Kafuli – Püree aus Blattgemüse aus Garhwal
Originalname Kafuli
Kafuli ist ein traditionelles Gericht aus Garhwal (Uttarakhand) im Himalaya: ein sanft gewürztes Püree aus Blattgemüse in einer cremigen Joghurt‑Basilikumsoße. Spinat und Bockshornkleeblätter werden mit milden Gewürzen gekocht und anschließend püriert – Ergebnis ist ein aromatisches, leicht säuerliches Gemüsegericht, das perfekt zu Reis oder Chapati passt.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
170 kcal
- 7 g
- Eiweiß
- 15 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 8 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 350 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Spinat und Bockshornkleeblätter verlesen, welkes entfernen, gründlich in kaltem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Gröbere Stiele abschneiden.
300 g Spinat (frisch, ersatzweise TK, grobe Stiele entfernt) 150 g Bockshornkleeblätter (frisch, ersatzweise Methi-Blätter, notfalls zusätzliche 150 g Spinat verwenden) -
Zwiebel, Tomate, Knoblauch und Ingwer vorbereiten: Zwiebel und Tomate klein schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken oder zu einer Paste zerstoßen. Grüne Chilischote längs aufschneiden und bei Bedarf entkernen, dann fein hacken.
3 Stück Knoblauchzehen 10 g Ingwer 80 g Zwiebel (gelb oder rot) 60 g Tomate (reif) 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittel, entkernt für weniger Schärfe) -
In einem Topf 100 ml Wasser aufkochen. Spinat und Bockshornkleeblätter hineingeben, zusammenfallen lassen und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze blanchieren, bis sie weich, aber noch schön grün sind.
Wartezeit 4 min
150 g Bockshornkleeblätter (frisch, ersatzweise Methi-Blätter, notfalls zusätzliche 150 g Spinat verwenden) 200 ml Wasser 300 g Spinat (frisch, ersatzweise TK, grobe Stiele entfernt) -
Den Topf vom Herd nehmen, das Gemüse mit einer Zange herausheben und kurz abkühlen lassen. Das Kochwasser nicht wegschütten – es wird später zum Verdünnen verwendet.
Wartezeit 3 min
-
Das blanchierte Gemüse mit einem Teil des aufgefangenen Kochwassers im Mixer oder mit einem Stabmixer zu einem glatten, dickflüssigen Püree verarbeiten. Je nach gewünschter Konsistenz nach und nach etwas Kochwasser zugeben.
200 ml Wasser 150 g Bockshornkleeblätter (frisch, ersatzweise Methi-Blätter, notfalls zusätzliche 150 g Spinat verwenden) 300 g Spinat (frisch, ersatzweise TK, grobe Stiele entfernt) -
Joghurt in einer Schüssel glatt rühren. Kichererbsenmehl und Kurkuma unterrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. 2–3 EL Wasser hinzufügen, sodass eine glatte, dicke Soßenbasis entsteht.
15 g Kichererbsenmehl (auch als Besan bekannt) 200 ml Wasser 200 g Joghurt (natur, ca. 3,5 % Fett, Zimmertemperatur) ½ TL Kurkuma -
In einem schweren Topf oder einer tiefen Pfanne Senföl und Ghee erhitzen, bis es heiß ist und leicht schimmert. Kreuzkümmelsamen, Koriandersamen und ggf. Bockshornkleesamen hineingeben und 20–30 Sekunden rösten, bis es aromatisch duftet.
Wartezeit 30 s
2 EL Senföl (ersatzweise neutrales Pflanzenöl wie Rapsöl) ½ TL Koriandersamen 1 EL Ghee (geklärte Butter, optional für mehr Aroma) ¼ TL Bockshornkleesamen (optional, für intensiveren Methi-Geschmack) 1 TL Kreuzkümmelsamen -
Zwiebel in das Gewürzöl geben und bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten goldbraun anbraten. Knoblauch, Ingwer und die gehackte grüne Chili zufügen und 1–2 Minuten weiterbraten, bis der Rohgeruch verschwindet.
Wartezeit 7 min
1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittel, entkernt für weniger Schärfe) 10 g Ingwer 3 Stück Knoblauchzehen 80 g Zwiebel (gelb oder rot) -
Tomatenwürfel in die Pfanne geben, mit etwas Salz würzen und 3–4 Minuten schmoren, bis sie weich sind und Öl sich leicht am Rand absetzt.
Wartezeit 4 min
60 g Tomate (reif) Salz (nach Geschmack) -
Die Joghurt-Kichererbsenmehl-Mischung gründlich durchrühren und bei sehr niedriger Hitze langsam in die Pfanne gießen, dabei ständig rühren, damit sie nicht ausflockt. 3–4 Minuten unter Rühren sanft erhitzen, aber nicht kochen lassen.
Wartezeit 4 min
15 g Kichererbsenmehl (auch als Besan bekannt) ½ TL Kurkuma 200 g Joghurt (natur, ca. 3,5 % Fett, Zimmertemperatur) -
Nun das Blattgemüsepüree in die Pfanne geben, gut verrühren und bei niedriger bis mittlerer Hitze 8–10 Minuten leise köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Bei Bedarf etwas Kochwasser oder weiteres Wasser zugeben, bis eine cremige, dickflüssige Konsistenz erreicht ist.
Wartezeit 10 min
150 g Bockshornkleeblätter (frisch, ersatzweise Methi-Blätter, notfalls zusätzliche 150 g Spinat verwenden) 200 ml Wasser 300 g Spinat (frisch, ersatzweise TK, grobe Stiele entfernt) -
Garam Masala, schwarzes Salz und ggf. nochmals Salz hinzufügen. Weitere 2 Minuten köcheln lassen, dann den Herd ausschalten und Kafuli 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 7 min
1 Prise Schwarzes Salz (Kala Namak, optional für typischen nordindischen Geschmack) ½ TL Garam Masala Salz (nach Geschmack) -
Kurz vor dem Servieren mit etwas Zitronensaft abschmecken. Nach Wunsch mit gehacktem frischem Koriander bestreuen und heiß mit gedämpftem Reis oder Chapati servieren.
10 g frischer Koriander (optional, für das Servieren) ½ Stück Zitrone (Saft zum Abrunden, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- Schneebesen
- Schüssel
- tiefe Pfanne oder schwerer Topf
- Mixer oder Stabmixer
- großer Topf
- Kochlöffel
- Messer
- Zange
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.