Porras – dicke, weiche Churros aus Madrid

Originalname Porras

Porras sind eine madrilenische Variante der Churros: dicker, luftiger und innen weich, außen knusprig. Sie werden aus einem einfachen Wasser-Teig mit etwas Hefe zubereitet, in langen Strängen goldbraun frittiert und klassisch mit Zucker bestreut oder in dicke heiße Schokolade getunkt – perfekt zum Frühstück oder als süßer Snack.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Porras – dicke, weiche Churros aus Madrid
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
25 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

8 g
Eiweiß
45 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
24 g
Fett
3 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
350 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Teig das lauwarme Wasser in eine große Rührschüssel geben. Frischhefe hineinkrümeln und den Feinzucker zufügen. Kurz umrühren und 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe etwas aufgelöst hat.

    Wartezeit 10 min

    8 g Frischhefe 400 ml Wasser (lauwarm) 10 g Feinzucker
  2. Mehl und Salz in einer separaten Schüssel vermischen. Die Mehlmischung portionsweise zur Hefeflüssigkeit geben und mit einem Holzlöffel oder Handrührgerät (Knethaken) kräftig einarbeiten, bis ein sehr zäher, homogener Teig entsteht. Es soll kein trockenes Mehl mehr sichtbar sein.

    400 g Weizenmehl Type 550 ½ TL Salz
  3. Den Teig weiter 3–4 Minuten kräftig rühren oder schlagen, bis er glatt ist und Blasen zu bilden beginnt. Die Konsistenz liegt zwischen Rührteig und zähem Brandteig – zäh, aber noch spritzbar.

  4. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 45–60 Minuten ruhen lassen, bis er sichtbar aufgegangen und leicht luftig ist.

    Wartezeit 1 h 0 min

  5. Kurz vor Ende der Gehzeit das Öl in einem breiten, hohen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 180 °C erhitzen. Die Ölmenge sollte so bemessen sein, dass die Porras beim Frittieren frei schwimmen können. Einen Teller mit Küchenpapier bereitstellen.

    1 ½ l Pflanzenöl zum Frittieren (z.B. Sonnenblumenöl oder Erdnussöl)
  6. Den aufgegangenen Teig nur kurz mit dem Löffel durchrühren, nicht mehr stark entgasen. Teig in einen stabilen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (mindestens 14–18 mm) oder in eine Churrera füllen. Alternativ kann ein starker Gefrierbeutel verwendet werden, dessen Ecke abgeschnitten wird (die typische Riffelstruktur fehlt dann).

  7. Teig direkt in das heiße Öl spritzen: 15–25 cm lange Stränge formen oder spiralförmig einspritzen. Mit einer sauberen Schere oder einem Messer am Spritzbeutel abschneiden. Den Topf nicht überfüllen – lieber in mehreren Durchgängen arbeiten.

  8. Porras pro Seite etwa 2–3 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken. Mit einer Zange oder Schaumkelle vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig Farbe bekommen. Die Hitze bei Bedarf anpassen, damit sie nicht zu schnell bräunen.

    Wartezeit 6 min

  9. Fertige Porras mit der Schaumkelle aus dem Öl heben, kurz abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen. Noch heiß mit Zucker bestreuen, damit er gut haftet. In mehreren Durchgängen alle Porras ausbacken.

    50 g Zucker zum Bestreuen
  10. Porras am besten sofort servieren, solange sie außen knusprig und innen weich sind – pur, mit extra Zucker oder klassisch mit dicker heißer Schokolade zum Tunken.

II

Utensilien

  • Holzlöffel oder Handrührgerät mit Knethaken
  • Küchenpapier
  • Spritzbeutel mit großer Sterntülle oder Churrera
  • Thermometer für Öl (empfohlen)
  • Küchenschere oder Messer
  • Küchentuch oder Frischhaltefolie
  • Küchenzange oder Schaumkelle
  • Kleine Schüssel
  • Große Rührschüssel
  • Breiter hoher Topf oder Fritteuse
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