Ente mit Rotkraut und Semmelknödeln

Originalname Ente mit Rotkraut

Saftig gebratene Ente mit knuspriger Haut, dazu klassisch geschmortes süß-saures Rotkraut und lockere Semmelknödel. Ein festliches Sonntags- oder Weihnachtsessen mit tiefen Aromen von Apfel, Rotwein, Gewürzen und Butter, das sich gut vorbereiten lässt und Gäste beeindruckt.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Ente mit Rotkraut und Semmelknödeln
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
15 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

1250 kcal

60 g
Eiweiß
105 g
Kohlenhydrate
30 g
davon Zucker
60 g
Fett
22 g
davon gesättigt
10 g
Ballaststoffe
1700 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Ente innen und außen kalt abspülen und gründlich trocken tupfen. Eventuelles überschüssiges Fett am Hals- und Bürzelbereich abschneiden, aber aufbewahren (für die Sauce). Innenraum der Ente sorgfältig von Resten befreien.

    2200 g Ente, küchenfertig (ca. 2,2 kg)
  2. Ente innen großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Außen mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und getrocknetem Majoran einreiben, auch unter die Keulen und an den Flügelansätzen kommen.

    1 ½ TL Paprikapulver, edelsüß 2 TL getrockneter Majoran schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack)
  3. Äpfel für die Füllung entkernen und grob würfeln. Zwiebeln, Möhren, Sellerie und Knoblauch schälen und grob zerteilen. Alles in einer Schüssel mischen.

    300 g Äpfel, säuerlich (z.B. Boskoop) 80 g Selleriestange oder Knollensellerie 10 g Knoblauchzehen 200 g Zwiebeln 150 g Möhren
  4. Apfel-Gemüse-Mischung mit 1 TL Salz, etwas Pfeffer und den Lorbeerblättern locker in der Entenbauchhöhle verteilen. Ente mit Holzspießen oder Küchengarn verschließen, damit die Füllung beim Braten nicht herausfällt.

    2 Stück Lorbeerblätter
  5. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Entenreste und -fett in eine große ofenfeste Form oder einen Bräter geben. Ente mit der Brust nach unten hineinlegen. Rotwein und Wasser/Fond angießen.

    200 ml Trockenrotwein oder Entenfond 400 ml Wasser oder Geflügelfond
  6. Ente im vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde mit der Brust nach unten braten. Zwischendurch 1–2 Mal mit Bratfond übergießen, damit sie saftig bleibt.

    Wartezeit 1 h 0 min

  7. Nach 1 Stunde die Ente vorsichtig wenden, sodass die Brust nach oben zeigt. Orangenschale fein abreiben und den Saft auspressen. Orangensaft zum Bratfond geben, Schale beiseitelegen.

    250 g Orangen (Saft und Abrieb)
  8. Ente weitere 45–60 Minuten braten, je nach Größe. Alle 15–20 Minuten mit Bratfond begießen. Falls zu viel Fett in der Form ist, etwas abschöpfen und beiseitestellen.

    Wartezeit 1 h 0 min

  9. Für die Glasur Honig mit der weichen Butter und dem Orangenabrieb verrühren. Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit die Entenhaut damit bepinseln und die Temperatur auf 190–200 °C erhöhen, damit die Haut knusprig wird. Dabei beobachten, dass nichts verbrennt.

    30 g Butter 20 g Honig
  10. Ente aus dem Ofen nehmen und auf ein Brett legen. Locker mit Alufolie abdecken und mindestens 15 Minuten ruhen lassen, bevor sie tranchiert wird. In dieser Zeit die Sauce fertigstellen.

    Wartezeit 15 min

  11. Bratfond durch ein Sieb in einen Topf gießen, dabei Gemüse und Füllung gut ausdrücken. Überschüssiges Fett von der Oberfläche abschöpfen. Sauce aufkochen und etwas einreduzieren lassen.

  12. Speisestärke in wenig kaltem Wasser glatt rühren und nach und nach in die leicht kochende Sauce geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Belieben einen Spritzer Rotwein oder Orangensaft zugeben.

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 2 TL Speisestärke Salz (nach Geschmack)
  13. Für das Rotkraut den Rotkohl vierteln, Strunk herausschneiden und in feine Streifen schneiden oder hobeln. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Äpfel entkernen und in kleine Würfel schneiden.

    150 g Zwiebeln 800 g Rotkohlkopf 200 g Äpfel, säuerlich
  14. Butter oder Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen, dann Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen.

    40 g Butter oder Butterschmalz 25 g Zucker
  15. Rotkohl und Apfelwürfel in den Topf geben und kurz mit anschwitzen. Mit Rotwein und Apfelessig ablöschen, dann Orangensaft und Wasser/Brühe angießen und alles gut durchrühren.

    80 ml Orangensaft 40 ml Apfelessig 150 ml Rotwein 150 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  16. Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und die Zimtstange zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Topf mit Deckel schließen und bei niedriger bis mittlerer Hitze 45–60 Minuten sanft schmoren, zwischendurch umrühren.

    Wartezeit 1 h 0 min

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter 6 Stück Wacholderbeeren 1 Stück Zimtstange 4 Stück Gewürznelken
  17. Zum Schluss Gewürze nach Möglichkeit wieder herausfischen. Rotkraut mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Zucker oder Essig nochmals abschmecken. Bis zum Servieren bei sehr kleiner Hitze warm halten.

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack)
  18. Für die Semmelknödel Brötchen in kleine Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Milch erwärmen (nicht kochen) und über die Brötchen gießen. 10–15 Minuten stehen lassen, bis die Milch aufgesogen ist.

    Wartezeit 15 min

    300 ml Milch 300 g Altbackene Brötchen (Semmeln)
  19. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Petersilie fein hacken und kurz mit in der Pfanne schwenken, dann alles zu den eingeweichten Brötchen geben.

    40 g Butter 15 g Petersilie, frisch 60 g Zwiebel
  20. Eier zu den Brötchen geben. Masse mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Alles mit den Händen gut vermengen, bis ein formbarer, leicht klebriger Teig entsteht. Falls zu trocken, etwas Milch zufügen; falls zu weich, 1–2 EL Semmelbrösel ergänzen (falls vorhanden).

    Muskatnuss, frisch gerieben (nach Geschmack) 2 Stück Eier schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack)
  21. Mit angefeuchteten Händen 8 gleich große Knödel formen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Sieden bringen (es darf nicht stark kochen). Knödel vorsichtig einlegen und 15–20 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.

    Wartezeit 20 min

  22. Knödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und gut abtropfen lassen. Warm halten, bis die Ente tranchiert ist.

  23. Ente tranchieren: Keulen an den Gelenken abtrennen, Flügel lösen, Brustfilets entlang des Brustbeins auslösen und in Scheiben schneiden. Mit Rotkraut, Semmelknödeln und reichlich Sauce auf vorgewärmten Tellern anrichten.

II

Utensilien

  • Schneidebrett und scharfes Messer
  • Backofen
  • großer Topf für Rotkraut
  • Schüssel groß
  • Pinsel zum Bestreichen
  • Sieb
  • Großer Bräter oder ofenfeste Form
  • Großer Topf für Knödel
  • Küchengarn oder Holzspieße
  • Schaumkelle
  • Pfanne
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