Carbonade friulana – in Rotwein geschmortes Rindfleisch

Originalname Carbonade friulana

Carbonade friulana ist ein klassischer Schmorbraten aus Friaul: zartes Rindfleisch, stundenlang in Rotwein mit Zwiebeln, Kräutern und etwas Speck geschmort, bis eine samtige, aromatische Sauce entsteht. Perfekt für kühle Tage, ideal zu Polenta, Kartoffelpüree oder einfach mit frischem Brot zum Tunken.

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Rezept von malsati-team
Carbonade friulana – in Rotwein geschmortes Rindfleisch
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
3 h 0 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

750 kcal

55 g
Eiweiß
18 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
35 g
Fett
14 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rindfleisch von groben Sehnen und Silberhäuten befreien und in etwa 4–5 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln, Karotten und Sellerie schälen bzw. putzen und in feine Würfel schneiden. Pancetta in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

    2 Stück Knoblauchzehen 1200 g Rinderwade oder Rinderschulter (Schmorbratenstück ohne Knochen) 400 g gelbe Zwiebeln 100 g Karotten 100 g durchwachsener Pancetta oder geräucherter Speck 60 g Stangensellerie
  2. Die Fleischwürfel rundum leicht salzen und pfeffern. Anschließend im Mehl wenden, überschüssiges Mehl gut abklopfen und das Fleisch auf einem Teller kurz ruhen lassen.

    Wartezeit 5 min

    Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 2 EL Weizenmehl Typ 405 (zum Mehlieren des Fleisches)
  3. In einem schweren Schmortopf (Gusseisen oder ähnliches) Olivenöl und Butter bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das bemehlte Rindfleisch portionsweise zugeben und von allen Seiten kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.

    20 g Butter 1200 g Rinderwade oder Rinderschulter (Schmorbratenstück ohne Knochen) 2 EL Olivenöl
  4. Hitze etwas reduzieren. Pancetta in den Topf geben und auslassen, bis er leicht knusprig ist. Dann Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch hinzufügen. Unter gelegentlichem Rühren etwa 8–10 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse weich ist und die Zwiebeln leicht bräunen.

    2 Stück Knoblauchzehen 400 g gelbe Zwiebeln 100 g Karotten 100 g durchwachsener Pancetta oder geräucherter Speck 60 g Stangensellerie
  5. Tomatenmark zum Gemüse geben und 1–2 Minuten mitrösten, bis es etwas dunkler wird und leicht karamellisiert. Dann das Fleisch samt ausgetretenem Saft wieder in den Topf geben und alles gut vermengen.

    1 EL Tomatenmark
  6. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Rinderfond angießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Lorbeerblätter, Thymian- und Rosmarinzweige zufügen, mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles einmal aufkochen lassen.

    1 Stück frische Rosmarinzweige Salz (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 750 ml trockener Rotwein (z.B. Merlot, Cabernet, Refosco) 300 ml Rinderfond oder kräftige Rinderbrühe 3 Stück Frische Thymianzweige frisch geriebene Muskatnuss (nach Geschmack)
  7. Die Hitze stark reduzieren, sodass die Carbonade nur noch leise simmert. Den Topf mit Deckel verschließen und das Rindfleisch 2,5–3 Stunden sanft schmoren, bis es sehr zart ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren und prüfen, ob genügend Flüssigkeit vorhanden ist; bei Bedarf etwas Wasser oder mehr Fond hinzufügen.

    Wartezeit 2 h 30 min

  8. Zum Ende der Garzeit Deckel abnehmen und die Sauce bei Bedarf einige Minuten offen einkochen lassen, bis sie schön sämig ist. Kräuterzweige und Lorbeer entfernen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Vor dem Servieren 5–10 Minuten ruhen lassen.

    Wartezeit 10 min

  9. Carbonade friulana heiß servieren, idealerweise mit cremiger Polenta, Kartoffelpüree oder frischem Landbrot, und reichlich von der Rotweinsauce über das Fleisch geben.

II

Utensilien

  • Holzlöffel oder Pfannenwender
  • Schüssel oder Teller zum Zwischenlagern des Fleisches
  • Messbecher
  • großer Schmortopf mit Deckel (am besten Gusseisen)
  • scharfes Kochmesser
  • schneidfestes Brett
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