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Bori Bori Fusion mit Hühnerfleisch und Quinoa

Ein moderner Bori-Bori-Eintopf nach paraguayischem Vorbild: saftiges Hühnerfleisch in aromatischer Brühe, dazu Maismehl-Quinoa-Bällchen mit Käse. Frische Kräuter und ein Hauch Zitronenschale geben dem kräftigen, cremigen Eintopf eine leichte, lebendige Note – perfektes Comfort Food, das Tradition und moderne Küche verbindet.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Bori Bori Fusion mit Hühnerfleisch und Quinoa
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

720 kcal

48 g
Eiweiß
52 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
33 g
Fett
11 g
davon gesättigt
6 g
Ballaststoffe
950 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie in kleine Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. Hühnerkeulen bei Bedarf von überschüssigem Fett befreien, aber Haut und Knochen dranlassen – sie geben Geschmack.

    150 g Zwiebeln 150 g Karotten 800 g Hühnerkeulen (mit Knochen und Haut, alternativ Hühneroberkeulen) 80 g Stangensellerie 10 g Knoblauchzehen
  2. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen. Hühnerkeulen bei mittelhoher Hitze von beiden Seiten 4–5 Minuten kräftig anbraten, bis sie goldbraun sind. Herausnehmen und beiseitestellen.

    Wartezeit 8 min

    2 EL Olivenöl
  3. Im selben Topf Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie 5–6 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie leicht Farbe annehmen. Knoblauch zufügen und 1 Minute mitrösten, dann Tomatenmark einrühren und kurz anrösten, bis es dunkler wird.

    Wartezeit 7 min

    10 g Knoblauchzehen 150 g Karotten 30 g Tomatenmark 150 g Zwiebeln 80 g Stangensellerie
  4. Paprikapulver und Kreuzkümmel über das Gemüse streuen, kurz mitrühren. Mit Hühnerbrühe und Wasser ablöschen, gut umrühren und die Hühnerkeulen wieder in den Topf legen. Lorbeerblätter zufügen.

    1200 ml Hühnerbrühe (kräftig, vorzugsweise ohne zugesetztes Salz) ½ TL Kreuzkümmel 2 TL Paprikapulver edelsüß 2 Stück Lorbeerblätter 300 ml Wasser
  5. Den Eintopf aufkochen, dann auf niedrige bis mittlere Hitze reduzieren. Zugedeckt 30–35 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch gar und zart ist. In dieser Zeit die Bällchenmasse vorbereiten.

    Wartezeit 35 min

  6. Quinoa in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser gründlich spülen, bis das Wasser klar ist. In einen kleinen Topf geben, mit der doppelten Menge Wasser bedecken, leicht salzen und aufkochen. Dann abdecken und bei niedriger Hitze 12–15 Minuten garen, bis die Körner weich und das Wasser aufgenommen ist. Leicht abkühlen lassen.

    Wartezeit 15 min

    80 g Quinoa (roh, helle Sorte bevorzugt)
  7. Hartkäse fein reiben. Petersilie und Frühlingszwiebelgrün fein schneiden. Butter in kleine Stücke teilen, damit sie sich später gut einarbeiten lässt.

    10 g Frühlingszwiebeln (nur das Grün) 80 g Hartkäse (z.B. Parmesan oder gereifter Manchego) 30 g Butter (zimmerwarm) 10 g Petersilie (glatt, frisch)
  8. In einer großen Schüssel Maismehl, warmen Quinoa, geriebenen Käse, Butter, Ei, gehackte Petersilie und Frühlingszwiebeln mischen. Nach und nach die warme Hühnerbrühe zugeben und mit den Händen zu einem weichen, formbaren Teig verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    120 ml Hühnerbrühe (warm) 10 g Frühlingszwiebeln (nur das Grün) Salz (nach Geschmack) 1 Stück Ei (Größe M) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 200 g Maismehl (feines, vorgekochtes Maismehl für Arepas/Polenta, kein Stärkemehl) 10 g Petersilie (glatt, frisch)
  9. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen, damit das Maismehl quellen kann. Falls der Teig danach zu trocken wirkt, noch wenig Brühe einarbeiten; ist er zu weich, etwas Maismehl ergänzen.

    Wartezeit 10 min

  10. Aus dem Teig mit leicht angefeuchteten Händen kleine Bällchen von etwa 2–3 cm Durchmesser formen. Die Bällchen auf einem Teller oder Backpapier bereitlegen, sie sollten kompakt, aber nicht zu fest sein.

  11. Die gegarten Hühnerkeulen aus der Brühe nehmen und kurz abkühlen lassen. Haut nach Belieben entfernen. Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke zupfen. Knochen entsorgen, Fleisch zurück in den Topf geben.

    Wartezeit 10 min

    800 g Hühnerkeulen (mit Knochen und Haut, alternativ Hühneroberkeulen)
  12. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und wieder leicht zum Köcheln bringen. Die Mais-Quinoa-Bällchen nach und nach vorsichtig in die sanft kochende Brühe setzen, dabei nicht umrühren, damit sie nicht zerbrechen.

    Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  13. Die Bällchen 10–12 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und innen gar sind. Den Eintopf nur sehr behutsam bewegen, z.B. den Topf leicht rütteln.

    Wartezeit 12 min

  14. Kurz vor Ende der Garzeit Petersilie und optional Koriander fein hacken. Zitronenschale fein abreiben. Alles zusammen mit einem Spritzer Olivenöl verrühren.

    10 g Petersilie (frisch) 5 g Koriandergrün (frisch, optional) 1 TL Zitrone (abgeriebene Schale, ungespritzt) 2 TL Olivenöl (optional, zum Abrunden)
  15. Den Eintopf in tiefe Teller schöpfen, darauf achten, dass in jedem Teller mehrere Bällchen und genügend Hühnerfleisch sind. Mit der Kräuter-Zitronen-Mischung beträufeln und sofort servieren.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Reibe für Käse und Zitronenschale
  • Ess- und Teelöffel
  • Großer Topf mit Deckel
  • feines Sieb
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • kleiner Topf
  • Kochlöffel
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