Crostoli veneti – Frittierte Karnevals-Bänder
Originalname Crostoli veneti
Crostoli veneti sind ein traditionelles, hauchdünn ausgebackenes Karnevalsgebäck aus Venetien. Der leicht süße, knusprige Teig wird mit Ei, Butter, Zucker, etwas Grappa oder Rum und Zitronenabrieb hergestellt, sehr dünn ausgerollt, in Bänder geschnitten und in heißem Öl goldgelb frittiert. Nach dem Abtropfen werden die Crostoli großzügig mit Puderzucker bestäubt – perfekt als zartes, knuspriges Kaffeegebäck zur Faschingszeit.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
420 kcal
- 9 g
- Eiweiß
- 53 g
- Kohlenhydrate
- 12 g
- davon Zucker
- 18 g
- Fett
- 4 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 120 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Eier in eine große Schüssel aufschlagen. Zucker, Vanillezucker, eine gute Prise Salz, den Abrieb der halben Zitrone und 1–2 Teelöffel Zitronensaft hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren, bis die Masse leicht schaumig ist.
3 Stück Eier (Größe M) Salz (nach Geschmack) 1 Päckchen Vanillezucker ½ Stück Zitrone (unbehandelt, Abrieb und etwas Saft) 60 g Zucker -
Weiche Butter in kleinen Stücken zur Eimasse geben und gründlich unterarbeiten, bis keine größeren Butterstücke mehr sichtbar sind.
40 g Butter (weich) -
Grappa oder Rum sowie die Milch zur Eimischung geben und verrühren.
30 ml Vollmilch (zimmerwarm) 40 ml Grappa oder Rum -
Mehl nach und nach in die Schüssel sieben und mit einem Löffel oder den Händen einarbeiten, bis ein weicher, noch leicht klebriger Teig entsteht.
400 g Weizenmehl Type 405 -
Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 5–8 Minuten kräftig kneten, bis er glatt, elastisch und kaum noch klebrig ist. Bei Bedarf sehr sparsam zusätzliches Mehl verwenden, der Teig soll weich bleiben.
-
Teig zu einer Kugel formen, leicht mit Mehl bestäuben, in Frischhaltefolie wickeln oder mit einem Tuch abdecken und bei Raumtemperatur 1 Stunde ruhen lassen, damit er sich entspannen kann.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Nach der Ruhezeit den Teig in 4–6 Portionen teilen. Eine Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz sehr dünn ausrollen (etwa 1–2 mm). Alternativ eine Nudelmaschine verwenden und den Teig bis zur dünnsten Stufe auswalzen.
-
Aus der Teigplatte mit einem Teigrädchen oder Messer Streifen von etwa 3–4 cm Breite und 10–15 cm Länge schneiden. Nach Belieben mittig einen Längsschnitt setzen und ein Ende des Streifens hindurchziehen, um gedrehte Formen zu erhalten. Mit den restlichen Teigportionen ebenso verfahren.
-
In einem tiefen Topf oder einer Fritteuse das Pflanzenöl auf 170–175 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer kontrollieren oder mit der Holzlöffelprobe: Es bilden sich kleine Bläschen am Stiel, aber das Öl raucht nicht.
1000 ml Pflanzenöl zum Frittieren (z.B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl) -
Teigstreifen portionsweise in das heiße Öl gleiten lassen, ohne sie zu überfüllen. Pro Seite etwa 30–60 Sekunden frittieren, bis sie goldgelb und knusprig sind. Zwischendurch vorsichtig wenden.
-
Fertige Crostoli mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Mit den restlichen Teigstreifen ebenso verfahren und zwischendurch darauf achten, dass die Öltemperatur konstant bleibt.
-
Die noch leicht warmen Crostoli auf eine Platte legen und großzügig mit Puderzucker bestäuben. Vollständig auskühlen lassen und danach in einer gut schließenden Dose trocken lagern.
80 g Puderzucker
Utensilien
- Küchenwaage
- Sieb oder feines Teesieb für Puderzucker
- Schneebesen
- Küchenpapier
- Topf oder Fritteuse
- Messbecher
- Nudelholz oder Nudelmaschine
- Schaumkelle
- Rührschüssel groß
- Küchenthermometer
- Teigrädchen oder Messer
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.