Traditionelles westafrikanisches Fufu aus Maniok und Kochbananen

Originalname Fufu

Weiches, elastisches Fufu aus Maniok und Kochbananen, wie es in vielen Teilen Westafrikas als sättigende Beilage zu Suppen und Eintöpfen serviert wird. Durch langes Stampfen bzw. kräftiges Rühren entsteht die charakteristische glatte, leicht zähe Konsistenz, die sich ideal eignet, um Saucen aufzunehmen und kräftig gewürzte Gerichte auszugleichen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Traditionelles westafrikanisches Fufu aus Maniok und Kochbananen
Schwierigkeit
20 min
Vorbereitung
40 min
Koch/Backzeit
5 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

260 kcal
Kalorien
3 g
Eiweiß
62 g
Kohlenhydrate
5 g
davon Zucker
0.5 g
Fett
0.1 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
150 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Maniok schälen: Die braune Schale großzügig entfernen, bis nur noch das weiße Innere übrig ist. Längs halbieren und den holzigen Kern herauslösen. In grobe Stücke schneiden und gründlich unter kaltem Wasser abspülen.

    800 g Maniok (frisch, geschält)
  2. Kochbananen schälen: Enden abschneiden, Schale längs einritzen und mit den Fingern abziehen. Die festen, grünen Kochbananen in grobe Stücke schneiden und ebenfalls kurz abspülen.

    400 g Kochbananen, grün (sehr fest, nicht süß)
  3. Maniok- und Kochbananenstücke in einen großen Topf geben und mit dem Wasser auffüllen, sodass alles gut bedeckt ist (bei Bedarf etwas mehr Wasser zugeben). Optional leicht salzen.

    400 g Kochbananen, grün (sehr fest, nicht süß) 800 g Maniok (frisch, geschält) Salz (nach Geschmack) 1200 ml Wasser (plus etwas mehr bei Bedarf)
  4. Zum Kochen bringen, dann auf mittlere Hitze reduzieren und 25–35 Minuten kochen, bis Maniok und Kochbananen sehr weich sind. Sie sollten sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen und beginnen, an den Rändern glasig zu wirken.

    Wartezeit 30 min

  5. Garprobe machen: Ein Stück Maniok herausnehmen und mit der Gabel zerdrücken. Wenn noch ein harter Kern spürbar ist, weitere 5–10 Minuten kochen, ggf. etwas Wasser nachgießen, damit nichts ansetzt.

    Wartezeit 10 min

  6. Den Topf vom Herd nehmen. Das Kochwasser bis auf etwa 200–250 ml abgießen und auffangen. Weiche Maniok- und Kochbananenstücke zurück in den Topf geben.

  7. Mit einem robusten Kartoffelstampfer oder einem schweren Holzlöffel die Stücke gründlich zerdrücken, bis ein grober Brei ohne große Stücke entsteht. Dabei nach und nach etwas von dem zurückbehaltenen Kochwasser einarbeiten.

  8. Jetzt kräftig schlagen und rühren: Mit einem Holzlöffel oder einem stabilen Teigschaber die Masse 8–12 Minuten energisch schlagen. Dabei immer wieder vom Topfrand zur Mitte drücken, bis ein glatter, elastischer, leicht glänzender Teig entsteht. Falls zu trocken und bröselig, löffelweise Kochwasser zugeben; falls zu weich, noch 1–2 Minuten bei niedriger Hitze rühren.

    Wartezeit 10 min

  9. Wenn die Masse homogen und elastisch ist, den Topf vom Herd nehmen. Kurz 3–5 Minuten abkühlen lassen, bis das Fufu gut formbar, aber noch warm ist.

    Wartezeit 5 min

  10. Mit leicht angefeuchteten Händen Portionskugeln formen: Ein Stück Fufu abnehmen, zwischen den Handflächen rund rollen und zu glatten Kugeln oder leichten Fladen formen. Sofort abgedeckt halten (z.B. mit einem sauberen, leicht feuchten Küchentuch), damit kein Rand austrocknet.

  11. Fufu traditionell heiß mit kräftig gewürzten Eintöpfen oder Suppen servieren, z.B. Erdnusseintopf, Palaver-Sauce oder Okra-Suppe. Zum Essen kleine Stücke Fufu mit der Hand abnehmen, zu einer kleinen Vertiefung drücken und die Sauce damit aufnehmen.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Sieb oder Schöpfkelle
  • Kartoffelstampfer oder schwerer Holzstößel
  • Großer Topf mit Deckel
  • Großer Holzlöffel oder stabiler Teigschaber
  • Küchentuch
  • scharfes Messer
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