Jopara – Paraguayischer Mais-Bohnen-Eintopf
Originalname Jopara
Jopara ist ein herzhaft-sämiger Eintopf aus Mais und Bohnen aus Paraguay, der traditionell am 1. Oktober gegessen wird. Durch Mais, Bohnen, Kürbis und etwas Rindfleisch entsteht ein nahrhaftes, leicht cremiges Gericht, das wunderbar wärmt und satt macht. Geräucherte Paprika und Kreuzkümmel bringen Tiefe, frischer Koriander oder Petersilie sorgen für Frische. Ideal als wärmendes Familienessen an kühleren Tagen.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 30 g
- Eiweiß
- 45 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 22 g
- Fett
- 10 g
- davon gesättigt
- 9 g
- Ballaststoffe
- 950 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Paprika entkernen und in Würfel schneiden. Tomaten grob würfeln. Kürbis schälen (Hokkaido kann mit Schale verwendet werden) und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in 1,5 cm Würfel schneiden.
150 g Karotten 150 g Rote Paprika 3 Stück Knoblauchzehen 400 g Kartoffeln, festkochend 500 g Kürbis (z.B. Butternut oder Hokkaido), ohne Kerne 200 g Zwiebel 200 g Tomaten, reif -
Rindfleisch von grobem Fett und Sehnen befreien und in mundgerechte Würfel (ca. 2–3 cm) schneiden. Bohnen und Mais in ein Sieb geben, gründlich abspülen und abtropfen lassen, falls du Konservenware verwendest.
400 g weiße Bohnen, gekocht (abgekocht, aus Dose oder vorgegart) 600 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade oder Schulter) 300 g Maiskörner, gekocht (frisch, TK oder aus der Dose) -
In einem großen Topf das Öl auf mittelhoher Stufe erhitzen. Rindfleisch portionsweise zugeben und rundherum kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Dabei leicht salzen und pfeffern. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 600 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade oder Schulter) 3 EL Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Hitze etwas reduzieren. Im gleichen Topf Zwiebeln im Bratfett glasig anschwitzen. Knoblauch, Karotten und Paprika zugeben und 3–4 Minuten mitdünsten, bis das Gemüse leicht Farbe nimmt.
200 g Zwiebel 150 g Karotten 150 g Rote Paprika 3 Stück Knoblauchzehen -
Tomatenwürfel in den Topf geben und kurz mitdünsten, bis sie leicht zerfallen. Kreuzkümmel, geräuchertes Paprikapulver und Paprikapulver einstreuen, alles gut verrühren und 1 Minute mitrösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten.
1 TL geräuchertes Paprikapulver, edelsüß 1 TL Paprikapulver, edelsüß 1 ½ TL gemahlener Kreuzkümmel 200 g Tomaten, reif -
Angebratenes Rindfleisch mit ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Brühe angießen, Lorbeerblätter hinzufügen, einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren, Deckel auflegen und bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 35–40 Minuten leise köcheln lassen, bis das Fleisch fast weich ist.
Wartezeit 35 min
1200 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe 600 g Rindfleisch (Schmorstück, z.B. Wade oder Schulter) 2 Stück Lorbeerblätter -
Kürbis- und Kartoffelwürfel in den Topf geben, gut unterrühren. Weitere 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse fast gar ist.
Wartezeit 15 min
400 g Kartoffeln, festkochend 500 g Kürbis (z.B. Butternut oder Hokkaido), ohne Kerne -
Bohnen und Mais hinzufügen, alles sorgfältig vermengen. Kokosmilch oder Milch angießen. Ohne Deckel weitere 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Eintopf sämig ist und Fleisch, Kürbis und Kartoffeln weich sind. Nach Bedarf mit etwas zusätzlicher Brühe oder Wasser verdünnen.
Wartezeit 15 min
300 g Maiskörner, gekocht (frisch, TK oder aus der Dose) 400 g weiße Bohnen, gekocht (abgekocht, aus Dose oder vorgegart) 200 ml Kokosmilch oder Vollmilch -
Koriander oder Petersilie grob hacken. Lorbeerblätter aus dem Eintopf entfernen. Jopara mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken. Die gehackten Kräuter unterheben oder beim Servieren darüberstreuen. Eintopf vor dem Servieren 5–10 Minuten ruhen lassen, damit er etwas abbindet.
Wartezeit 10 min
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter ½ Bund frischer Koriander oder glatte Petersilie Salz (nach Geschmack)
Utensilien
- Schneidebrett
- Großer Topf mit Deckel
- Messbecher
- Sieb
- scharfes Messer
- Kochlöffel
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