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Klassischer Brathering – gebratener, sauer eingelegter Hering

Originalname Brathering

Kross gebratene Heringsfilets, anschließend in einem pikant-süß-sauren Sud aus Essig, Zwiebeln und Gewürzen eingelegt. Nach einigen Stunden Durchziehen wird der Fisch wunderbar zart, aromatisch und hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Perfekt zu Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder frischem Bauernbrot.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Klassischer Brathering – gebratener, sauer eingelegter Hering
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
20 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

32 g
Eiweiß
16 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
25 g
Fett
5 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
800 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Heringsfilets unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Gröbere Gräten mit einer Pinzette entfernen. Falls die Filets sehr lang sind, können sie halbiert werden.

    800 g Heringsfilets (entgrätet, mit Haut, möglichst frisch oder aufgetaut)
  2. Mehl mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver in einer flachen Schale gut vermischen.

    Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 80 g Weizenmehl (Type 405 oder ähnlich) 1 TL Paprikapulver (edelsüß) Salz (nach Geschmack)
  3. Heringsfilets portionsweise in der Mehlmischung wenden, überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen. Die Filets sollen rundum dünn, aber vollständig bedeckt sein.

  4. Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis kräftiger Hitze erhitzen. Die bemehlten Heringsfilets mit der Hautseite zuerst einlegen und pro Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun und knusprig braten. Nicht zu voll in die Pfanne legen, lieber in mehreren Durchgängen arbeiten.

    80 ml Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten)
  5. Fertige Bratheringe aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Anschließend in eine ausreichend große, hitzebeständige Form oder einen Glasbehälter mit Deckel schichten.

  6. Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden.

    300 g Zwiebeln 60 g Karotte (kleine bis mittlere Karotte)
  7. Wasser, Essig, Zucker und Salz in einen Topf geben und verrühren. Zwiebelringe, Karottenscheiben, Lorbeerblätter, Pimentkörner, Pfefferkörner und Senfkörner hinzugeben.

    10 Stück Schwarze Pfefferkörner 300 ml Wasser 250 ml Weißweinessig (5–6 % Säure, alternativ heller Kräuter- oder Tafelessig) 3 Stück Lorbeerblätter 1 ½ TL Salz 8 Stück Pimentkörner 1 TL Senfkörner (gelb) 40 g Zucker
  8. Sud aufkochen und anschließend bei kleiner Hitze etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Zwiebeln leicht glasig und die Karotten etwas weicher sind. Vom Herd nehmen und 5–10 Minuten abkühlen lassen, er soll noch heiß, aber nicht mehr sprudelnd kochend sein.

    Wartezeit 10 min

  9. Den noch heißen Sud mitsamt Zwiebeln, Karotten und Gewürzen gleichmäßig über die gebratenen Heringsfilets gießen, bis der Fisch gut bedeckt ist. Falls nötig, etwas zusätzliches Wasser zugeben, damit alles knapp unter Flüssigkeit steht.

  10. Optional Dill grob zupfen oder schneiden und über den Fisch streuen. Die Form auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

    Wartezeit 30 min

    1 EL Dill (frisch oder tiefgekühlt, optional)
  11. Abgekühlte Bratheringe abdecken und für mindestens 24 Stunden, besser 2 Tage, im Kühlschrank durchziehen lassen. Je länger sie ziehen, desto aromatischer und zarter werden sie.

    Wartezeit 1 h 0 min

    1 Stück Lorbeerblatt (optional zusätzlich für intensiveren Geschmack)
  12. Zum Servieren die Bratheringe samt Zwiebeln und etwas Sud kalt oder zimmerwarm anrichten. Klassische Beilagen sind Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder frisches Bauernbrot.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • große Pfanne
  • Küchenpapier
  • Topf
  • hitzebeständige Auflaufform oder Glasbehälter mit Deckel
  • Kochlöffel
  • Messer
  • Schale zum Mehlieren
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