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Klassisches südafrikanisches Biltong

Originalname Biltong

Biltong ist ein traditioneller südafrikanischer Snack aus luftgetrocknetem, mariniertem Fleisch. Kräftiger Rindergeschmack verbindet sich mit Koriander, schwarzem Pfeffer und einem Hauch Essig zu einem herzhaft-würzigen und leicht säuerlichen Aroma. Die Textur ist fest, aber faserig-zart und lässt sich gut in Streifen schneiden oder direkt aus der Hand snacken – ideal als proteinreicher Snack oder als Begleitung zu einem kühlen Getränk.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Klassisches südafrikanisches Biltong
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
0 s
Koch/Backzeit
3 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

38 g
Eiweiß
3 g
Kohlenhydrate
2 g
davon Zucker
5 g
Fett
2 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rindfleisch 30–60 Minuten anfrieren, damit es sich leichter schneiden lässt. Sichtbares Fett nach Wunsch teilweise entfernen (etwas Fett bringt Geschmack, zu viel kann ranzig werden).

    Wartezeit 1 h 0 min

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  2. Fleisch quer zur Faser in lange Streifen schneiden, ca. 2–3 cm dick. Für eher zäheres Biltong längs zur Faser schneiden.

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  3. Koriandersamen (erste Menge) in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten rösten, bis sie duften. Dann in einem Mörser grob zerstoßen oder nur grob mahlen.

    Wartezeit 2 min

    25 g Koriandersamen
  4. Ganze Pfefferkörner (erste Menge) grob mörsern oder mahlen. Knoblauch schälen und fein reiben oder hacken, falls frisch verwendet wird.

    8 g Schwarzer Pfeffer (ganz, für frisch gemahlenen, groben Pfeffer) 8 g Knoblauch (frisch oder 2 TL Knoblauchgranulat als Alternative)
  5. In einer großen Schüssel Essig und Wasser mischen. Salz und Pökelsalz (falls verwendet), Zucker, die gerösteten Koriandersamen, den groben Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch, Worcestershire-Sauce, Rauchsalz, Cayennepfeffer und Lorbeerblätter zugeben und gut verrühren, bis sich Salz und Zucker gelöst haben.

    120 ml Apfelessig (oder Weißweinessig) 2 Stück Lorbeerblätter (optional) 2 g Cayennepfeffer (optional, für mehr Schärfe) 15 ml Worcestershire-Sauce (klassische, nicht zu süße Variante) 3 g Rauchsalz (optional, für leichte Rauchnote) 22 g Meersalz 10 g Pökelsalz (optional, für bessere Haltbarkeit und Farbe, kann durch Meersalz ersetzt werden) 80 ml Wasser 8 g Schwarzer Pfeffer (ganz, für frisch gemahlenen, groben Pfeffer) 8 g Knoblauch (frisch oder 2 TL Knoblauchgranulat als Alternative) 25 g Koriandersamen 5 g Paprikapulver (edelsüß) 10 g Zucker (brauner Zucker oder Rohrzucker)
  6. Fleischstreifen in die Marinade legen und gründlich einmassieren, sodass alle Stücke vollständig benetzt sind. Falls nötig mit einem Teller beschweren, damit alles unter Flüssigkeit bleibt. Schüssel abdecken und 12–24 Stunden im Kühlschrank marinieren, dabei 2–3 Mal wenden.

    Wartezeit 18 h 0 min

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  7. Fleisch aus der Marinade nehmen, kurz abtropfen lassen und mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen. Marinade entsorgen.

    Wartezeit 10 min

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  8. Optional: Restliche Koriandersamen trocken rösten und grob zerstoßen. Fleischstreifen auf ein Gitter legen und nach Geschmack mit zusätzlichem grobem Koriander und schwarzem Pfeffer bestreuen und leicht andrücken.

    Wartezeit 5 min

    Koriandersamen (nach Geschmack, grob zum abschließenden Bestreuen) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, grob zum abschließenden Bestreuen)
  9. Zum Trocknen Haken oder stabile Büroklammern durch ein Ende der Fleischstreifen stecken. In einem gut belüfteten, trockenen, möglichst staubfreien Raum aufhängen. Alternativ in einem Biltong-Trockenschrank oder Dörrautomaten mit Hängefunktion trocknen.

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  10. Fleisch 2–4 Tage bei 18–24 °C mit leichter Luftzirkulation trocknen (z.B. kleiner Ventilator). Zugluft und direktes Sonnenlicht vermeiden. Nach 2 Tagen die Konsistenz prüfen: Für weicheres Biltong früher abnehmen, für festeres länger hängen lassen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  11. Wenn das Biltong außen trocken ist, sich innen aber noch leicht elastisch anfühlt, ist es fertig. In ein sauberes Papiertuch wickeln und vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden ruhen lassen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
  12. Zum Servieren das Biltong mit einem scharfen Messer quer zur Faser in dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Reste in Papier eingeschlagen und anschließend in einem luftdurchlässigen Beutel oder Behälter im Kühlschrank lagern und innerhalb von 1–2 Wochen verbrauchen.

    1500 g Rindfleisch (am Stück, eher mager, z.B. aus Oberschale, Hüfte oder Nuss)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • scharfes großes Messer
  • Küchenpapier
  • große Schüssel oder flache Form
  • Papiertücher
  • Trockengestell oder Haken/Büroklammern zum Aufhängen
  • Mörser oder Gewürzmühle
  • Pfanne
  • Optional Biltong-Trockenschrank oder Dörrautomat
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