Acciughe sotto sale di Monterosso – Sardellen in Salzlake
Originalname Acciughe sotto sale di Monterosso
Klassische in Salz eingelegte Sardellen aus Monterosso in Ligurien: frisch, aromatisch und lange haltbar. Die Sardellen werden sorgfältig ausgenommen, geschichtet und mit grobem Meersalz gepökelt. Nach einigen Wochen Reifezeit erhalten Sie zarte Filets mit intensivem Meeresaroma – ideal für Bruschetta, Salate, Pasta oder als Würze für Saucen.
- Schwierigkeit
- 45 min
- Vorbereitung
- 0 s
- Koch/Backzeit
- 7 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
70 kcal
- 10 g
- Eiweiß
- 0 g
- Kohlenhydrate
- 0 g
- davon Zucker
- 3 g
- Fett
- 0.5 g
- davon gesättigt
- 0 g
- Ballaststoffe
- 1500 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Sardellen sehr frisch verwenden: Sie sollten klar glänzen, festes Fleisch haben und neutral nach Meer, nicht stechend riechen. Falls nötig Schuppen unter fließendem, kaltem Wasser vorsichtig abstreifen.
1000 g frische Sardellen (ganz, mit Kopf) -
In einer großen Schüssel Wasser und Weißweinessig mischen. Die ganzen Sardellen einlegen und 10–15 Minuten ziehen lassen. Das mildert den Fischgeruch und reinigt die Oberfläche.
Wartezeit 15 min
1000 ml Wasser, kalt 100 ml Weißweinessig -
Sardellen aus der Essiglösung nehmen, kurz mit kaltem Wasser abspülen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. Mit Küchenpapier sanft trocken tupfen, ohne die Fische zu zerdrücken.
Wartezeit 10 min
-
Zum Ausnehmen: Kopf der Sardelle zwischen Daumen und Zeigefinger fassen und in Richtung Bauch ziehen, sodass Kopf und Innereien gleichzeitig abgehen. Bauch vorsichtig mit dem Finger öffnen und restliche Innereien entfernen. Rückgrat zunächst drin lassen, das erleichtert das Schichten.
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Ein Steinzeug- oder Glasgefäß (kein Metall) gründlich reinigen und trocken wischen. Boden mit einer dünnen, gleichmäßigen Schicht grobem Meersalz bedecken.
700 g grobes Meersalz -
Die ausgenommenen Sardellen dicht an dicht mit dem Bauch nach oben in das Gefäß legen, sodass sich die Fische leicht überlappen. Darauf eine kräftige Schicht grobes Meersalz streuen, bis die Fische vollständig bedeckt sind.
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Weitere Schichten bilden: abwechselnd Sardellen und grobes Meersalz einschichten, immer dicht packen und jede Fischlage vollständig mit Salz bedecken. Optional Lorbeerblätter und Pfefferkörner zwischen zwei Lagen geben.
1 TL Schwarze Pfefferkörner (optional) 2 Stück Lorbeerblatt (optional) -
Mit einer letzten dicken Schicht grobem Meersalz abschließen. Es soll oben mindestens 1 cm Salz über den Sardellen liegen. Das Gefäß leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Hohlräume verschwinden.
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Ein passendes Gewicht (z.B. kleiner Teller mit einem sauberen, abgekochten Stein oder Wasserbeutel) direkt auf die letzte Salzschicht legen und das Gefäß mit einem Deckel oder Folie abdecken. Dadurch tritt Flüssigkeit aus und bildet eine natürliche Salzlake.
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Das Gefäß an einem kühlen, dunklen Ort (8–14 °C, z.B. Keller oder Kühlschrank) lagern. Nach 24 Stunden kontrollieren: Die Sardellen sollten nun von Salzlake bedeckt sein. Falls nicht, etwas zusätzliches grobes Salz oben aufstreuen.
Wartezeit 1 h 0 min
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Die Sardellen mindestens 4 Wochen, besser 6–8 Wochen reifen lassen. Währenddessen gelegentlich prüfen, ob sie vollständig von Lake bedeckt sind und ob kein unangenehmer Geruch entsteht. Bei jedem Öffnen sauber arbeiten.
Wartezeit 28 h 0 min
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Zum Verzehr einzelne Sardellen aus der Salzlake nehmen. Unter fließendem, kaltem Wasser gründlich vom überschüssigen Salz befreien. Den Fisch längs öffnen, Rückgrat vorsichtig herausziehen und zwei Filets gewinnen. Evtl. noch verbliebene Gräten entfernen.
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Die Filets gut trocken tupfen. Für sofortigen Gebrauch mit etwas Olivenöl und feinem Meersalz nach Geschmack beträufeln und z.B. auf geröstetem Brot servieren. Für späteren Gebrauch die Filets in ein Glas legen, vollständig mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren.
feines Meersalz (nach Geschmack) 100 ml Olivenöl extra vergine (zum späteren Servieren, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- Küchenpapier
- Messer oder Schere
- kleiner Teller oder Gewicht
- Sieb
- große Schüssel
- Steinzeug- oder Glasgefäß mit Deckel
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