Pinza romagnola (Gefülltes Süßgebäck aus der Romagna)

Originalname Pinza romagnola

Die Pinza romagnola ist ein traditionelles Süßgebäck aus der Emilia-Romagna: ein mürber, leicht zitroniger Teig umhüllt eine großzügige Schicht Traubenmostmarmelade (Saba) oder dunkler Konfitüre. Außen zart und leicht knusprig, innen saftig und fruchtig – perfekt zu Espresso, Cappuccino oder einem Glas Dessertwein.

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Rezept von malsati-team
Pinza romagnola (Gefülltes Süßgebäck aus der Romagna)
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
35 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

320 kcal

6 g
Eiweiß
47 g
Kohlenhydrate
24 g
davon Zucker
11 g
Fett
6 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
150 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Wartezeit 10 min

    100 g Butter (zimmerwarm)
  2. Mehl und Weichweizengrieß in eine große Schüssel geben. Zucker, Backpulver, eine Prise Salz, Vanillezucker und die abgeriebene Zitronenschale hinzufügen und alles mit einem Löffel kurz vermischen.

    400 g Weizenmehl Type 405 oder 550 1 TL Vanillezucker oder Vanilleextrakt 2 TL Backpulver Salz (nach Geschmack) 80 g Weichweizengrieß 1 TL Zitronenschale (abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone) 120 g Zucker
  3. Die weiche Butter in Stücken zur Mehlmischung geben. Mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer einarbeiten, bis eine krümelige, sandige Mischung entsteht.

    100 g Butter (zimmerwarm)
  4. Eier in einer kleinen Schüssel mit der Milch und dem Olivenöl verrühren. Die Flüssigkeit zur Mehl-Butter-Mischung geben und alles zügig mit der Hand oder einem Holzlöffel zu einem weichen, leicht klebrigen Teig vermengen, nicht zu lange kneten.

    2 Stück Eier (Größe M) 1 EL Olivenöl extra vergine 80 ml Vollmilch (zimmerwarm)
  5. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie oder abgedeckt in die Schüssel legen und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit er fester und besser formbar wird.

    Wartezeit 30 min

  6. Nach der Ruhezeit den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem etwa 30 × 25 cm großen Rechteck ausrollen, ungefähr 0,8–1 cm dick. Falls der Teig stark klebt, wenig Mehl darüberstäuben.

    400 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  7. Die Traubenmostmarmelade (oder alternative Marmelade) kräftig durchrühren, damit sie streichfähig ist. Sie längs mittig in einem breiten Streifen auf dem Teig verteilen, ringsum etwa 3–4 cm Rand freilassen.

    300 g Traubenmostmarmelade (Saba) oder dunkle Trauben-/Pflaumenmarmelade (traditionell Saba-Konfitüre)
  8. Die beiden langen Teigränder nacheinander über die Füllung schlagen, sodass ein längliches, gut verschlossenes Paket entsteht. Die Ränder durch leichtes Zusammendrücken gut verschließen, damit beim Backen nichts ausläuft. Die Pinza vorsichtig mit Hilfe eines breiten Spatels auf das vorbereitete Blech legen, Naht nach unten.

  9. Die Oberfläche der Pinza mit einem Messer mehrmals schräg einritzen, ohne komplett durchzuschneiden. Nach Wunsch etwas Zucker darüberstreuen. Im vorgeheizten Ofen 30–35 Minuten backen, bis sie goldbraun ist und herrlich duftet.

    Wartezeit 35 min

    120 g Zucker
  10. Pinza aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Erst im kalten Zustand in 10 Stücke schneiden. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und zu Kaffee oder Dessertwein servieren.

    Wartezeit 20 min

    1 EL Puderzucker (zum Bestäuben, optional)
II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Esslöffel und Teelöffel
  • Nudelholz
  • Schneebesen oder Gabel
  • Backblech
  • Messbecher
  • Rührschüsseln
  • Kuchengitter
  • Backpapier
  • Messer
  • Holzlöffel oder Teigschaber
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