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Klassisches Eisbein mit Sauerkraut

Originalname Eisbein

Zart gekochtes, gepökeltes Eisbein, das fast vom Knochen fällt, serviert auf würzigem Sauerkraut mit feiner Zwiebelschwitze und dezentem Kümmel. Ein deftiger deutscher Klassiker, perfekt für kalte Tage und gesellige Runden, traditionell mit Kartoffeln oder Erbspüree gereicht.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Klassisches Eisbein mit Sauerkraut
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
3 h 0 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

950 kcal

55 g
Eiweiß
20 g
Kohlenhydrate
8 g
davon Zucker
70 g
Fett
25 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
2200 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Zwiebeln für den Kochsud schälen und halbieren. Suppengemüse putzen und grob in Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und mit der Messerseite leicht andrücken.

    200 g Zwiebeln 2 Stück Knoblauchzehen 200 g Suppengemüse (z.B. Karotten, Sellerie, Lauch)
  2. Eisbeine unter kaltem Wasser kurz abspülen. In einen großen Topf legen, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Aufsteigenden Schaum mit einer Kelle abschöpfen, damit der Sud klar bleibt.

    2000 g Eisbein (gepökelt, mit Knochen, entspricht etwa 2–4 Stück je nach Größe) 2500 ml Wasser
  3. Zwiebeln, Suppengemüse, Knoblauch, Lorbeerblätter, Piment- und Pfefferkörner, Liebstöckel und Petersilienstiele in den Topf geben. Hitze reduzieren und das Eisbein bei leicht geöffnetem Deckel sanft köcheln lassen, nicht stark sprudelnd.

    Wartezeit 2 h 0 min

    2 Stück Knoblauchzehen 200 g Suppengemüse (z.B. Karotten, Sellerie, Lauch) 200 g Zwiebeln 6 Stück Pimentkörner 10 Stück Pfefferkörner schwarz 2 Stück Liebstöckel (kleine Zweige, optional) 4 Stück Petersilie (Stiele, optional) 3 Stück Lorbeerblätter
  4. Eisbein je nach Größe insgesamt etwa 2–2,5 Stunden köcheln, bis das Fleisch sehr zart ist und sich leicht vom Knochen lösen lässt. Erst in der zweiten Hälfte der Garzeit den Sud vorsichtig abschmecken und bei Bedarf etwas salzen, da das Eisbein bereits gepökelt ist.

    Wartezeit 1 h 30 min

    Salz (nach Geschmack, abhängig vom Salzgehalt des gepökelten Eisbeins)
  5. Wenn das Eisbein weich ist, die Stücke vorsichtig mit einer Schöpfkelle oder Gabel aus dem Sud heben und warm halten (z.B. im leicht warmen Ofen abgedeckt). Etwa 500 ml der Brühe durch ein Sieb abgießen und für das Sauerkraut beiseitestellen.

    Wartezeit 10 min

  6. Für das Sauerkraut die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Apfel schälen, entkernen und grob reiben oder in kleine Würfel schneiden. Sauerkraut leicht ausdrücken, damit es nicht zu sauer wird, und mit einer Gabel etwas auflockern.

    150 g Zwiebeln 120 g Apfel (mild-säuerlich) 800 g Sauerkraut (abgetropft)
  7. Schweineschmalz in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Apfelwürfel kurz mit anschwitzen.

    Wartezeit 5 min

    120 g Apfel (mild-säuerlich) 150 g Zwiebeln 5 g Zucker 30 g Schweineschmalz (oder neutrales Pflanzenöl)
  8. Sauerkraut in den Topf geben, gut unterrühren. Mit Weißwein ablöschen und 2–3 Minuten offen einkochen lassen, damit der Alkohol verdampft.

    Wartezeit 3 min

    150 ml Weißwein (trocken, optional – sonst mehr Brühe) 800 g Sauerkraut (abgetropft)
  9. Eisbeinbrühe angießen, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Kümmel hinzufügen. Einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Sauerkraut bei halb aufgelegtem Deckel 30–40 Minuten sanft schmoren lassen, dabei gelegentlich umrühren und bei Bedarf noch etwas Brühe ergänzen.

    Wartezeit 35 min

    1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen) 2 Stück Lorbeerblätter 6 Stück Wacholderbeeren 250 ml Brühe (vom Eisbeinsud, bei Bedarf mehr)
  10. Sauerkraut am Ende der Garzeit mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch ein kleines Stück Butter unterrühren, um es runder und milder zu machen.

    Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 10 g Butter (zum Abrunden, optional)
  11. Zum Servieren das Sauerkraut auf vorgewärmte Teller geben. Die warm gehaltenen Eisbeine in Portionen teilen oder im Ganzen daraufsetzen. Nach Belieben mit etwas von der heißen Brühe beträufeln und mit Kartoffeln, Kartoffelpüree oder Erbspüree reichen.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Schüssel
  • Sieb
  • Schaumlöffel oder Kelle
  • Großer Kochtopf
  • Reibe
  • Eventuell Ofen zum Warmhalten
  • Holzlöffel
  • Herd
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