Mozartkugeln (selbstgemacht) mit Pistazienmarzipan und Nougatkern
Originalname Mozartkugel (selbstgemacht)
Selbstgemachte Mozartkugeln mit intensivem Pistazienmarzipan, zartschmelzendem Haselnussnougatkern und knackiger Zartbitterschokolade. Die Pralinen sind inspiriert von der österreichischen Konditortradition und eignen sich perfekt zum Verschenken, für Festtage oder als edle Kaffeebegleitung.
- Schwierigkeit
- 1 h 0 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 4 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
170 kcal
- 3 g
- Eiweiß
- 17 g
- Kohlenhydrate
- 15 g
- davon Zucker
- 10 g
- Fett
- 4 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 10 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Nougat in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, abkühlen lassen und zum Nougat geben. Alles kurz mit den Händen oder einem Löffel verkneten, bis die Nüsse gleichmäßig verteilt sind.
150 g Sahnenuogat (Haselnussnougat, schnittfest) 20 g Geriebene Haselnüsse, geröstet -
Aus der Nougatmischung etwa 30 kleine Kugeln formen (je ca. 5 g, etwa haselnussgroß). Die Kugeln auf einen Teller oder ein kleines Blech setzen und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten fest werden lassen.
Wartezeit 30 min
-
Marzipanrohmasse in kleine Stücke zupfen und mit Puderzucker, gemahlenen Pistazien, Pistazienpaste, Vanille und Orangenlikör in eine Schüssel geben. Alles zuerst mit den Händen zusammendrücken, dann zu einer glatten, geschmeidigen Masse verkneten.
25 g Pistazienpaste oder feines Pistazienmus, ungesüßt 250 g Marzipanrohmasse 1 EL Orangenlikör (z. B. Cointreau) oder Wasser 40 g gemahlene Pistazien, ungesalzen ½ TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote 40 g Puderzucker -
Wenn die Masse zu klebrig ist, kurz kühlstellen (10–15 Minuten) oder mit wenig Puderzucker bestreuen, bis sie gut formbar ist. Aus der Masse eine Rolle mit etwa 3–3,5 cm Durchmesser formen und in 30 möglichst gleich große Scheiben schneiden.
Wartezeit 15 min
-
Je eine Pistazienmarzipanscheibe zwischen den Handflächen leicht flach drücken, eine Nougatkugel in die Mitte legen und das Marzipan rundherum schließen. In den Händen zu einer möglichst glatten Kugel rollen. So mit der gesamten Masse und allen Nougatkugeln verfahren.
-
Die fertigen Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Brett legen und erneut 30–60 Minuten kaltstellen, damit sie vor dem Überziehen schön fest sind.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Für die Schokoladenhülle die Zartbitterschokolade fein hacken. Etwa zwei Drittel der Schokolade zusammen mit der Kakaobutter in einer Metallschüssel über dem warmen, nicht kochenden Wasserbad unter Rühren schmelzen, bis alles glatt ist.
350 g Zartbitterschokolade (ca. 60–70 % Kakao) 10 g Kakaobutter oder neutrales Kokosöl -
Schüssel vom Wasserbad nehmen. Das restliche Drittel der gehackten Schokolade einrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist und die Schokolade leicht abkühlt und dicker wird. Bei Bedarf eine Prise Salz einrühren, um das Aroma zu betonen.
Feines Salz (nach Geschmack) -
Die gekühlten Kugeln mit einer Pralinen- oder Gabel nacheinander in die geschmolzene Schokolade tauchen, kurz abtropfen lassen und auf Backpapier setzen. Darauf achten, dass sie vollständig mit Schokolade überzogen sind.
-
Mozartkugeln bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank vollständig aushärten lassen (mindestens 1–2 Stunden). Danach können sie in Pralinenförmchen gesetzt und in einer gut schließenden Dose kühl und trocken aufbewahrt werden.
Wartezeit 2 h 0 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Schneidebrett
- Backblech oder Brett
- Teelöffel/Esslöffel
- Kühlschrank
- Rührschüsseln
- Pfanne zum Rösten
- Backpapier
- Topf und Hitzebeständige Schüssel für Wasserbad
- scharfes Messer
- kleine Pralinengabel oder normale Gabel
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