Lorighittas – handgedrehte sardische Ringpasta

Originalname Lorighittas (pasta di Morgongiori)

Lorighittas sind eine traditionelle sardische Pasta aus Morgongiori: feine, handgedrehte Doppelschnüre aus Hartweizengrieß, zu kunstvollen Ringen verschlungen. Die Textur ist bissfest und ideal für kräftige, tomatige Saucen mit Knoblauch und Kräutern. Dieser Teig kommt mit wenigen Zutaten aus und lebt von sorgfältiger Verarbeitung und etwas Geduld – perfekt, um gemeinsam am Küchentisch Pasta zu formen und ein besonderes Stück Sardinien nach Hause zu holen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Lorighittas – handgedrehte sardische Ringpasta
Schwierigkeit
1 h 30 min
Vorbereitung
20 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

270 kcal

9 g
Eiweiß
55 g
Kohlenhydrate
2 g
davon Zucker
3 g
Fett
0.5 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
400 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Hartweizengrieß in eine große Schüssel geben. Salz untermischen. In der Mitte eine Mulde formen.

    400 g Hartweizengrieß (Semola di grano duro rimacinata) ½ TL Salz
  2. Lauwarmes Wasser und Olivenöl in die Mulde gießen. Mit einer Gabel von innen nach außen rühren, bis sich Klumpen bilden, dann mit den Händen zu einem groben Teig zusammenbringen.

    220 ml Wasser, lauwarm 1 EL Olivenöl, extra vergine
  3. Teig auf die Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er sehr glatt, elastisch und kompakt ist. Wenn er klebt, ganz wenig Grieß zugeben; wenn er bröselt, teelöffelweise Wasser einarbeiten.

  4. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie oder unter eine umgedrehte Schüssel legen und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit der Grieß quellen kann.

    Wartezeit 30 min

  5. Arbeitsfläche leicht mit Hartweizengrieß oder Mehl bestäuben. Ein Stück Teig abtrennen (Rest abgedeckt halten, damit er nicht austrocknet).

    2 EL Hartweizengrieß oder Weizenmehl zum Bestäuben
  6. Aus dem Teigstück eine etwa 2–3 mm dünne, gleichmäßige Schnur rollen. Dafür die Hände leicht nach außen bewegen und bei Bedarf die Schnur halbieren und jeweils weiterrollen, um eine gleichmäßige Dicke zu erhalten.

  7. Die Schnur in ca. 18–20 cm lange Stücke schneiden. Je ein Stück in der Mitte falten, sodass zwei gleich lange Stränge nebeneinander liegen, die an einem Ende verbunden sind.

  8. Die beiden Stränge mehrfach umeinander drehen, bis eine gleichmäßig gedrehte Doppelschnur entsteht. Dann die Enden zusammenführen und so schließen, dass ein Ring entsteht. Die Enden dabei leicht verdrillen, damit sie gut halten – das ist die typische Lorighittas-Form.

  9. Fertige Lorighittas auf ein leicht bemehltes Brett oder Küchentuch legen, ohne dass sie sich berühren. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren, bis alles zu Ringen verarbeitet ist.

  10. Einen großen Topf mit Wasser füllen, zum Kochen bringen und großzügig salzen. Die Lorighittas portionsweise ins siedende Wasser geben, dabei vorsichtig bewegen, damit sie nicht am Topfboden haften.

    Salz für das Kochwasser (nach Geschmack)
  11. Lorighittas 8–12 Minuten kochen, je nach Dicke, bis sie an der Oberfläche schwimmen und al dente sind. Eine Probe kosten, um den perfekten Biss zu prüfen.

  12. Lorighittas mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und sofort mit einer Sauce nach Wahl servieren – traditionell mit tomatisierter Hähnchen- oder Gemüse-Sauce und etwas Olivenöl.

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Gabel
  • Frischhaltefolie oder Schüssel zum Abdecken
  • Messbecher
  • Arbeitsbrett oder große Arbeitsfläche
  • großer Topf
  • Küchentuch oder Holzbrett
  • große Schüssel
  • Schaumkelle
  • Scharfes Messer oder Teigkarte
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