Klassischer Hasenbraten im Rohr mit Rahmsoße, Speck und Wurzelgemüse

Originalname Hasenbraten

Saftig im Rohr geschmorter Hasenbraten mit kräftiger Rahmsoße, Speck und aromatischem Wurzelgemüse. Der Hase wird in Rotwein und Fond geschmort, mit Speckwürfeln und Wurzelgemüse geröstet und mit Sahne zu einer samtigen Soße verfeinert – ideal für festliche Anlässe mit Serviettenknödeln oder Spätzle.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Klassischer Hasenbraten im Rohr mit Rahmsoße, Speck und Wurzelgemüse
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

750 kcal

55 g
Eiweiß
16 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
38 g
Fett
17 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
1200 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Hase unter fließendem kalten Wasser kurz abspülen und gründlich trocken tupfen. Größere Fett- oder Silberhäute entfernen. In grobe Stücke teilen (z.B. Keulen, Rücken, evtl. Vorderläufe), falls nicht bereits zerlegt. Rundum großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 1500 g Hase, küchenfertig (mit Knochen, z.B. Keulen und Rücken)
  2. Karotten und Sellerie schälen, in grobe Würfel schneiden. Lauch längs einschneiden, gut waschen und in Ringe schneiden. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Speck in Streifen oder kleine Würfel schneiden.

    200 g Karotten 100 g Lauch 150 g Zwiebeln 150 g Sellerieknolle 120 g Bauchspeck oder durchwachsener Räucherspeck
  3. Wacholderbeeren und Pimentkörner leicht im Mörser anquetschen, damit sie ihr Aroma besser abgeben. Lorbeerblätter bereitlegen.

    4 Stück Pimentkörner 6 Stück Wacholderbeeren 2 Stück Lorbeerblätter
  4. Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen schweren Bräter (ofenfest mit Deckel) erhitzen, Butterschmalz hineingeben und den Hasen in 2–3 Portionen bei hoher Hitze von allen Seiten kräftig anbraten, bis er schön gebräunt ist. Angebratene Stücke herausnehmen und beiseitestellen.

    2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl 1500 g Hase, küchenfertig (mit Knochen, z.B. Keulen und Rücken)
  5. Hitze etwas reduzieren. Speck in den Bräter geben und auslassen, bis er leicht gebräunt ist. Dann Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch zugeben und 5–8 Minuten mitrösten, bis das Gemüse Farbe nimmt.

    Wartezeit 8 min

    200 g Karotten 100 g Lauch 150 g Zwiebeln 150 g Sellerieknolle 120 g Bauchspeck oder durchwachsener Räucherspeck
  6. Tomatenmark und Zucker zum Gemüse geben und 1–2 Minuten mitrösten, bis das Tomatenmark leicht karamellisiert. Dabei gut rühren, damit nichts anbrennt.

    Wartezeit 2 min

    1 ½ EL Tomatenmark ½ TL Zucker
  7. Mit etwa der Hälfte des Rotweins ablöschen, dabei mit einem Holzlöffel die Röststoffe vom Boden lösen. Rotwein nahezu sirupartig einkochen lassen, dann den restlichen Rotwein angießen und erneut etwas einkochen lassen.

    Wartezeit 8 min

    300 ml Rotwein, kräftig (z.B. Burgunder)
  8. Wild- oder Rinderfond angießen. Wacholder, Piment, Lorbeer, Thymian und Rosmarin hinzufügen. Die angebratenen Hasenstücke wieder in den Bräter legen, sodass sie möglichst in der Flüssigkeit liegen. Bei Bedarf etwas Wasser ergänzen, die Stücke sollen mindestens zu zwei Dritteln bedeckt sein.

    4 Stück Pimentkörner 6 Stück Wacholderbeeren 2 Stück Lorbeerblätter 300 ml Wild- oder Rinderfond 1500 g Hase, küchenfertig (mit Knochen, z.B. Keulen und Rücken) 1 TL Thymian, getrocknet oder ein kleiner Zweig frisch ½ TL Rosmarin, getrocknet oder ein kleiner Zweig frisch
  9. Bräter mit Deckel schließen und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C etwa 90 Minuten schmoren. Zwischendurch 1–2 Mal wenden und prüfen, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist, ggf. etwas Wasser oder Fond nachgießen.

    Wartezeit 1 h 30 min

  10. Nach 90 Minuten Garprobe machen: Das Fleisch an der dicksten Stelle der Keulen sollte sich leicht vom Knochen lösen. Falls nötig, weitere 15–30 Minuten schmoren. Fertige Hasenstücke auf eine vorgewärmte Platte legen, locker mit Alufolie abdecken und etwa 10 Minuten ruhen lassen.

    Wartezeit 10 min

    1500 g Hase, küchenfertig (mit Knochen, z.B. Keulen und Rücken)
  11. Während der Hase ruht, den Bräter mit der Soßenbasis aus dem Ofen nehmen. Grobe Knochen- oder Kräuterreste entfernen. Den Inhalt durch ein Sieb in einen Topf abgießen und das Gemüse dabei gut ausdrücken, damit möglichst viel Geschmack in die Soße gelangt. Wer eine rustikale Soße mag, kann einen Teil des Gemüses durch das Sieb streichen oder direkt in der Soße belassen.

  12. Die abgeseihte Flüssigkeit kurz aufkochen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Mehl einrühren und unter Rühren 1 Minute anschwitzen. Mit etwas heißer Bratenflüssigkeit glattrühren und zurück in den Soßentopf geben. Alles einige Minuten sanft köcheln lassen, bis die Soße leicht gebunden ist.

    Wartezeit 5 min

    1 EL Butter 1 EL Weizenmehl (oder Speisestärke)
  13. Sahne zur Soße geben, nochmals kurz aufkochen und auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, eventuell noch etwas Zucker und einem Spritzer Essig abschmecken. Die Soße soll kräftig, leicht säuerlich und rund schmecken.

    Wartezeit 5 min

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) ½ TL Zucker 1 TL Essig (Rotweinessig oder Balsamico) 200 ml Schlagsahne (30 % Fett) Salz (nach Geschmack)
  14. Petersilie fein hacken. Hasenstücke mit etwas Soße überziehen und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit gehackter Petersilie bestreuen und mit der restlichen Rahmsoße servieren. Dazu passen z.B. Spätzle, Serviettenknödel, Kartoffelknödel oder ein cremiges Selleriepüree.

    5 g Petersilie, frisch 1500 g Hase, küchenfertig (mit Knochen, z.B. Keulen und Rücken)
II

Utensilien

  • Kochmesser
  • Kleiner Topf für Mehlschwitze
  • Topf für die Soße
  • Messbecher
  • Sieb
  • großes Schneidebrett
  • schwerer Bräter mit Deckel (ofenfest)
  • Holzlöffel
  • Alufolie
  • Mörser (optional)
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