Pittule pugliesi – apulische frittierte Teigbällchen

Originalname Pittule pugliesi

Pittule sind luftige, außen knusprige und innen weiche frittierte Teigbällchen aus Apulien. Sie werden klassisch pur, herzhaft gefüllt mit Oliven oder getrockneten Tomaten oder leicht süß mit Zucker serviert. Ideal als Antipasto, Streetfood oder Snack zu Wein und Bier – perfekt, um sich kulinarisch ans Mittelmeer zu träumen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pittule pugliesi – apulische frittierte Teigbällchen
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
2 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

90 kcal

2.5 g
Eiweiß
11 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
4 g
Fett
0.5 g
davon gesättigt
0.6 g
Ballaststoffe
220 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Frischhefe mit dem Zucker in etwa 100 ml des lauwarmen Wassers auflösen und 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt.

    Wartezeit 10 s

    ½ TL Zucker 15 g Frischhefe 400 ml Wasser, lauwarm
  2. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen. In der Mitte eine Mulde formen.

    1 TL Salz 500 g Weizenmehl Type 550
  3. Die Hefemischung und das restliche lauwarme Wasser in die Mulde gießen, Olivenöl zugeben. Mit einem Löffel oder den Händen alles zu einem sehr weichen, leicht klebrigen Teig verrühren – eher wie ein dicker Pfannkuchenteig als wie Brotteig.

    2 EL Olivenöl
  4. Den Teig 5–7 Minuten kräftig schlagen bzw. rühren (entweder mit einem Holzlöffel oder dem Knethaken der Küchenmaschine), bis er glatt, elastisch und leicht blasig wird.

  5. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 1,5–2 Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat und von Bläschen durchzogen ist.

    Wartezeit 2 h 0 min

  6. Für herzhafte Pittule Oliven grob hacken. Getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden. Zwiebel fein würfeln und kurz in etwas Olivenöl glasig braten, dann abkühlen lassen. Alles zusammen mit Kapern nach Belieben bereitstellen.

    Wartezeit 5 s

    50 g Getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft (optional) 1 EL Kapern, abgespült (optional) 60 g Zwiebel (optional) 70 g Schwarze Oliven ohne Stein (optional)
  7. Für süße Pittule Rosinen mit heißem Wasser übergießen und 5–10 Minuten quellen lassen, dann abtropfen. Orangenschale fein abreiben. Zucker zum späteren Bestreuen bereitstellen.

    Wartezeit 10 s

    1 TL Orangenschale, fein abgerieben (optional) 3 EL Zucker zum Bestreuen (optional) 2 EL Rosinen (optional)
  8. Nach der Gehzeit den Teig vorsichtig mit einem Löffel durchrühren. Für eine Variante etwa ein Drittel des Teigs abnehmen und mit den vorbereiteten herzhaften oder süßen Zutaten mischen, dabei nicht zu kräftig rühren, damit die Luft im Teig bleibt.

  9. In einem weiten, hohen Topf oder einer Fritteuse das Pflanzenöl auf 170–175 °C erhitzen. Ein kleiner Teigtropfen sollte im Öl sofort lebhaft sprudeln und langsam goldbraun werden.

    Wartezeit 10 s

    1 ½ l Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt (z.B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl)
  10. Mit zwei leicht eingeölten Teelöffeln oder mit der Hand kleine Teigportionen abstechen und direkt ins heiße Öl gleiten lassen. Nicht zu viele auf einmal frittieren, damit die Temperatur stabil bleibt.

  11. Die Pittule 4–6 Minuten frittieren, dabei gelegentlich wenden, bis sie rundherum goldbraun und aufgegangen sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

    Wartezeit 6 s

  12. Herzhafte Pittule sofort noch heiß mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Süße Pittule mit Zucker (und auf Wunsch etwas zusätzlicher Orangenschale) bestäuben.

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 1 TL Orangenschale, fein abgerieben (optional) 3 EL Zucker zum Bestreuen (optional) Meersalz (nach Geschmack)
  13. Pittule am besten heiß oder lauwarm servieren – pur, zu Antipasti, zu einem Glas Wein oder als süße Nascherei zum Kaffee.

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Schneidebrett
  • Küchenpapier
  • Kleiner Topf oder Pfanne für Zwiebeln
  • Küchenthermometer (optional, empfohlen)
  • Holzlöffel oder Küchenmaschine mit Knethaken
  • Messbecher
  • Schaumkelle
  • Große Rührschüssel
  • Messer
  • Hoher Topf oder Fritteuse
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