Traditionelles Pemmikan mit Trockenfleisch und Beeren
Originalname Pemmikan
Energiespendendes Pemmikan nach nordamerikanischem Vorbild: sehr fein getrocknetes, mageres Rindfleisch wird mit geschmolzenem Rinderfett und getrockneten Beeren zu einer kompakten, nahrhaften Masse gepresst. Kräftig, leicht fruchtig und extrem lange haltbar – ideal für Touren, Notvorrat oder als ultrakompakter Outdoor‑Snack.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 2 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 12 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
360 kcal
- 18 g
- Eiweiß
- 3 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 31 g
- Fett
- 14 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 500 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Falls nötig, Sehnen und sichtbares Fett vom Rindfleisch entfernen. Das Fleisch quer zur Faser in 3–5 mm dünne Scheiben schneiden. Die Beeren bereitstellen und grobe Stiele entfernen.
800 g Rindfleisch (sehr mager, z.B. aus der Keule oder Hüfte) 200 g getrocknete Beeren (z.B. Cranberries, Blaubeeren oder Johannisbeeren, ungeschwefelt) -
Die Fleischscheiben auf Gitter oder Backbleche mit Ofengitter legen, so dass sie sich nicht überlappen. Im Dörrautomaten oder Backofen bei 50–70 °C (Umluft, Tür mit Holzlöffel einen Spalt geöffnet) 6–8 Stunden trocknen, bis das Fleisch hart, brüchig und vollständig durchgetrocknet ist.
Wartezeit 7 h 0 min
800 g Rindfleisch (sehr mager, z.B. aus der Keule oder Hüfte) -
Das vollständig getrocknete Fleisch vollständig auskühlen lassen und anschließend portionsweise in einer leistungsstarken Küchenmaschine oder einem Mixer zu sehr feinen Krümeln bis fast Pulver verarbeiten.
800 g Rindfleisch (sehr mager, z.B. aus der Keule oder Hüfte) -
Die getrockneten Beeren grob zerkleinern, z.B. in der Küchenmaschine nur kurz laufen lassen oder mit einem Messer hacken. Sie sollen stückig bleiben, aber keine ganzen Beeren mehr sein.
200 g getrocknete Beeren (z.B. Cranberries, Blaubeeren oder Johannisbeeren, ungeschwefelt) -
Rindertalg in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam auslassen bzw. schmelzen, bis er klar flüssig ist. Keine zu starke Hitze verwenden, damit er nicht raucht oder verbrennt. Flüssiges Fett durch ein feines Sieb geben, um Reste zu entfernen.
400 g Rinderfett (Rindertalg oder sehr fetter Speck, ausgelassen) -
In einer großen Schüssel das fein zerkleinerte Fleisch mit den gehackten Beeren, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Knoblauchpulver gründlich mischen, sodass die Gewürze gleichmäßig verteilt sind.
3 g Knoblauchpulver 4 g Paprikapulver (edelsüß) 200 g getrocknete Beeren (z.B. Cranberries, Blaubeeren oder Johannisbeeren, ungeschwefelt) 12 g Salz 800 g Rindfleisch (sehr mager, z.B. aus der Keule oder Hüfte) 3 g Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) -
Das noch heiße, flüssige Rinderfett nach und nach über die Fleisch-Beeren-Mischung gießen und jeweils kräftig mit einem stabilen Löffel oder den Händen (mit Handschuhen) einarbeiten. Die Masse soll dicht, klebrig und gut formbar sein, aber nicht in Fett schwimmen. Je nach Trockenheitsgrad des Fleisches eventuell etwas Fett zurückhalten oder minimal mehr zugeben.
400 g Rinderfett (Rindertalg oder sehr fetter Speck, ausgelassen) -
Eine mit Backpapier ausgelegte Form (z.B. Auflaufform) mit der Masse füllen. Sehr fest hineindrücken, damit möglichst wenig Luft eingeschlossen wird. Oben glatt streichen und gut andrücken.
800 g Rindfleisch (sehr mager, z.B. aus der Keule oder Hüfte) 200 g getrocknete Beeren (z.B. Cranberries, Blaubeeren oder Johannisbeeren, ungeschwefelt) 400 g Rinderfett (Rindertalg oder sehr fetter Speck, ausgelassen) -
Das Pemmikan bei Raumtemperatur vollständig auskühlen und fest werden lassen (mindestens 4–6 Stunden, besser über Nacht). Anschließend in handliche Riegel oder Würfel schneiden und jeweils luftdicht in Papier und zusätzlich in Beutel verpacken.
Wartezeit 8 h 0 min
400 g Rinderfett (Rindertalg oder sehr fetter Speck, ausgelassen) 200 g getrocknete Beeren (z.B. Cranberries, Blaubeeren oder Johannisbeeren, ungeschwefelt) 800 g Rindfleisch (sehr mager, z.B. aus der Keule oder Hüfte) -
Zur Lagerung kühl, trocken und dunkel aufbewahren. Bei sehr warmem Klima oder für lange Lagerdauer am besten im Kühlschrank oder Gefrierfach lagern. Für Touren die Riegel einzeln verpacken, so bleiben sie sauber und länger haltbar.
Utensilien
- Schneidebrett
- Löffel oder Teigschaber
- Kochtopf
- feines Sieb
- Dörrautomat oder Backofen mit Umluft
- Luftdichte Beutel oder Dosen
- Backpapier
- große Schüssel
- scharfes Messer
- Auflaufform oder ähnliche Form
- Küchenmaschine oder Mixer
- Backbleche und Gitter
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