Pinza Veneziana – Rustikaler Maismehlkuchen mit Trockenobst
Originalname Pinza veneziana
Pinza veneziana ist ein rustikaler, saftiger Maismehlkuchen aus Venetien, der traditionell zum Dreikönigstag gebacken wird. Mais- und Weizenmehl, Milch und Butter ergeben einen dichten, aber zarten Teig, der üppig mit in Grappa oder Rum getränktem Trockenobst und Pinienkernen gefüllt ist. Leichte Zitrusnoten von Orangenschale und der Duft von Vanille und Anis machen den Kuchen aromatisch und festlich. Er schmeckt lauwarm oder kalt, pur, mit etwas Puderzucker oder einem Klecks Mascarpone und hält sich mehrere Tage saftig.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
370 kcal
- 8 g
- Eiweiß
- 53 g
- Kohlenhydrate
- 25 g
- davon Zucker
- 12 g
- Fett
- 6 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 120 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Trockenobst grob in kleine Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit dem Grappa oder Rum übergießen, gut vermischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen, gerne auch länger. Zwischendurch einmal umrühren, damit alles gleichmäßig durchzieht.
Wartezeit 30 min
40 ml Grappa oder brauner Rum 150 g gemischtes Trockenobst (Rosinen, getrocknete Feigen, Aprikosen, Pflaumen) -
Eine Springform (ca. 24 cm Durchmesser) oder eine rechteckige Form gründlich mit Butter oder Öl ausfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Wartezeit 10 min
1 EL Semmelbrösel für die Form 10 g Butter oder neutrales Öl für die Form -
Maismehl und Milch in einen Topf geben, mit einer Prise Salz verrühren und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze erhitzen, bis eine dicke, weiche Polenta entsteht (ca. 5–7 Minuten). Der Brei soll cremig, nicht zu trocken sein. Vom Herd nehmen und 5–10 Minuten etwas abkühlen lassen, gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 10 min
200 g feines Maismehl (Polenta, vorzugsweise Bramata oder Fioretto) Salz (nach Geschmack) 500 ml Vollmilch -
In einer großen Schüssel Butter mit Zucker und Vanillezucker mit einem Handmixer cremig schlagen. Eier einzeln zugeben und jeweils gut unterrühren, bis eine glatte, helle Masse entsteht.
80 g Butter (zimmerwarm) 2 Stück Eier (zimmerwarm) 150 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker -
Weizenmehl mit Backpulver, Anissamen und der abgeriebenen Orangenschale in einer separaten Schüssel mischen. Nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und kurz, aber gründlich unterrühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind.
1 TL Anissamen 2 TL unbehandelte Orange, abgeriebene Schale 250 g Weizenmehl Type 405 2 TL Backpulver -
Die noch warme, aber nicht mehr heiße Polenta nach und nach zur Teigmasse geben und mit einem Teigschaber oder Mixer auf niedriger Stufe glatt einarbeiten. Es entsteht ein relativ dicker, zäher Teig – das ist gewünscht.
200 g feines Maismehl (Polenta, vorzugsweise Bramata oder Fioretto) 500 ml Vollmilch -
Eingeweichtes Trockenobst mitsamt der restlichen Flüssigkeit und die Pinienkerne unter den Teig heben, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
40 ml Grappa oder brauner Rum 150 g gemischtes Trockenobst (Rosinen, getrocknete Feigen, Aprikosen, Pflaumen) 40 g Pinienkerne -
Teig in die vorbereitete Form füllen, gleichmäßig verteilen und die Oberfläche mit einem Löffel oder Spatel glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 60–75 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und ein Holzstäbchen, in der Mitte eingestochen, sauber wieder herauskommt.
Wartezeit 1 h 15 min
-
Pinza in der Form auf einem Gitter mindestens 20–30 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben in dicke, rustikale Stücke schneiden.
Wartezeit 30 min
1 EL Puderzucker zum Bestäuben
Utensilien
- Schneidebrett
- Waage
- Springform oder Backform (ca. 24 cm)
- Backpinsel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Messbecher
- Topf mit dickem Boden
- Rührschüsseln
- Kuchengitter
- Reibe für Orangenschale
- Messer
- Kochlöffel oder Schneebesen
- Teigschaber
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.