Sarde in saor – süßsauer marinierte Sardinen

Originalname Sarde in saor

Klassische venezianische Sarde in saor: knusprig gebratene Sardinen werden in einer süßsauren Marinade aus langsam geschmorten Zwiebeln, Essig, Pinienkernen und Rosinen eingelegt. Nach einem Tag Durchziehen verbinden sich alle Aromen zu einem aromatischen, leicht süßlichen Antipasto, das sich wunderbar vorbereiten lässt und kalt mit Brot oder Polenta serviert wird.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Sarde in saor – süßsauer marinierte Sardinen
Schwierigkeit
35 min
Vorbereitung
35 min
Koch/Backzeit
0 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

520 kcal

36 g
Eiweiß
26 g
Kohlenhydrate
12 g
davon Zucker
30 g
Fett
5 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Die Sardinen unter fließendem kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Falls noch nicht geschehen, Köpfe entfernen, entlang des Bauchs öffnen, Innereien und Mittelgräte herausziehen. Filets wieder zusammenklappen, sodass sie wie kleine Fische aussehen. Eventuell verbleibende Gräten mit einer Pinzette entfernen.

    800 g frische Sardinen (ausgenommen, entgrätet, mit Haut)
  2. Die vorbereiteten Sardinen in eine Schale legen, von beiden Seiten mit Meersalz bestreuen und nach Belieben mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit das Salz leicht einzieht.

    Wartezeit 10 min

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 2 TL Meersalz
  3. Das Mehl in einen tiefen Teller geben. Die Sardinen portionsweise leicht im Mehl wenden, überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen, damit sie nur dünn bemehlt sind.

    80 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  4. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Es sollte etwa 3–4 mm hoch in der Pfanne stehen. Wenn ein Holzlöffel hineingehalten kleine Bläschen wirft, Sardinen portionsweise hineingeben und bei mittelhoher Hitze pro Seite etwa 2–3 Minuten goldbraun und knusprig braten.

    150 ml Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl zum Braten
  5. Die gebratenen Sardinen mit einer Zange oder einem Schaumlöffel herausheben, gut abtropfen lassen und nebeneinander auf ein mit Küchenpapier belegtes Blech oder eine große Platte legen. Vollständig abkühlen lassen.

    Wartezeit 15 min

  6. Für die Marinade die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Rosinen in einer kleinen Schale mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen, dann abgießen.

    Wartezeit 10 min

    60 g Rosinen (idealerweise helle Sultaninen) 600 g gelbe Zwiebeln
  7. Die Pinienkerne in einer kleinen trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten goldgelb rösten, dabei häufig schwenken, damit sie nicht verbrennen. Anschließend in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

    40 g Pinienkerne
  8. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebelstreifen zugeben und bei mittlerer bis mittlerer-schwacher Hitze 15–20 Minuten langsam schmoren, bis sie weich, glasig und leicht süßlich sind, aber keine Farbe nehmen sollen. Zwischendurch umrühren.

    2 EL Olivenöl extra vergine
  9. Wenn die Zwiebeln weich sind, Zucker, Meersalz, Lorbeerblätter und Pfefferkörner hinzufügen und gut verrühren. Dann Weißweinessig und Wasser angießen. Alles aufkochen und anschließend 5–7 Minuten bei niedriger Hitze leise köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden und die Säure etwas milder wird.

    Wartezeit 7 min

    8 Stück Schwarze Pfefferkörner 200 ml Weißweinessig (mild) 25 g Zucker 2 Stück Lorbeerblätter 1 TL Meersalz 150 ml Wasser
  10. Topf vom Herd nehmen. Die eingeweichten Rosinen und die gerösteten Pinienkerne unter die heiße Zwiebel-Essig-Mischung heben. Die Marinade auf lauwarm abkühlen lassen – sie soll noch warm, aber nicht mehr kochend heiß sein, wenn sie über den Fisch gegeben wird.

    Wartezeit 20 min

  11. Eine passende Auflaufform oder ein tiefes Gefäß bereitstellen. Eine dünne Schicht der Zwiebelmarinade hineingeben. Darauf eine Lage der abgekühlten Sardinen legen. Wieder etwas Marinade darüber verteilen und so lagenweise fortfahren, bis alles verbraucht ist. Mit Zwiebeln und Flüssigkeit abschließen, damit der Fisch gut bedeckt ist.

  12. Die Form vollständig abkühlen lassen. Anschließend abdecken und mindestens 24 Stunden, besser 36 Stunden, im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren etwa 20–30 Minuten bei Raumtemperatur anwärmen, damit sich das Aroma entfalten kann. Sarde in saor als Antipasto mit geröstetem Weißbrot oder Polenta servieren.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • große Pfanne
  • Kochmesser
  • Schüsseln für Einweichen und Bereitstellen
  • Küchenpapier
  • Topf oder tiefe Pfanne für die Zwiebeln
  • Zange oder Schaumlöffel
  • kleine Pfanne zum Rösten der Pinienkerne
  • Auflaufform oder tiefes Gefäß
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