Zuppa di cipolle piemontese – piemontesische Zwiebelsuppe
Originalname Zuppa di cipolle piemontese
Eine aromatische piemontesische Zwiebelsuppe mit langsam geschmorten Zwiebeln, Weißwein und Rinder- oder Gemüsebrühe, verfeinert mit Thymian und Lorbeer. Mit knusprig überbackenen Brotscheiben und geschmolzenem Käse serviert, erinnert sie an französische Zwiebelsuppe, bleibt aber durch den norditalienischen Wein und Käse deutlich piemontesisch. Perfekt als wärmende Vorspeise oder leichtes Abendessen an kühlen Tagen.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
430 kcal
- 15 g
- Eiweiß
- 45 g
- Kohlenhydrate
- 14 g
- davon Zucker
- 16 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 1400 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln schälen und in feine Halbringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Thymian abbrausen und trocken schütteln.
2 Stück Knoblauchzehen 800 g gelbe Zwiebeln 3 Zweig(e) Frischer Thymian -
In einem großen, schweren Topf Butter und Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebeln sowie den gehackten Knoblauch zugeben, Zucker darüber streuen und alles gründlich verrühren.
40 g Butter 2 Stück Knoblauchzehen 800 g gelbe Zwiebeln ½ TL Zucker 2 EL Olivenöl -
Zwiebeln bei mittlerer bis mittlerer-niedriger Hitze 25–30 Minuten langsam schmoren, bis sie tief goldbraun und süßlich sind. Regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt. Hitze bei Bedarf reduzieren.
Wartezeit 25 min
-
Weizenmehl über die Zwiebeln stäuben und 1–2 Minuten unter Rühren mitrösten, bis es leicht nussig duftet, aber nicht dunkel wird.
1 EL Weizenmehl Type 405 -
Mit dem Weißwein ablöschen, dabei kräftig rühren und die am Topfboden haftenden Röststoffe lösen. 2–3 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Alkohol weitgehend verkocht ist.
Wartezeit 3 min
200 ml trockener Weißwein aus dem Piemont (z. B. Arneis, Favorita) -
Rinderbrühe angießen, Thymianzweige und Lorbeerblatt hinzufügen. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 20–25 Minuten leise köcheln lassen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Wartezeit 20 min
Meersalz (nach Geschmack) 1200 ml Rinderbrühe, möglichst selbst gekocht 1 Stück Lorbeerblatt schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 3 Zweig(e) Frischer Thymian -
Thymianzweige und Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen. Suppe nach Wunsch leicht entfetten und bei sehr niedriger Hitze warm halten.
-
Während die Suppe köchelt, den Backofen auf 210 °C Oberhitze/Grill oder 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Brot in 8–12 Scheiben schneiden. Knoblauchzehe schälen.
1 Stück Knoblauchzehe 160 g Ciabatta oder rustikales Weißbrot (vom Vortag) -
Brotscheiben auf ein Blech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und im Ofen 4–6 Minuten rösten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
Wartezeit 6 min
1 EL Olivenöl -
Die heißen Brotscheiben aus dem Ofen nehmen und mit der halbierten Knoblauchzehe über die Oberseite reiben. Geriebenen Käse großzügig darauf verteilen.
1 Stück Knoblauchzehe 120 g geriebener Käse (z. B. Fontina, Toma piemontese oder milder Bergkäse) -
Die Brotscheiben nochmals 3–5 Minuten im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
Wartezeit 5 min
-
Heiße Zwiebelsuppe in vorgewärmte tiefe Teller oder ofenfeste Suppenschalen füllen. Die überbackenen Brotscheiben daraufsetzen oder separat dazu reichen und sofort servieren.
Utensilien
- Küchenwaage
- Schneidebrett
- Backofen
- Holzlöffel oder Pfannenwender
- Backblech
- Suppenkelle
- Reibe für Käse
- großer schwerer Topf
- scharfes Messer
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