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Pindjur – mazedonischer Paprika-Auberginen-Dip

Originalname Pindjur

Pindjur ist ein traditioneller mazedonischer Dip aus langsam gerösteten Paprika, Auberginen und Tomaten. Durch das Rösten im Ofen oder auf dem Grill entwickeln sich rauchige Aromen und eine besonders samtige Textur. Knoblauch, frische Kräuter und ein Hauch Essig runden den Geschmack ab. Pindjur schmeckt warm oder kalt, pur mit Brot, als Beilage zu Gegrilltem oder als aromatische Basis für andere Gerichte.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pindjur – mazedonischer Paprika-Auberginen-Dip
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

170 kcal

3 g
Eiweiß
17 g
Kohlenhydrate
11 g
davon Zucker
10 g
Fett
1.5 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
350 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (oder 200 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder leicht einölen.

  2. Paprika und Auberginen waschen und abtrocknen. Ganze Paprika und ganze Auberginen dicht aneinander auf das Blech legen.

    500 g Auberginen 800 g Paprika (rot, möglichst fleischig)
  3. Paprika und Auberginen im Ofen ca. 35–45 Minuten rösten, bis die Paprikahaut stark gebräunt und stellenweise geschwärzt ist und die Auberginen vollständig weich sind. Zwischendurch einmal wenden, damit sie gleichmäßig rösten.

    Wartezeit 40 min

    500 g Auberginen 800 g Paprika (rot, möglichst fleischig)
  4. Währenddessen Tomaten und Zwiebeln waschen bzw. schälen. Tomaten halbieren, den Stielansatz entfernen. Zwiebeln grob würfeln.

    400 g Tomaten (reif und aromatisch) 120 g Zwiebeln
  5. Geröstete Paprika und Auberginen aus dem Ofen nehmen und sofort in eine Schüssel geben. Locker mit einem Teller oder Frischhaltefolie abdecken und 15–20 Minuten abkühlen lassen – so lässt sich die Haut später leichter abziehen.

    Wartezeit 20 min

    500 g Auberginen 800 g Paprika (rot, möglichst fleischig)
  6. Während Paprika und Auberginen abkühlen, 2 EL (etwa ein Drittel) des Olivenöls in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen.

    Wartezeit 4 min

    60 ml Olivenöl (plus etwas mehr zum Servieren, am besten extra nativ) 120 g Zwiebeln
  7. Tomaten zu den Zwiebeln geben. Zucker hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen und leicht eindicken.

    Wartezeit 12 min

    1 TL Zucker (zum Abrunden der Säure) 400 g Tomaten (reif und aromatisch)
  8. In der Zwischenzeit Knoblauch schälen. Petersilie waschen und die Blätter von den Stielen zupfen.

    4 Stück Knoblauchzehen 10 g Petersilie (frisch)
  9. Die abgekühlten Paprika häuten, Stiel und Kerne entfernen. Auberginen der Länge nach aufschneiden und das weiche Innere mit einem Löffel aus der Schale lösen. Schale wegwerfen. Fruchtfleisch von Paprika und Auberginen grob schneiden.

    800 g Paprika (rot, möglichst fleischig) 500 g Auberginen
  10. Paprika- und Auberginenstücke in den Topf zu den eingekochten Tomaten geben. Lorbeerblätter, Paprikapulver und Chiliflocken hinzufügen.

    ½ TL Chiliflocken (oder gemahlene Chili, optional für Schärfe) 2 Stück Lorbeerblätter 500 g Auberginen 1 TL Paprikapulver (edelsüß) 800 g Paprika (rot, möglichst fleischig) 400 g Tomaten (reif und aromatisch)
  11. Knoblauch durch eine Presse direkt in den Topf drücken oder sehr fein hacken und zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack) 4 Stück Knoblauchzehen
  12. Alles gut verrühren und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20–30 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Die Masse soll deutlich eindicken und eine sämige Konsistenz bekommen.

    Wartezeit 25 min

  13. Topf vom Herd nehmen. Lorbeerblätter entfernen. Restliches Olivenöl und den Essig unterrühren. Petersilienblätter grob hacken und ebenfalls einrühren. Nochmals mit Salz, Pfeffer, ggf. etwas Zucker oder Essig abschmecken.

    60 ml Olivenöl (plus etwas mehr zum Servieren, am besten extra nativ) 10 g Petersilie (frisch) 20 ml Weißweinessig (oder Rotweinessig) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 1 TL Zucker (zum Abrunden der Säure) Salz (nach Geschmack)
  14. Für eine eher stückige Textur Pindjur so lassen. Für eine besonders samtige Konsistenz die Masse mit einem Stabmixer nur kurz grob pürieren – nicht zu fein, etwas Struktur ist erwünscht.

  15. Pindjur vollständig abkühlen lassen, dann mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nach Wunsch mit etwas Olivenöl beträufeln und bei Raumtemperatur servieren.

    Wartezeit 1 h 0 min

    60 ml Olivenöl (plus etwas mehr zum Servieren, am besten extra nativ)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Backpapier oder etwas Öl zum Einfetten
  • Backofen oder Grill
  • Backblech
  • Küchenmesser
  • Knoblauchpresse (optional)
  • Großer Topf oder tiefe Pfanne
  • große Schüssel
  • Stabmixer (optional)
  • Kochlöffel
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