Culurgiones – sardische Teigtaschen mit Kartoffel‑Pecorino‑Minze‑Füllung
Originalname Culurgiones
Culurgiones sind traditionelle sardische Teigtaschen mit einer cremigen Füllung aus Kartoffeln, Pecorino und frischer Minze. Der zarte, elastische Teig wird kunstvoll zu kleinen Säckchen mit geflochtener Naht verschlossen. Serviert mit einer einfachen Tomatensauce oder nur mit geschmolzener Butter und Salbei sind sie ein aromatisches, sättigendes Hauptgericht, das mediterrane Aromen mit herzhaftem Käse vereint.
- Schwierigkeit
- 1 h 0 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
620 kcal
- 23 g
- Eiweiß
- 76 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 24 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Teig Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen, lauwarmes Wasser und Olivenöl zugeben. Mit einer Gabel von innen nach außen verrühren, bis ein grober Teig entsteht.
300 g Weizenmehl Type 405 oder 550 160 ml Lauwarmes Wasser ½ TL Salz 1 EL Olivenöl -
Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Falls nötig, tröpfchenweise mehr Wasser oder etwas Mehl zugeben – der Teig soll weich, aber nicht klebrig sein.
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Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln oder mit einem feuchten Tuch abdecken und bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen. So entspannt sich das Gluten und der Teig lässt sich später besser ausrollen.
Wartezeit 30 min
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Für die Füllung Kartoffeln schälen, grob in Stücke schneiden und in einen Topf mit kaltem, leicht gesalzenem Wasser geben. Zum Kochen bringen und 15–20 Minuten weich garen, bis sie leicht zerfallen.
500 g mehligkochende Kartoffeln Salz (nach Geschmack) -
Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken oder sehr fein zerstampfen. In eine große Schüssel geben und etwas abkühlen lassen, damit der Käse später nicht fädig schmilzt.
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Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder pressen. Minzblätter waschen, trocken tupfen und fein schneiden.
1 Stück Knoblauchzehe 10 g frische Minzblätter -
Geriebenen Pecorino sardo und ggf. Pecorino romano zu den lauwarmen Kartoffeln geben. Olivenöl, gehackte Minze und Knoblauch zufügen. Alles gründlich vermengen, bis eine homogene, formbare Masse entsteht. Mit Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.
1 Stück Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 120 g Pecorino sardo (oder anderer Pecorino), frisch gerieben 30 g Pecorino romano, frisch gerieben (für mehr Würze, optional) (optional) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 10 g frische Minzblätter Salz (nach Geschmack) -
Die Füllung vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Falls sie zu weich ist, 10–15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie sich besser formen lässt.
Wartezeit 15 min
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Den Teig nach der Ruhezeit auf einer leicht bemehlten Fläche in 2–3 Portionen teilen. Jede Portion mit einem Nudelholz 1–2 mm dünn ausrollen. Aus dem Teig Kreise von etwa 7–8 cm Durchmesser ausstechen (z.B. mit einem Ausstecher oder Glas).
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Jeweils etwa 1 gehäuften TL bis 1 EL der Kartoffel-Pecorino-Minze-Füllung mittig auf einen Teigkreis setzen. Die Ränder sauber freilassen, damit sich der Teig gut verschließen lässt.
1 Stück Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 120 g Pecorino sardo (oder anderer Pecorino), frisch gerieben 500 g mehligkochende Kartoffeln 30 g Pecorino romano, frisch gerieben (für mehr Würze, optional) (optional) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 10 g frische Minzblätter Salz (nach Geschmack) -
Zum typischen Culurgiones-Verschluss den Teigkreis leicht länglich ziehen. Teigtasche über der Füllung zusammenklappen, ohne sie zu zerdrücken. Nun die Ränder von einer Seite beginnend in kleinen Falten gegeneinander drücken, sodass eine geflochtene Naht entsteht. Alternativ die Ränder vorsichtig fest zusammendrücken und mit einer Gabel rundum eindrücken.
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Fertig geformte Culurgiones auf ein bemehltes Tuch oder Brett legen und mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen, während Sie den Rest formen.
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Für die Tomatensauce Olivenöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch schälen, andrücken und im Öl 1–2 Minuten sanft anschwitzen, ohne ihn bräunen zu lassen.
1 Stück Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl -
Passierte Tomaten zum Knoblauch geben, mit Salz, einer Prise Zucker und Pfeffer würzen. Auf kleiner bis mittlerer Hitze 10–15 Minuten offen köcheln lassen, damit die Sauce leicht eindickt. Nach Belieben grob gezupfte Basilikumblätter in den letzten Minuten zugeben.
Wartezeit 15 min
400 ml Passierte Tomaten 1 Prise Zucker 1 Handvoll frische Basilikumblätter (optional) (optional) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) -
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Culurgiones in 2–3 Portionen ins leicht kochende Wasser geben, die Hitze etwas reduzieren und 4–5 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig bissfest ist.
Wartezeit 5 min
½ TL Salz -
Culurgiones mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und direkt auf vorgewärmte Teller setzen. Mit der Tomatensauce servieren oder nach Wunsch nur mit etwas geschmolzener Butter und zusätzlichem geriebenem Pecorino anrichten.
Utensilien
- kleiner Topf für Sauce
- Schneidebrett
- Kartoffelpresse oder Stampfer
- Nudelholz
- Teigausstecher oder Glas (7–8 cm)
- Topf für Kartoffeln
- große Schüssel
- Schaumkelle
- Kochlöffel
- großer Kochtopf für Pasta
- Messer
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