Rensdyrsteak mit Wacholder-Rotwein-Sauce, Ofengemüse und Kartoffelpüree
Originalname Rensdyrsteak
Zart gebratene Rensdyrsteaks (Rentiersteaks) werden in Butter und Kräutern rosa gegart und mit einer tief aromatischen Wacholder-Rotwein-Sauce serviert. Dazu kommen im Ofen geröstete Wurzelgemüse und ein besonders cremiges Kartoffelpüree – ein nordisch inspiriertes Festessen, das intensive Wildaromen mit samtigen und leicht süßlichen Beilagen harmonisch verbindet.
- Schwierigkeit
- 35 s
- Vorbereitung
- 35 s
- Koch/Backzeit
- 10 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
780 kcal
- 46 g
- Eiweiß
- 61 g
- Kohlenhydrate
- 17 g
- davon Zucker
- 33 g
- Fett
- 17 g
- davon gesättigt
- 9 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rentiersteaks aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und auf einem Teller bei Raumtemperatur ca. 20–30 Minuten temperieren lassen. So garen sie später gleichmäßiger.
Wartezeit 20 s
800 g Rentiersteaks (am Stück, ideal aus dem Rücken oder der Keule) -
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzeln schälen und in grobe Stifte oder Spalten schneiden. Vorgegarte Rote Bete in ähnlich große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.
200 g Rote Bete (vorgegart, vakuumiert) 200 g Petersilienwurzeln 300 g Karotten 250 g Pastinaken 150 g Zwiebeln -
Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Mit Pflanzenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermengen. Thymianstängel dazwischen verteilen. Nach Belieben Honig und Apfelessig über das Gemüse geben und erneut mischen.
Salz (nach Geschmack) 2 Stängel Thymian (frisch) 1 TL Apfelessig (oder Weißweinessig) 3 EL Pflanzenöl 2 TL Honig (optional, für leichte Süße) Pfeffer (nach Geschmack) -
Gemüse im vorgeheizten Ofen 30–35 Minuten rösten, bis es weich ist und an den Rändern leicht karamellisiert. Zwischendurch ein- bis zweimal wenden, damit es gleichmäßig bräunt.
Wartezeit 35 s
-
Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in einen Topf geben. Mit kaltem Wasser bedecken, kräftig salzen und zum Kochen bringen. Dann auf mittlere Hitze reduzieren und ca. 15–20 Minuten weich kochen.
Wartezeit 20 s
Salz (nach Geschmack) 800 g Kartoffeln (mehligkochend) -
Milch (und Sahne, falls verwendet) in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle leicht erwärmen, nicht kochen. Beiseitestellen. Butter in Würfel schneiden.
200 ml Milch (lauwarm) 50 ml Sahne (optional, für extra Cremigkeit) 60 g Butter -
Gekochte Kartoffeln abgießen und kurz im heißen Topf ausdampfen lassen. Dann mit einem Kartoffelstampfer oder einer Presse fein zerstampfen. Nach und nach die warme Milch-Sahne-Mischung und die Butter einarbeiten, bis ein cremiges Püree entsteht.
-
Kartoffelpüree mit Salz, frisch geriebener Muskatnuss und etwas Pfeffer abschmecken. Topf abdecken und bis zum Servieren bei sehr niedriger Hitze warmhalten oder über dem Wasserbad stellen.
Wartezeit 5 s
Salz (nach Geschmack) Pfeffer (nach Geschmack) Muskatnuss (nach Geschmack, frisch gerieben) -
Für die Sauce Schalotten schälen und fein würfeln. In einem kleinen Topf 10 g von der Butter (von der Gesamtmenge für die Sauce) bei mittlerer Hitze schmelzen, Schalotten darin 3–4 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
Wartezeit 4 s
60 g Butter (kalt, in kleinen Stücken) 60 g Schalotten -
Wacholderbeeren leicht andrücken und zusammen mit Thymian- und Rosmarinstängeln zu den Schalotten geben. Zucker zugeben und kurz karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen, aufkochen und 5–7 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit etwa um die Hälfte reduziert ist.
Wartezeit 7 s
300 ml Rotwein (kräftig, trocken) 3 Stängel Thymian (frisch) 6 Stück Wacholderbeeren (leicht zerdrückt) 1 TL Zucker (oder Honig) 1 Stängel Rosmarin (frisch) -
Rinder- oder Wildfond angießen, erneut aufkochen und weitere 10–15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce aromatisch und leicht sämig ist. Anschließend Kräuterstängel und Wacholderbeeren mit einer Gabel oder einem Sieb entfernen.
Wartezeit 15 s
250 ml Rinderfond (alternativ Wildfond) -
Während die Sauce einkocht, Rentiersteaks großzügig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Knoblauchzehen mit der flachen Messerseite andrücken.
Pfeffer (nach Geschmack) 800 g Rentiersteaks (am Stück, ideal aus dem Rücken oder der Keule) Salz (nach Geschmack) 2 Stück Knoblauchzehen (mit Schale) -
Eine schwere Pfanne (am besten Gusseisen) sehr heiß werden lassen. Pflanzenöl hineingeben. Wenn das Öl leicht zu rauchen beginnt, Steaks einlegen und je nach Dicke pro Seite ca. 2–3 Minuten kräftig anbraten, bis eine schöne Bräunung entsteht.
Wartezeit 6 s
2 EL Pflanzenöl (hocherhitzbar, z.B. Rapsöl) -
Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, Butter (zum Braten) und die angedrückten Knoblauchzehen sowie etwas Thymian oder Rosmarin nach Belieben in die Pfanne geben. Steaks weitere 2–3 Minuten unter wiederholtem Übergießen mit der schäumenden Butter garen, bis sie innen rosa sind (Kerntemperatur ca. 54–56 °C).
Wartezeit 3 s
1 Stängel Rosmarin (frisch) 3 Stängel Thymian (frisch) 20 g Butter (zum Braten der Steaks) -
Steaks aus der Pfanne nehmen, locker mit Alufolie abdecken und 5–8 Minuten ruhen lassen. So verteilen sich die Fleischsäfte und das Fleisch bleibt saftig.
Wartezeit 8 s
-
Die eingekochte Sauce nach Belieben durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen. Vom Herd nehmen und die restliche kalte Butter in kleinen Stücken mit einem Schneebesen einrühren, bis die Sauce glänzt und leicht gebunden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
60 g Butter (kalt, in kleinen Stücken) Salz (nach Geschmack) Pfeffer (nach Geschmack) -
Zum Anrichten Kartoffelpüree in der Tellermitte anrichten, Rensdyrsteak in Scheiben schneiden und darauf oder daneben legen. Ofengemüse daneben verteilen und alles großzügig mit der Wacholder-Rotwein-Sauce nappieren. Sofort servieren.
Utensilien
- kleiner Topf für Sauce
- Schneidebrett
- Schneebesen
- Kochmesser
- Backofen
- Backblech
- feines Sieb
- Kartoffelstampfer oder -presse
- Großer Topf für Kartoffeln
- Backpapier
- Pfanne, ideal Gusseisen
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