Knusprige Gemüse-Samosas mit Kartoffel-Erbsen-Füllung
Originalname Samosas
Knusprig ausgebackene Samosas mit einer aromatischen Kartoffel-Erbsen-Füllung, gewürzt mit Garam Masala, Kreuzkümmel und frischem Koriander. Perfekt als Vorspeise, Fingerfood oder Snack – warm serviert mit frischem Joghurt- oder Minz-Chutney bringen sie authentischen indischen Street-Food-Charme auf den Tisch.
- Schwierigkeit
- 45 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
150 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 19 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 7 g
- Fett
- 1 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 250 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Teig Mehl in eine große Schüssel geben. Salz und Kreuzkümmelsaat untermischen. Öl darüberträufeln und mit den Fingerspitzen einreiben, bis die Masse wie grobe Brotkrumen aussieht.
300 g Weizenmehl Type 405 oder 550 40 g Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 1 TL Salz ½ TL Kreuzkümmelsaat (Cumin) -
Wasser nach und nach zum Mehl geben und mit der Hand zu einem festen, glatten Teig kneten. Der Teig soll eher straff als weich sein und nicht kleben. Falls nötig, teelöffelweise mehr Wasser oder etwas Mehl ergänzen.
120 ml Wasser (zimmerwarm, nach Bedarf etwas mehr oder weniger) -
Teig zu einer Kugel formen, abdecken (Schüssel mit Teller oder Tuch) und bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Füllung vorbereiten.
-
Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser ca. 15–20 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und grob zerstampfen (kein komplett feines Püree).
400 g Kartoffeln, mehlig kochend Salz (nach Geschmack) -
Während die Kartoffeln kochen, Zwiebel fein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Grüne Chili längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen, dann fein hacken. Frischen Koriander grob hacken.
10 g frischer Koriander 80 g Zwiebel 1 Stück grüne Chili (mild bis mittelscharf, nach gewünschter Schärfe) 10 g Ingwer (frisch) -
In einer großen Pfanne Öl erhitzen. Kreuzkümmelsaat zugeben und kurz anrösten, bis sie duftet und leicht zu springen beginnt. Zwiebeln hinzufügen und bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig bis leicht goldbraun braten.
80 g Zwiebel 1 TL Kreuzkümmelsaat (Cumin) 20 g Pflanzenöl -
Ingwer und gehackte Chili in die Pfanne geben und 1 Minute mitbraten. Dann Garam Masala, gemahlenen Koriander, Kurkuma und Chilipulver/Paprika einrühren und kurz anrösten, bis die Gewürze duften – nicht zu dunkel werden lassen.
½ TL Chilipulver oder Paprikapulver edelsüß 1 TL Koriander, gemahlen 1 Stück grüne Chili (mild bis mittelscharf, nach gewünschter Schärfe) ½ TL Kurkuma, gemahlen 10 g Ingwer (frisch) 1 ½ TL Garam Masala -
Zerstampfte Kartoffeln und Erbsen in die Pfanne geben und alles gut vermengen, sodass die Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten erhitzen, bis die Erbsen gar, aber noch bissfest sind.
400 g Kartoffeln, mehlig kochend 100 g Erbsen, TK oder frisch Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) -
Pfanne vom Herd nehmen. Zitronen- oder Limettensaft und gehackten Koriander unterrühren. Die Füllung kräftig abschmecken – sie darf ruhig intensiv gewürzt sein. Komplett abkühlen lassen, bevor sie in den Teig kommt.
10 g frischer Koriander 1 EL Zitronensaft oder Limettensaft -
Den ausgeruhten Teig kurz durchkneten und in 6 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen. Auf leicht bemehlter Arbeitsfläche jede Kugel mit dem Nudelholz zu einem dünnen, gleichmäßigen Kreis von etwa 16–18 cm Durchmesser ausrollen.
300 g Weizenmehl Type 405 oder 550 -
Jeden Teigkreis mit einem Messer halbieren, sodass 2 Halbkreise entstehen. Einen Halbkreis nehmen, die gerade Kante mit etwas Wasser anfeuchten. Den Halbkreis zu einem Kegel formen, indem die beiden Enden der geraden Seite überlappend zusammengedrückt werden. Die Naht gut verschließen.
120 ml Wasser (zimmerwarm, nach Bedarf etwas mehr oder weniger) -
Etwa 1–1,5 EL der abgekühlten Kartoffel-Erbsen-Füllung in den Teigkegel geben. Die obere Öffnung mit Wasser anfeuchten und den Teig so zusammendrücken, dass ein geschlossenes Dreieck entsteht. Ränder sorgfältig festdrücken oder leicht einfalten, damit nichts ausläuft. Mit dem restlichen Teig und der Füllung wiederholen, bis etwa 18 Samosas entstanden sind.
-
Zum Frittieren Öl in einem tiefen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 160–170 °C erhitzen. Die Temperatur prüfen: Ein kleines Stück Teig sollte langsam Bläschen werfen und gemächlich an die Oberfläche steigen, nicht sofort dunkel werden.
1 l Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt (z.B. Raps-, Sonnenblumen- oder Erdnussöl) (zum Frittieren, Menge je nach Topf/Tiegel anpassen) -
Samosas portionsweise frittieren, damit das Öl nicht zu stark abkühlt. Jede Ladung 7–10 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken, dabei gelegentlich wenden. Die Temperatur eher moderat halten, damit der Teig gleichmäßig durchgart und nicht zu schnell bräunt.
-
Fertige Samosas mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß oder lauwarm servieren, z.B. mit Joghurt-Dip, Minz-Chutney oder Tamarinden-Chutney.
Utensilien
- Schneidebrett
- Nudelholz
- große Pfanne
- Küchenpapier
- große Schüssel
- Schaumkelle
- Messer
- Tiefer Topf oder Fritteuse
- Topf zum Kochen der Kartoffeln
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.