Zum Inhalt springen

Chinakohl-Kimchi (Baechu-Kimchi)

Originalname 배추김치 (Baechu Kimchi)

Knackiger Chinakohl wird in einer würzigen Paste aus Chili, Knoblauch, Ingwer, Fischsauce und Sojasauce fermentiert. Das Ergebnis ist ein lebendiges, säuerlich-scharfes Kimchi mit viel Umami, das perfekt als Beilage, Topping für Reisgerichte oder als Basis für Suppen und Pfannengerichte passt.

5.0 (1)
KI generiert Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Chinakohl-Kimchi (Baechu-Kimchi)
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
0 s
Koch/Backzeit
72 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

45 kcal

2 g
Eiweiß
7 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
0.5 g
Fett
0.1 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Chinakohl längs vierteln, den Strunk keilförmig herausschneiden, dann die Viertel quer in mundgerechte Stücke schneiden. In eine große Schüssel geben.

    1500 g Chinakohl
  2. Salz im Wasser vollständig auflösen. Die Salzlake über den Chinakohl gießen, alles gut durchmischen und mit einem Teller oder Gewicht beschweren, sodass der Kohl möglichst unter der Lake bleibt.

    60 g Salz (Steinsalz oder Meersalz, ohne Zusätze) 1500 ml Wasser (kalt, am besten gefiltert)
  3. Chinakohl 2 Stunden ziehen lassen. Alle 30 Minuten den Kohl einmal durchheben, damit er gleichmäßig einsalzt.

    Wartezeit 2 h 0 min

  4. Nach der Salzzeit den Chinakohl in ein Sieb geben, die Lake auffangen (sie kann später zum Auffüllen des Glases genutzt werden). Kohl unter fließendem kaltem Wasser 2–3 Mal kurz abspülen, um überschüssiges Salz zu entfernen. Gut abtropfen lassen, dabei eventuell leicht ausdrücken.

    Wartezeit 10 min

  5. Für den Reismehlbrei Reismehl mit Wasser in einem kleinen Topf glatt rühren. Unter Rühren auf mittlerer Hitze erwärmen, bis die Mischung andickt und leicht glänzt (ca. 2–3 Minuten). Vom Herd nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

    Wartezeit 10 min

    120 ml Wasser (für den Reismehlbrei) 15 g Reismehl (oder anderes helles Klebreismehl)
  6. Karotten in feine Stifte schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken oder reiben.

    80 g Frühlingszwiebeln 20 g Ingwer 120 g Karotten 30 g Knoblauchzehen
  7. Abgekühlten Reismehlbrei in eine große Schüssel geben. Gochugaru, Fischsauce, Sojasauce und Zucker hinzufügen und alles zu einer dicken, gleichmäßigen Paste verrühren.

    15 g Zucker (weiß oder braun) 40 ml Fischsauce 15 g Reismehl (oder anderes helles Klebreismehl) 35 g Koreanische Chiliflocken Gochugaru (mittlere Schärfe) 20 ml Sojasauce (nach Möglichkeit natürlich gebraut)
  8. Knoblauch, Ingwer, Karottenstifte und Frühlingszwiebeln in die Paste geben und gründlich untermischen. Paste probieren und bei Bedarf mit etwas Salz nach Geschmack abrunden. Die Paste sollte deutlich würzig, leicht salzig und scharf sein.

    120 g Karotten 20 g Ingwer Salz (nach Geschmack, zum Abschmecken der Paste) 30 g Knoblauchzehen 80 g Frühlingszwiebeln
  9. Den gut abgetropften Chinakohl zur Kimchi-Paste in die Schüssel geben. Am besten mit Küchenhandschuhen alles kräftig und gleichmäßig einmassieren, bis jedes Kohlstück rundum mit der Paste überzogen ist.

  10. Kimchi in ein sauberes, großes Schraub- oder Bügelglas füllen. Dabei den Kohl fest nach unten drücken, sodass möglichst wenig Luft eingeschlossen wird und Flüssigkeit nach oben steigt. Oben etwa 2–3 cm Platz lassen. Falls der Kohl nicht vollständig bedeckt ist, etwas von der aufgefangenen Salzlake angießen.

  11. Glas nur locker verschließen (oder mit Gärdeckel versehen) und bei Zimmertemperatur 1–3 Tage fermentieren lassen. Täglich kurz öffnen, um Gärgase entweichen zu lassen, und den Inhalt mit einem sauberen Löffel nach unten drücken, damit alles unter der Flüssigkeit bleibt.

    Wartezeit 72 h 0 min

  12. Sobald das Kimchi angenehm säuerlich schmeckt und lebhaft wirkt, das Glas fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort reift es weiter, wird aber langsamer. Nach 3–5 Tagen im Kühlschrank ist es meist perfekt, hält sich aber mehrere Wochen.

    Wartezeit 120 h 0 min

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Sieb
  • Großes Einmach- oder Schraubglas (ca. 1,5–2 l)
  • Küchenhandschuhe
  • kleiner Topf
  • große Schüssel
  • scharfes Messer
  • Kochlöffel oder Schneebesen
Hilf anderen weiter

Fragen & Antworten (0)

  • Noch keine Fragen. Sei die Erste!
Bewertungen & Gespräche

Kommentare (0)

5.0 (1 Bewertung)
Anmeldung erforderlich zum Bewerten
  • Keine Kommentare vorhanden.
Weiter kochen

Entdecke ähnliche Rezepte