Hausgemachte Spätzle (geschabt oder gepresst)
Originalname Spätzle
Klassische schwäbische Spätzle aus einfachem Eierteig: weich, leicht zäh und perfekt, um Soßen aufzunehmen. Ob von Hand vom Brett geschabt oder durch die Spätzlepresse gedrückt – diese goldgelben Eierteigklößchen sind vielseitige Beilage zu Braten und Rahmgerichten oder die Basis für Kässpätzle.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 15 min
- Koch/Backzeit
- 20 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
350 kcal
- 14 g
- Eiweiß
- 52 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 9 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mehl in eine große Rührschüssel geben. Salz und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss untermischen und in der Mitte eine Mulde formen.
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben 1 ½ TL Salz 400 g Weizenmehl Type 405 oder 550 -
Eier in die Mulde schlagen. Wasser und optional die Milch dazugeben. Mit einem Holzlöffel oder einer robusten Teigkarte von innen nach außen verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
4 Stück Eier (Größe M) 80 ml Wasser (kalt) 40 ml Milch (kalt, optional – für aromatischeren Teig) -
Den Teig nun kräftig schlagen: Mit dem Löffel immer wieder vom Schüsselrand in die Mitte schlagen, bis der Teig glatt, zähflüssig und schwer reißend vom Löffel fällt. Der Teig sollte Blasen werfen. Konsistenz bei Bedarf mit wenig Wasser (weicher) oder Mehl (fester) anpassen.
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Teig abgedeckt 15–20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Das entspannt das Gluten und sorgt für elastische Spätzle.
Wartezeit 20 min
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Während der Teig ruht, einen großen Topf mit reichlich Wasser aufsetzen. Kräftig salzen (das Wasser sollte leicht wie Meerwasser schmecken) und zum Kochen bringen.
Salz für das Kochwasser (nach Geschmack) -
Für handgeschabte Spätzle: Ein Holzbrett leicht anfeuchten. Etwas Teig auf das Brett geben und mit einem Messer oder Spätzleschaber in dünnen Streifen direkt in das siedende, nicht wild sprudelnde Wasser schaben. In Portionen arbeiten, damit die Spätzle nicht aneinanderkleben.
-
Für gepresste Spätzle: Den Teig portionsweise in eine Spätzlepresse oder einen groben Kartoffelpressenaufsatz füllen und direkt in das siedende Wasser drücken. Alternative: Spätzlehobel über den Topf hängen, Teig einfüllen und in das Wasser hobeln.
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Die Spätzle vorsichtig umrühren, damit sie nicht am Topfboden ansetzen. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 1–2 Minuten ziehen lassen, bis sie durchgegart, aber noch leicht bissfest sind.
-
Fertige Spätzle mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und in eine vorgewärmte Schüssel oder Pfanne mit wenig geschmolzener Butter geben. Leicht schwenken, damit sie nicht zusammenkleben. In mehreren Durchgängen weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
20 g Butter (zum Abschmelzen, optional) -
Spätzle sofort als Beilage servieren oder später z. B. für Kässpätzle in Butter anbraten. Nach Belieben vor dem Servieren nochmals leicht salzen.
Utensilien
- Holzlöffel oder Teigkarte
- Pfanne (zum Buttern/Anbraten)
- Spätzlebrett und Messer oder Spätzlepresse/Spätzlehobel
- Schneidbrett (zum Abstellen)
- großer Topf
- Schaumkelle
- Große Rührschüssel
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