Tatale – Ghanaische Würzige Bananenpfannkuchen
Originalname Tatale
Tatale sind traditionelle ghanaische Bananenpfannkuchen: außen goldbraun und knusprig, innen weich und saftig. Sehr reife Kochbananen oder Bananen werden mit Zwiebeln, Ingwer und Gewürzen vermischt und in wenig Öl ausgebacken. Sie schmecken leicht süß, dezent scharf und wunderbar aromatisch – perfekt als Snack, Streetfood, Frühstück oder als Beilage zu herzhaften Eintöpfen und Bohnengerichten.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 15 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
150 kcal
- 2 g
- Eiweiß
- 18 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 8 g
- Fett
- 1 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 250 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Kochbananen schälen. Sehr reife Früchte lassen sich leichter öffnen, wenn du die Schale der Länge nach einschneidest. In grobe Stücke brechen und in eine große Schüssel geben.
600 g Kochbananen (sehr reif, mit vielen braunen Stellen) -
Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch grob zerkleinern. Alles zusammen mit den Bananen mit einer Gabel, einem Kartoffelstampfer oder einem Pürierstab zu einer dicken, eher groben Masse zerdrücken. Es dürfen noch kleine Stückchen bleiben – sie geben Struktur.
80 g Zwiebeln 10 g Ingwer (frisch) 1 Stück Knoblauchzehen -
Mehl über die Bananenmasse streuen. Salz, Muskatnuss, Piment, Cayennepfeffer und schwarzen Pfeffer hinzufügen. Das Öl für den Teig dazugeben.
¼ TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) 80 g Weizenmehl (Typ 405 oder vergleichbar; alternativ Maismehl für glutenfreie Variante) 30 ml Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl, für den Teig) ¾ TL Salz ¼ TL Muskatnuss (gemahlen) ¼ TL Cayennepfeffer ¼ TL Piment (gemahlen; typisch ghanaisch, falls verfügbar) -
Alles gründlich verrühren, bis ein homogener, zäher Teig entsteht, der in dicken Klecksen vom Löffel fällt. Falls der Teig zu fest wirkt, 1 EL Wasser einrühren. Ist er zu flüssig, etwas zusätzliches Mehl zugeben (nach und nach).
1 EL Wasser (nur bei Bedarf, falls der Teig zu dick ist) -
Teig 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. So können Mehl und Stärke quellen und der Geschmack wird runder.
Wartezeit 15 min
-
In einer großen, schweren Pfanne etwa 1 cm hoch Öl erhitzen. Die Temperatur ist richtig, wenn an einem kleinen Tropfen Teig sofort Bläschen aufsteigen und er zart bräunt.
200 ml Pflanzenöl (zum Ausbacken in der Pfanne, z.B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl) -
Mit einem Esslöffel kleine Teigportionen in das heiße Öl setzen, dabei etwas flachstreichen, damit flache Küchlein entstehen. Zwischen den Portionen etwas Abstand lassen.
-
Tatale bei mittlerer bis mittelhoher Hitze pro Seite etwa 2–3 Minuten goldbraun und knusprig braten. Wenden, sobald sich die Unterseite leicht vom Pfannenboden löst und schön gebräunt ist.
-
Fertige Tatale mit einer Zange oder einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In weiteren Portionen ausbacken, bis der Teig aufgebraucht ist.
-
Tatale heiß servieren – pur als Snack, mit etwas scharfer Sauce oder klassisch als Beilage zu Bohnen- oder Linsengerichten. Auch lauwarm schmecken sie sehr gut.
Utensilien
- Schneidebrett
- Küchenpapier
- Pürierstab (optional)
- Schaumlöffel oder Küchenzange
- Esslöffel
- große Schüssel
- Gabel oder Kartoffelstampfer
- Messer
- Große Pfanne oder flache Kasserolle
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