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Bragioli – Maltesische Rinderrouladen in Tomatensauce

Originalname Bragioli

Bragioli sind maltesische Rinderrouladen: dünne, zarte Rindfleischscheiben werden mit einer würzigen Füllung aus Speck, Brot, Ei, Kräutern, Knoblauch und Käse gerollt und anschließend langsam in einer aromatischen Tomaten-Rotwein-Sauce geschmort. Das langsame Garen macht das Fleisch butterzart und sorgt für eine tiefwürzige Sauce mit mediterranen Aromen – perfekt zu Kartoffelpüree, Pasta oder knusprigem Brot.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Bragioli – Maltesische Rinderrouladen in Tomatensauce
Schwierigkeit
35 s
Vorbereitung
2 min
Koch/Backzeit
10 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

45 g
Eiweiß
22 g
Kohlenhydrate
8 g
davon Zucker
38 g
Fett
14 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
950 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Weißbrot in eine Schüssel geben, mit etwas Wasser oder einem kleinen Schluck Milch anfeuchten und 5–10 Minuten stehen lassen, bis es weich ist. Dann überschüssige Flüssigkeit gut ausdrücken, bis das Brot nur noch feucht ist.

    Wartezeit 10 s

    80 g Weißbrot (vom Vortag)
  2. Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie fein würfeln. Knoblauch und Petersilie fein hacken. Speck in kleine Würfel schneiden. Hartkäse fein reiben.

    150 g Zwiebeln 40 g Hartkäse (z.B. Parmesan oder Pecorino) 80 g Karotten 3 Stück Knoblauchzehen 120 g Speck (durchwachsen, geräuchert oder luftgetrocknet) 60 g Stangensellerie 10 g Petersilie (glatt)
  3. Für die Füllung ausgedrücktes Weißbrot, etwa die Hälfte der Speckwürfel, die Hälfte der Zwiebelwürfel, die Hälfte des Knoblauchs, Petersilie, Hartkäse und das Ei in eine Schüssel geben. Mit etwas Salz, reichlich Pfeffer und einem Hauch Muskatnuss würzen. Alles gründlich zu einer formbaren Masse vermengen.

    80 g Weißbrot (vom Vortag) 10 g Petersilie (glatt) 1 Stück Ei (Größe M) 150 g Zwiebeln Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Muskatnuss (nach Geschmack, frisch gerieben) 40 g Hartkäse (z.B. Parmesan oder Pecorino) Salz (nach Geschmack) 3 Stück Knoblauchzehen 120 g Speck (durchwachsen, geräuchert oder luftgetrocknet)
  4. Rinderrouladen auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Falls nötig, mit einem Fleischklopfer vorsichtig etwas flacher klopfen, damit sie gleichmäßig dünn sind. Jede Scheibe von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern.

    800 g Rinderrouladen (dünn geschnittene Oberschale oder Hüfte) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  5. Die vorbereitete Füllung gleichmäßig auf den Rouladen verteilen, dabei an den Rändern etwas Platz lassen. Die Seitenränder leicht einschlagen und die Rouladen von der schmalen Seite her straff aufrollen. Jede Roulade mit Küchengarn binden oder mit Rouladennadeln/Zahnstocher fixieren, damit sie beim Schmoren nicht aufgehen.

    800 g Rinderrouladen (dünn geschnittene Oberschale oder Hüfte) 8 Stück Küchengarn (oder Rouladennadeln/Zahnstocher) 80 g Weißbrot (vom Vortag)
  6. Die Rouladen rundum dünn im Mehl wenden, überschüssiges Mehl leicht abklopfen. Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen und die Rouladen darin bei mittlerer bis hoher Hitze rundum kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Rouladen herausnehmen und beiseitestellen.

    3 EL Olivenöl 2 EL Mehl (zum Mehlieren der Rouladen) 800 g Rinderrouladen (dünn geschnittene Oberschale oder Hüfte)
  7. Die Hitze etwas reduzieren. Im Bratfett die restlichen Speckwürfel, Zwiebeln, Karotten und Sellerie 5–7 Minuten anschwitzen, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Dann den restlichen Knoblauch kurz mitdünsten, bis er duftet.

    Wartezeit 7 s

    150 g Zwiebeln 1 EL Butter (optional, für mehr Aroma) 60 g Stangensellerie 80 g Karotten 3 Stück Knoblauchzehen 3 EL Olivenöl 120 g Speck (durchwachsen, geräuchert oder luftgetrocknet)
  8. Tomatenmark hinzufügen und 1–2 Minuten mitrösten, damit es sich karamellisieren kann. Mit Rotwein ablöschen, den Bratensatz sorgfältig vom Topfboden lösen und den Rotwein 3–4 Minuten etwas einkochen lassen.

    Wartezeit 4 s

    1 ½ EL Tomatenmark 200 ml Rotwein (trocken)
  9. Stückige Tomaten, Rinderfond, Lorbeerblätter, Thymian, Rosmarin und Zucker in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles gut verrühren, kurz aufkochen lassen.

    Wartezeit 3 s

    1 TL Thymian (getrocknet oder frisch) Salz (nach Geschmack) 300 ml Rinderfond (oder kräftige Rinderbrühe) 400 g Tomaten (stückig, aus der Dose) ½ TL Rosmarin (getrocknet oder frisch) ½ TL Zucker (zum Ausbalancieren der Tomatensäure) 2 Stück Lorbeerblätter Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  10. Die angebratenen Rouladen mitsamt ausgetretenem Saft zurück in den Topf legen, so dass sie größtenteils von der Sauce bedeckt sind. Deckel auflegen und die Bragioli bei sehr milder Hitze 1,5–2 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch butterzart ist. Gelegentlich wenden und prüfen, ob genug Flüssigkeit vorhanden ist, bei Bedarf etwas Wasser oder Fond ergänzen.

    Wartezeit 2 min

    300 ml Rinderfond (oder kräftige Rinderbrühe) 800 g Rinderrouladen (dünn geschnittene Oberschale oder Hüfte)
  11. Nach dem Schmoren Rouladen vorsichtig aus der Sauce nehmen, Küchengarn oder Nadeln entfernen und warm halten. Lorbeerblätter aus der Sauce fischen. Sauce bei Bedarf ohne Deckel einige Minuten einkochen, bis sie schön sämig ist. Optional ein Stück Butter einrühren, um die Sauce zu verfeinern, und final mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Wartezeit 5 s

    Salz (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter 1 EL Butter (optional, für mehr Aroma) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  12. Die Bragioli auf Teller setzen, mit reichlich Sauce übergießen und nach Wunsch mit etwas frischer Petersilie bestreuen. Dazu passen Kartoffelpüree, gebratene Kartoffeln, Gnocchi oder kurze Pasta sowie ein einfacher grüner Salat.

    800 g Rinderrouladen (dünn geschnittene Oberschale oder Hüfte) 10 g Petersilie (glatt) 400 g Tomaten (stückig, aus der Dose)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Schüssel
  • Holzlöffel oder Pfannenwender
  • große Pfanne (optional, falls getrennt angebraten wird)
  • Schmortopf mit Deckel
  • Messbecher
  • Küchengarn oder Rouladennadeln
  • Reibe
  • scharfes Messer
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