Pinzgauer Bauernbrot (traditionelles Roggenmischbrot)

Originalname Pinzgauer Bauernbrot

Kräftiges, aromatisches Roggenmischbrot aus dem Salzburger Pinzgau mit saftiger Krume, rustiger Kruste und typischem Bauernbrot-Gewürz. Perfekt zu Speck, Käse oder einfach nur mit Butter und Salz. Durch den Roggensauerteig bleibt das Brot lange frisch und entwickelt ein ausgewogenes, fein-säuerliches Aroma.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pinzgauer Bauernbrot (traditionelles Roggenmischbrot)
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
10 h 30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

1350 kcal

45 g
Eiweiß
260 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
15 g
Fett
2 g
davon gesättigt
25 g
Ballaststoffe
1800 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Sauerteig das Roggenmehl in eine Schüssel geben. Lauwarmes Wasser zugeben und mit einem Löffel oder der Hand zu einem dickflüssigen Brei verrühren, bis keine trockenen Mehlreste mehr sichtbar sind.

    150 ml Wasser, lauwarm 150 g Roggenmehl Type 960
  2. Anstellgut vom Roggensauerteig unter den Brei rühren, bis es gleichmäßig verteilt ist. Oberfläche glattstreichen, Schüssel abdecken (Deckel oder Folie, nicht luftdicht) und 10–12 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen, bis der Sauerteig Bläschen zeigt und angenehm säuerlich riecht.

    Wartezeit 12 h 0 min

    15 g Anstellgut vom Roggensauerteig (aktiv, aus dem Kühlschrank aufgefrischt)
  3. Für den Hauptteig Roggenmehl und Weizenmehl in eine große Schüssel geben und mischen. In der Mitte eine Vertiefung machen.

    300 g Weizenmehl (Type 700 oder 550) 350 g Roggenmehl Type 960
  4. Lauwarmes Wasser in die Mehlvertiefung gießen. Den reifen Sauerteig aus Teil 0 vollständig dazugeben. Frische Hefe (falls verwendet) und Zucker oder Honig in der Flüssigkeit auflösen und grob mit dem Mehl vermengen.

    1 TL Zucker (oder Honig, fördert die Hefetätigkeit) 10 g Hefe (frisch) (optional, für mehr Trieb) 315 g Sauerteig-Vorteig (gesamte Menge aus Teil 0) 450 ml Wasser, lauwarm
  5. Salz, Brotgewürz und Pflanzenöl hinzufügen. Alles zunächst mit einem Löffel oder der Teigkarte, dann mit der Küchenmaschine (Knethaken, niedrige Stufe) oder von Hand 8–10 Minuten zu einem klebrigen, aber formbaren Teig verarbeiten. Bei Bedarf ganz wenig zusätzliches Wasser oder Mehl verwenden, aber der Teig darf ruhig weich sein.

    18 g Salz 1 EL Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 8 g Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Koriander, Anis, gemahlen)
  6. Teig zu einer Kugel formen, in die leicht geölte Schüssel legen und abgedeckt etwa 60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

    Wartezeit 1 h 0 min

  7. Arbeitsfläche mit etwas Roggenmehl bestäuben. Teig daraufgeben und vorsichtig zu einem Rechteck flachdrücken. Ränder von außen zur Mitte einschlagen, um Spannungen aufzubauen. Den Teig zu einem runden oder länglichen Laib formen.

    30 g Roggenmehl zum Wirken und Bestäuben
  8. Ein gut bemehltes Gärkörbchen (oder eine mit einem gut bemehlten Küchentuch ausgelegte Schüssel) vorbereiten. Den geformten Laib mit dem Schluss nach oben in das Gärkörbchen legen. Abgedeckt 45–60 Minuten gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist, aber noch leicht Spannung hat.

    Wartezeit 1 h 0 min

  9. Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein oder Blech auf mittlerer Schiene auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen, um Dampf zu erzeugen.

    Wartezeit 30 min

  10. Laib vorsichtig aus dem Gärkörbchen auf ein Stück Backpapier stürzen, sodass der Schluss nun unten liegt. Oberfläche nach Belieben mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge 2–3-mal einschneiden.

  11. Brot mit dem Backpapier auf den heißen Stein oder das Blech ziehen. 10 Minuten bei 250 °C backen, dann die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 40–45 Minuten backen. Gegen Ende ohne Wasserschale fertigbacken, damit die Kruste schön rösch wird.

    Wartezeit 50 min

  12. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt und eine kräftige, dunkelgoldene Kruste hat. Aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen (mindestens 2 Stunden), bevor es angeschnitten wird. So kann sich die Krume setzen und das Aroma voll entwickeln.

    Wartezeit 2 h 0 min

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Backblech oder Backstein
  • Löffel oder Teigkarte
  • Ofenrost oder Gitter zum Auskühlen
  • Scharfes Messer oder Bäckerklinge
  • Gärkörbchen oder Schüssel mit Tuch
  • Rührschüsseln
  • Küchenmaschine mit Knethaken (optional)
  • Backpapier
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