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Tarvur Steikur – langsam geschmorte Rinderschulter in Kräutermarinade

Originalname Tarvur Steikur

Tarvur Steikur ist ein langsam geschmortes Rinderschmorgericht mit reichhaltigen Aromen und zarter Textur. Saftiges Rindfleisch wird in einer würzigen Kräuter-Knoblauch-Marinade eingelegt und anschließend mit Zwiebeln, Wurzelgemüse und Rotwein behutsam im Ofen gegart, bis es butterzart ist. Die entstandene Sauce ist tief aromatisch und perfekt abgestimmt – ideal für besondere Anlässe, aber einfach genug für einen gemütlichen Sonntagsbraten.

Mittel
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
3 h
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

620 kcal

48 g
Eiweiß
14 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
35 g
Fett
13 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Rinderschulter mit Küchenpapier trocken tupfen. Großes, scharfes Messer bereitlegen. Eventuell überschüssiges, loses Fett und Sehnen entfernen, das meiste Fett aber am Fleisch lassen – es sorgt für Saftigkeit und Geschmack.

    Rinderschulter mit Küchenpapier trocken tupfen. Großes, scharfes Messer bereitlegen. Eventuell überschüssiges, loses Fett und Sehnen entfernen, das meiste Fett aber am Fleisch lassen – es sorgt für Saftigkeit und Geschmack.

    1500 g Rinderschulter (am Stück, gut marmoriert, alternativ Rinderbug oder Rindernacken)
  2. Schritt 2 Zwiebeln schälen und in grobe Streifen schneiden. Karotten und Stangensellerie waschen, schälen bzw. putzen und in etwa 1–2 cm große Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und grob andrücken.

    Zwiebeln schälen und in grobe Streifen schneiden. Karotten und Stangensellerie waschen, schälen bzw. putzen und in etwa 1–2 cm große Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und grob andrücken.

    4 Stück Knoblauchzehen 150 g Stangensellerie 200 g Karotten 250 g Zwiebeln
  3. Schritt 3 Für die Marinade 3 EL Olivenöl mit Paprikapulver, etwas Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Fleisch rundum mit der Mischung einreiben, dabei kräftig einmassieren.

    Für die Marinade 3 EL Olivenöl mit Paprikapulver, etwas Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Fleisch rundum mit der Mischung einreiben, dabei kräftig einmassieren.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 2 TL Paprikapulver edelsüß Salz (nach Geschmack) 3 EL Olivenöl (zum Marinieren)
  4. Schritt 4 Fleisch in einen ausreichend großen Bräter oder eine Schüssel legen. Zwiebeln, Karotten, Stangensellerie, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin und Thymian dazugeben. Rotwein und etwa die Hälfte des Rinderfonds angießen, bis das Fleisch gut umgeben ist (es muss nicht komplett bedeckt sein). Abgedeckt mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinieren.

    Fleisch in einen ausreichend großen Bräter oder eine Schüssel legen. Zwiebeln, Karotten, Stangensellerie, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin und Thymian dazugeben. Rotwein und etwa die Hälfte des Rinderfonds angießen, bis das Fleisch gut umgeben ist (es muss nicht komplett bedeckt sein). Abgedeckt mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinieren.

    Wartezeit 2 h

    400 ml Rinderfond (oder klare Rinderbrühe) 200 g Karotten 250 g Zwiebeln 400 ml Rotwein (kräftig, trocken) 2 Zweig Rosmarin (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) 150 g Stangensellerie 3 Zweig Thymian (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter 4 Stück Knoblauchzehen
  5. Schritt 5 Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Fleisch aus der Marinade nehmen und kurz abtropfen lassen. Marinade mit Gemüse auffangen und beiseitestellen.

    Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Fleisch aus der Marinade nehmen und kurz abtropfen lassen. Marinade mit Gemüse auffangen und beiseitestellen.

  6. Schritt 6 In einem schweren Bräter 2 EL Olivenöl erhitzen. Fleisch rundum bei starker Hitze 3–4 Minuten pro Seite kräftig anbraten, bis es schön gebräunt ist. Dann wieder herausnehmen und kurz ruhen lassen.

    In einem schweren Bräter 2 EL Olivenöl erhitzen. Fleisch rundum bei starker Hitze 3–4 Minuten pro Seite kräftig anbraten, bis es schön gebräunt ist. Dann wieder herausnehmen und kurz ruhen lassen.

    2 EL Olivenöl (zum Anbraten) 1500 g Rinderschulter (am Stück, gut marmoriert, alternativ Rinderbug oder Rindernacken)
  7. Schritt 7 Jetzt das marinierte Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Knoblauch) aus der Marinade in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 5–8 Minuten anrösten, bis es leicht Farbe bekommt. Tomatenmark und Zucker zugeben und 1–2 Minuten mitrösten, bis das Tomatenmark dunkler wird und leicht karamellisiert.

    Jetzt das marinierte Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Knoblauch) aus der Marinade in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 5–8 Minuten anrösten, bis es leicht Farbe bekommt. Tomatenmark und Zucker zugeben und 1–2 Minuten mitrösten, bis das Tomatenmark dunkler wird und leicht karamellisiert.

