
Tomatenwürfel in den Topf geben und 2–3 Minuten mitdünsten, bis sie leicht zerfallen. Paprikapulver und Kreuzkümmel einstreuen, kurz mitrösten, dabei umrühren, damit die Gewürze nicht anbrennen.
Wartezeit 3 min
120 g Tomate (reif) ½ TL gemahlener Kreuzkümmel 1 TL Paprikapulver (edelsüß) -
Kürbis- und Karottenstücke in den Topf geben und alles gut vermengen, sodass das Gemüse von den Gewürzen umhüllt ist. Mit dem Wasser aufgießen, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Zum Kochen bringen.
Wartezeit 5 min
600 ml Wasser 800 g Kürbis (z.B. Butternut oder Hokkaido, ohne Kerne) 80 g Karotte -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, Topf halb abdecken und den Eintopf 15–20 Minuten leise köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist und sich leicht mit einem Löffel zerdrücken lässt. Zwischendurch umrühren.
Wartezeit 20 min
-
Erdnussbutter in eine kleine Schüssel geben und 2–3 Kellen der heißen Kochflüssigkeit aus dem Topf dazugeben. Mit einem Schneebesen oder Löffel glatt rühren, bis eine cremige Sauce entsteht.
Wartezeit 3 min
120 g Erdnussbutter (ungesüßt, glatt) -
Die Erdnusssauce zurück in den Topf gießen und gut unterrühren. Bohnen hinzufügen und alles weitere 5–10 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Eintopf schön cremig ist. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, wenn es zu dick wird.
Wartezeit 10 min
240 g Weiße Bohnen (gekocht, abgetropft; alternativ rote Kidneybohnen) -
Mit Salz, schwarzem Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Wer mag, presst den Saft einer halben Zitrone dazu, um die Aromen zu heben. Noch 5 Minuten ziehen lassen, dann vom Herd nehmen.
Wartezeit 5 min
Chiliflocken (nach Geschmack, für Schärfe) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) ½ Stück Zitrone (nur der Saft, optional für Frische) -
Ibihaza in Schalen füllen, mit frisch gehacktem Koriandergrün bestreuen und sofort servieren. Dazu passen Reis, Ugali, Hirse oder einfach ein Stück Fladenbrot.
2 EL Koriandergrün (oder glatte Petersilie, frisch, zum Servieren)
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Schüssel
- Großer Topf mit Deckel
- Sieb
- Schöpfkelle
- Kochlöffel
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