Pardulas – sardische Ostertörtchen mit Ricotta und Safran

Originalname Pardulas (dolcetti pasquali)

Traditionelle sardische Ostertörtchen aus knusprigem, dünnem Teig mit einer saftigen Füllung aus Ricotta, Safran, Zitrusfrüchten und etwas Honig. Die kleinen Körbchen werden sternförmig hochgezupft, goldgelb gebacken und leicht warm oder bei Zimmertemperatur serviert. Ideal zu Ostern, zum Nachmittagskaffee oder als feines Dessert.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pardulas – sardische Ostertörtchen mit Ricotta und Safran
Schwierigkeit
40 s
Vorbereitung
25 s
Koch/Backzeit
1 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

160 kcal

6 g
Eiweiß
20 g
Kohlenhydrate
9 g
davon Zucker
6 g
Fett
3 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
80 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für die Füllung den Ricotta in ein feines Sieb geben und mindestens 30 Minuten, besser 1 Stunde im Kühlschrank abtropfen lassen, damit überschüssige Flüssigkeit entweicht. Danach in eine große Schüssel geben und mit einem Löffel oder Schneebesen glatt rühren.

    Wartezeit 1 min

    500 g Ricotta (klassisch: Schafsricotta, alternativ Kuhmilchricotta) (gut abgetropft)
  2. Safran in 1–2 EL lauwarmem Wasser kurz einweichen, damit sich Farbe und Aroma besser entfalten. Währenddessen Zucker, Eier, Orangenschale, Zitronenschale, Honig, Vanille und eine Prise Salz zum Ricotta geben.

    Wartezeit 5 s

    1 TL Zitronenschale (unbehandelt) (abgerieben) 1 EL flüssiger Honig 2 TL Orangenschale (unbehandelt) (abgerieben) ½ TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote ¼ Prise Feines Salz 2 Stück Eier (Größe M) 120 g Zucker
  3. Das Safranwasser zum Ricotta gießen und alles gründlich verrühren, bis die Masse cremig und gleichmäßig gelb gefärbt ist. Dann den Grieß einrühren. Die Füllung 10–15 Minuten ruhen lassen, damit der Grieß etwas quellen kann. Sie soll formbar, aber noch cremig sein.

    Wartezeit 15 s

    ¼ TL Safranfäden oder Safranpulver 30 g Weizengrieß (fein)
  4. Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben. Zucker und Salz untermischen. Schmalz oder Butter in kleinen Flöckchen dazugeben und mit den Fingerspitzen in das Mehl reiben, bis eine feinkrümelige Struktur entsteht.

    10 g Zucker ¼ TL Feines Salz 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550 40 g Schweineschmalz oder weiche Butter
  5. Nach und nach das lauwarme Wasser hinzufügen und alles zu einem glatten, eher festen Teig verkneten. Falls nötig, teelöffelweise etwas mehr Wasser oder Mehl ergänzen. Der Teig soll nicht kleben. Zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

    Wartezeit 30 s

    120 ml Lauwarmes Wasser
  6. Nach der Ruhezeit den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 2 mm). Mit einem runden Ausstecher oder Glas Kreise von etwa 8–9 cm Durchmesser ausstechen. Teigreste erneut zusammenkneten und ausrollen, bis kein Teig mehr übrig ist.

  7. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Ricottafüllung nochmals kurz durchrühren. Auf jeden Teigkreis etwa 1 gehäuften Esslöffel Füllung setzen.

    Wartezeit 10 s

  8. Die Ränder des Teigkreises rund um die Füllung in 6–8 Abschnitten zwischen Daumen und Zeigefinger hochnehmen und zusammendrücken, sodass kleine sternförmige Körbchen entstehen, die die Füllung halten. Die Pardulas auf das vorbereitete Blech setzen.

  9. Die Pardulas im vorgeheizten Backofen 22–25 Minuten backen, bis der Teig goldgelb und die Oberfläche der Füllung leicht gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen – lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren.

    Wartezeit 25 s

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Schneebesen oder Löffel
  • Messbecher und -löffel
  • Reibe für Zitrusschale
  • Schüssel groß
  • Backblech
  • feines Sieb
  • Teigroller
  • Runder Ausstecher oder Glas (8–9 cm)
  • Backpapier
  • Gitter zum Auskühlen
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