    250 g Zwiebeln 150 g Stangensellerie 1 TL Zucker (zum Abrunden der Sauce) 200 g Karotten 2 EL Tomatenmark 4 Stück Knoblauchzehen
  8. Schritt 8 Mit Balsamicoessig ablöschen, kurz einkochen lassen. Dann den Rotwein-Fond-Marinadensud (inklusive Kräuter und Lorbeer) sowie den restlichen Rinderfond angießen, alles gut umrühren und einmal aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    Mit Balsamicoessig ablöschen, kurz einkochen lassen. Dann den Rotwein-Fond-Marinadensud (inklusive Kräuter und Lorbeer) sowie den restlichen Rinderfond angießen, alles gut umrühren und einmal aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    400 ml Rotwein (kräftig, trocken) 2 Zweig Rosmarin (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) Salz (nach Geschmack) 3 Zweig Thymian (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter 400 ml Rinderfond (oder klare Rinderbrühe) 1 EL Balsamicoessig (oder Rotweinessig) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  9. Schritt 9 Das angebratene Fleisch in die Flüssigkeit legen. Der Braten sollte zu gut zwei Dritteln in der Flüssigkeit liegen. Bräter mit Deckel oder gut schließendem Alufolie verschließen und im vorgeheizten Ofen etwa 2,5–3 Stunden schmoren, je nach Dicke des Fleischstücks. Nach etwa 1,5 Stunden einmal wenden und bei Bedarf etwas Wasser oder Fond nachgießen.

    Das angebratene Fleisch in die Flüssigkeit legen. Der Braten sollte zu gut zwei Dritteln in der Flüssigkeit liegen. Bräter mit Deckel oder gut schließendem Alufolie verschließen und im vorgeheizten Ofen etwa 2,5–3 Stunden schmoren, je nach Dicke des Fleischstücks. Nach etwa 1,5 Stunden einmal wenden und bei Bedarf etwas Wasser oder Fond nachgießen.

    Wartezeit 2 h 30 min

    1500 g Rinderschulter (am Stück, gut marmoriert, alternativ Rinderbug oder Rindernacken)
  10. Schritt 10 Gegen Ende der Garzeit prüfen: Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit einer Gabel leicht einstechen lässt und sehr zart wirkt. Bräter aus dem Ofen nehmen. Fleisch auf ein Brett legen, locker mit Alufolie abdecken und 15–20 Minuten ruhen lassen.

    Gegen Ende der Garzeit prüfen: Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit einer Gabel leicht einstechen lässt und sehr zart wirkt. Bräter aus dem Ofen nehmen. Fleisch auf ein Brett legen, locker mit Alufolie abdecken und 15–20 Minuten ruhen lassen.

    Wartezeit 20 min

  11. Schritt 11 Während das Fleisch ruht, die Sauce fertigstellen: Lorbeerblätter und grobe Kräuterzweige entfernen. Wer eine feine Sauce möchte, Gemüse und Flüssigkeit durch ein Sieb passieren und ausdrücken. Alternativ kann die Sauce auch mit dem Gemüse zusammen püriert werden, dann wird sie sämiger und intensiver.

    Während das Fleisch ruht, die Sauce fertigstellen: Lorbeerblätter und grobe Kräuterzweige entfernen. Wer eine feine Sauce möchte, Gemüse und Flüssigkeit durch ein Sieb passieren und ausdrücken. Alternativ kann die Sauce auch mit dem Gemüse zusammen püriert werden, dann wird sie sämiger und intensiver.

    2 Zweig Rosmarin (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter 3 Zweig Thymian (frisch, alternativ 1 TL getrocknet)
  12. Schritt 12 Sauce im Topf kurz aufkochen. Mehl mit dem kalten Wasser glatt rühren, zur kochenden Sauce geben und 3–5 Minuten leicht köcheln, bis sie bindet. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker oder Essig abschmecken. Zum Schluss die kalte Butter einrühren, um die Sauce zu verfeinern (nicht mehr kochen).

    Sauce im Topf kurz aufkochen. Mehl mit dem kalten Wasser glatt rühren, zur kochenden Sauce geben und 3–5 Minuten leicht köcheln, bis sie bindet. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker oder Essig abschmecken. Zum Schluss die kalte Butter einrühren, um die Sauce zu verfeinern (nicht mehr kochen).

    Salz (nach Geschmack) 1 EL Mehl (optional, zum Binden der Sauce) 1 TL Zucker (zum Abrunden der Sauce) 1 EL Balsamicoessig (oder Rotweinessig) 1 EL Butter (kalt, zum Montieren der Sauce, optional) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 30 ml Wasser (kalt, zum Anrühren des Mehls)
  13. Schritt 13 Fleisch in 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der heißen Sauce übergießen oder dazu servieren und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passen Kartoffelpüree, Knödel oder ein cremiges Selleriepüree und ein frischer grüner Salat.

    Fleisch in 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der heißen Sauce übergießen oder dazu servieren und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passen Kartoffelpüree, Knödel oder ein cremiges Selleriepüree und ein frischer grüner Salat.

    2 EL Petersilie (frisch, gehackt, zum Servieren) 1500 g Rinderschulter (am Stück, gut marmoriert, alternativ Rinderbug oder Rindernacken)
Ausstattung

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Schneebesen
  • Kochmesser
  • Großer Bräter mit Deckel
  • Schüssel
  • Messbecher
  • Sieb
  • kleiner Topf
  • Kochlöffel
  • Alufolie
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