Fritole Veneziane – Venezianische Faschingskrapfen mit Rosinen
Originalname Fritole veneziane
Lockere, in Öl ausgebackene venezianische Faschingskrapfen mit Rumrosinen, Zitrusschale und feiner Vanille. Außen knusprig-zuckrig, innen weich und saftig – ein klassisches Karnevalsgebäck aus Venedig, perfekt zu Kaffee, Tee oder einem Glas Dessertwein.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 15 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
150 kcal
- 3 g
- Eiweiß
- 20 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 6 g
- Fett
- 2 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 80 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Die Rosinen in eine kleine Schüssel geben und mit dem Rum übergießen. Einmal durchmischen und mindestens 20 Minuten, gern auch länger, zum Durchziehen beiseitestellen.
Wartezeit 20 min
20 ml Rum 80 g Rosinen oder Sultaninen -
Die Milch lauwarm erwärmen (sie soll handwarm sein, nicht heiß). Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und 1 TL vom Zucker zugeben. Umrühren, bis sich die Hefe auflöst, und 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
Wartezeit 10 min
60 g Zucker 200 ml Milch (lauwarm) 15 g Frische Hefe -
Mehl in eine große Schüssel sieben. Restlichen Zucker, Vanillezucker, eine kleine Prise Salz, Orangenschale und Zitronenschale zugeben und alles kurz vermischen.
300 g Weizenmehl Type 405 60 g Zucker 1 TL Orangenschale, fein abgerieben 1 TL Zitronenschale, fein abgerieben 1 Päckchen Vanillezucker Salz (nach Geschmack) -
Die Eier zum Mehl geben. Die Hefemilch nochmals umrühren und ebenfalls in die Schüssel gießen. Mit einem Holzlöffel oder den Knethaken der Küchenmaschine zu einem zähflüssigen, glatten Teig verrühren.
200 ml Milch (lauwarm) 2 Stück Eier (Zimmertemperatur) 15 g Frische Hefe -
Die weiche Butter in kleinen Stücken zum Teig geben und gründlich einarbeiten, bis sie vollständig untergemischt ist. Zum Schluss die gut abgetropften Rosinen samt einem Teil des Rums unterheben.
20 ml Rum 40 g Butter (weich) 80 g Rosinen oder Sultaninen -
Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat und sichtbar Blasen wirft.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Kurz vor Ende der Gehzeit das Frittieröl in einem tiefen Topf oder in der Fritteuse auf etwa 170–175 °C erhitzen. Das Öl ist heiß genug, wenn an einem Holzlöffelstiel kleine Bläschen aufsteigen.
Wartezeit 10 min
1 l Pflanzenöl oder neutrales Frittierfett -
Zucker und Puderzucker in einer großen Schüssel oder auf einem flachen Teller mischen. Diese Zuckermischung wird später zum Wälzen der frisch ausgebackenen Fritole verwendet.
80 g Zucker 20 g Puderzucker -
Vom aufgegangenen Teig mit zwei angefeuchteten Esslöffeln kleine Nocken abstechen (etwa walnussgroß) und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Nicht zu viele auf einmal ausbacken, damit die Temperatur stabil bleibt.
-
Die Fritole portionsweise 4–5 Minuten goldbraun ausbacken, dabei mit einem Schaumlöffel gelegentlich wenden, damit sie gleichmäßig bräunen. Fertige Bällchen mit dem Schaumlöffel herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Wartezeit 5 min
1 l Pflanzenöl oder neutrales Frittierfett -
Die noch warmen Fritole in der Zucker-Puderzucker-Mischung wälzen, bis sie rundum bedeckt sind. Anschließend auf einem Gitter etwas abkühlen lassen. Lauwarm servieren – dann sind sie besonders aromatisch und fluffig.
Wartezeit 5 min
80 g Zucker 20 g Puderzucker
Utensilien
- Schüssel oder Teller zum Wälzen im Zucker
- Küchenpapier
- Kleiner Topf oder Schüssel zum Erwärmen der Milch
- Reibe für Zitrusschalen
- Messbecher
- Esslöffel
- Küchentuch
- Schaumlöffel
- Küchenmaschine oder Handmixer mit Knethaken
- Große Rührschüssel
- Tiefer Topf oder Fritteuse
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