Tiroler Bergkräuterkuchen
Saftiger Rührkuchen aus Tirol mit feinen Bergkräutern, Mandeln und einem Hauch Zitrone. Die Kräuter verleihen dem Teig eine duftige, leicht herbe Note, die wunderbar mit der Süße und dem nussigen Aroma harmoniert. Perfekt zum Nachmittagskaffee in der Berghütte oder als besonderer Sonntagskuchen.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
340 kcal
- 7 g
- Eiweiß
- 38 g
- Kohlenhydrate
- 23 g
- davon Zucker
- 17 g
- Fett
- 7 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 160 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Eine Kranz- oder Kastenform (ca. 24–26 cm) innen gründlich mit Butter oder etwas Öl einfetten und leicht mit Mehl ausstäuben. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
100 ml Vollmilch -
Butter in eine große Rührschüssel geben und mit Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine 3–5 Minuten hellcremig schlagen.
180 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker 180 g Butter (zimmerwarm) -
Eier einzeln zur Butter-Zucker-Masse geben. Jedes Ei gut unterrühren, bevor das nächste dazu kommt, bis eine glatte, leicht schaumige Masse entsteht.
4 Stück Eier (Größe M) -
Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz in einer separaten Schüssel mischen. Gemahlene Mandeln, fein zerbröselte Bergkräuter und Zitronenschale untermengen.
Salz (nach Geschmack) 2 EL getrocknete Bergkräuter (z.B. Schafgarbe, Zitronenthymian, Quendel, Melisse) (fein zerbröselt) 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550 2 TL Backpulver 2 TL Zitronenschale (unbehandelte Zitrone, fein abgerieben) 80 g gemahlene Mandeln -
Die Mehl-Mandel-Kräutermischung im Wechsel mit der Milch zur Eier-Butter-Masse geben und nur so lange unterrühren, bis gerade ein homogener, eher zähflüssiger Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, damit der Kuchen locker bleibt.
100 ml Vollmilch -
Teig gleichmäßig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glattstreichen. Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen.
-
Kuchen in den vorgeheizten Ofen stellen und etwa 50–60 Minuten backen. Nach etwa 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen: Bleibt kein Teig mehr am Holzstäbchen haften, ist der Kuchen fertig.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Wartezeit 30 min
-
Für die Glasur Puderzucker in eine Schüssel sieben. Zitronensaft und Wasser zugeben und zu einem dicken, glatten Guss verrühren. Bei Bedarf tropfenweise mehr Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
120 g Puderzucker 2 EL Zitronensaft 1 EL Wasser -
Fein zerbröselte Bergkräuter und geschmolzene Butter unter den Guss rühren. Die Kräutermenge nach Geschmack anpassen – der Guss darf leicht kräuterig duften, aber nicht bitter schmecken.
1 TL getrocknete Bergkräuter (sehr fein zerbröselt) 10 g Butter (geschmolzen, optional für Glanz) -
Den vollständig ausgekühlten Kuchen auf dem Gitter platzieren und die Kräuterglasur gleichmäßig darüber gießen oder verstreichen, sodass sie an den Seiten leicht herunterläuft. Vor dem Anschneiden 15–20 Minuten antrocknen lassen.
Wartezeit 20 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Backofen
- Backform (Kranz- oder Kastenform)
- Ess- und Teelöffel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Messbecher
- Sieb für Puderzucker
- Rührschüssel klein
- Kuchengitter
- Rührschüssel groß
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