Chipa Rora – Käsebrötchen aus grobem Maismehlrest

Originalname Chipa rora

Chipa rora ist eine rustikale Variante der paraguayischen Chipa: kleine, saftige Käsebrötchen aus Maniokstärke und grobem Maismehlrest. Sie sind außen leicht knusprig, innen weich und käsig. Ideal, um übrig gebliebenes grobes Maismehl bzw. Maisgrieß schmackhaft zu verwerten – perfekt zum Frühstück, als Snack oder zu Mate/Tee.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Chipa Rora – Käsebrötchen aus grobem Maismehlrest
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
20 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

170 kcal

6 g
Eiweiß
19 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
8 g
Fett
4 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
450 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Butter frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird. Ein Backblech bereitstellen und mit etwas Pflanzenöl oder Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen.

    1 TL Pflanzenöl oder Butter zum Einfetten 80 g Butter (zimmerwarm)
  2. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vorheizen, damit er heiß ist, wenn die Chipa geformt sind.

  3. Halbfesten Käse und Hartkäse grob reiben und in einer großen Schüssel mischen.

    200 g halbfester Käse (z.B. junger Gouda oder Mozzarella (kein Hartkäse, gut schmelzend) 50 g Hartkäse (z.B. Parmesan oder reifer Manchego)
  4. Weiche Butter zu den Käsesorten in die Schüssel geben. Eier aufschlagen und ebenfalls hinzufügen. Alles mit den Händen oder einem Löffel gründlich vermengen, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht.

    2 Stück Eier (Größe M) 80 g Butter (zimmerwarm)
  5. Maniokstärke, grobes Maismehl bzw. Maisgrieß, Backpulver, Zucker und optional Anissamen in einer separaten Schüssel kurz mischen, damit sich alles gut verteilt.

    ½ TL Zucker 150 g grobkörniges Maismehl oder feiner Maisgrieß 1 TL Anissamen (optional) 300 g Maniokstärke (Tapiokastärke) 1 TL Backpulver
  6. Die trockene Mischung nach und nach zur Käse-Ei-Masse geben und mit den Händen einarbeiten. Dabei nach und nach Milch zugießen, bis ein weicher, formbarer, leicht klebriger Teig entsteht, der sich zu Kugeln formen lässt und nicht mehr zerbröselt. Eventuell 1–2 EL zusätzliche Milch oder etwas mehr Maniokstärke verwenden, um die Konsistenz anzupassen.

    120 ml Milch (kalt oder zimmerwarm)
  7. Teig mit leicht angefeuchteten oder geölten Händen kurz zu einer Kugel formen. Falls nötig, mit Salz abschmecken, dabei bedenken, dass der Käse bereits Salz mitbringt.

    Salz (nach Geschmack)
  8. Teig 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit die Stärke etwas quellen kann und sich das grobe Maismehl mit der Feuchtigkeit verbindet.

    Wartezeit 10 min

  9. Nach der Ruhezeit den Teig in 16 etwa gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen (ungefähr Tischtennisball-Größe) und nach Belieben leicht zu Ringen, länglichen Stangen oder kleinen Kringeln rollen und formen.

  10. Die geformten Chipa mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. Bei 200 °C im vorgeheizten Ofen 15–20 Minuten backen, bis sie leicht aufgegangen und an den Spitzen goldgelb sind. Sie sollen außen leicht fest, innen aber noch weich sein.

    Wartezeit 20 min

  11. Chipa rora aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann lauwarm servieren. Frisch schmecken sie am besten, können aber in einem Tuch oder einer Dose 1–2 Tage aufbewahrt und kurz im Ofen aufgebacken werden.

II

Utensilien

  • Backofen
  • Küchenwaage oder Messbecher
  • Backblech
  • 2 Rührschüsseln
  • Löffel
  • Backpapier oder Fett zum Einfetten
  • Messer
  • Reibe für den Käse
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