Pandolce genovese – Genueser Früchtebrot

Originalname Pandolce genovese

Pandolce genovese ist ein traditionelles genuesisches Früchtebrot: ein reichhaltiger, leicht süßer Hefeteig mit Rosinen, kandierten Früchten und Pinienkernen. Außen goldbraun, innen weich und aromatisch, passt es perfekt zu Kaffee, Tee oder als festliches Weihnachtsgebäck.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pandolce genovese – Genueser Früchtebrot
Schwierigkeit
35 min
Vorbereitung
40 min
Koch/Backzeit
3 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

340 kcal

8 g
Eiweiß
50 g
Kohlenhydrate
20 g
davon Zucker
11 g
Fett
4 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
220 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rosinen in eine kleine Schüssel geben und mit heißem Wasser oder, wenn verwendet, zusätzlich etwas Rum bedecken. 10–15 Minuten einweichen lassen, dann abgießen und gut abtropfen lassen. Die kandierten Früchte bei Bedarf kleiner schneiden.

    Wartezeit 15 min

    1 EL Orangenblütenwasser oder Rum (optional) 120 g Rosinen oder Sultaninen 100 g kandierte Früchte (z.B. Orangeat und Zitronat)
  2. Milch leicht erwärmen, sie soll nur lauwarm sein. Frische Hefe in die Milch bröckeln und 1 TL vom Zucker einrühren. 10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt.

    Wartezeit 10 min

    18 g Frische Hefe 160 ml Milch (lauwarm) 120 g Zucker
  3. Mehl in eine große Schüssel geben. Salz und den restlichen Zucker hinzufügen und kurz vermischen. In der Mitte eine Vertiefung formen.

    3 Salz 500 g Weizenmehl Type 405 oder 550 120 g Zucker
  4. Die Hefemilch in die Vertiefung gießen. Eier, weiche Butter, Zitronen- und Orangenschale sowie Vanilleextrakt hinzufügen. Alles mit einem Löffel oder der Hand grob vermengen, bis ein klebriger Teig entsteht.

    18 g Frische Hefe 1 TL Orangenschale (unbehandelt) (abgerieben) 2 Stück Eier (Raumtemperatur) 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote 160 ml Milch (lauwarm) 1 TL Zitronenschale (unbehandelt) (abgerieben) 100 g Butter (zimmerwarm)
  5. Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Bei Bedarf ganz wenig Mehl zufügen, der Teig soll weich bleiben, aber nicht stark kleben.

  6. Abgetropfte Rosinen, kandierte Früchte und Pinienkerne gleichmäßig über den Teig verteilen und weitere 2–3 Minuten einkneten, bis sie gut eingearbeitet sind.

    60 g Pinienkerne 120 g Rosinen oder Sultaninen 100 g kandierte Früchte (z.B. Orangeat und Zitronat)
  7. Eine große Schüssel mit etwas Öl ausstreichen. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und einmal wenden, sodass er leicht mit Öl überzogen ist. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 1,5–2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

    Wartezeit 2 h 0 min

    1 EL Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl
  8. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den aufgegangenen Teig auf die Arbeitsfläche geben, vorsichtig entgasen und zu einer runden, leicht flachen Kugel formen. Auf das Blech setzen. Nochmals abdecken und 45–60 Minuten ruhen lassen, bis der Teig wieder sichtbar aufgegangen ist.

    Wartezeit 1 h 0 min

  9. Gegen Ende der Gehzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Oberfläche des Brotes nach Belieben mit einem scharfen Messer kreuz- oder sternförmig einritzen, damit es kontrolliert aufreißt.

  10. Pandolce auf mittlerer Schiene 35–40 Minuten backen, bis es goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Falls es zu schnell bräunt, locker mit Alufolie abdecken.

    Wartezeit 40 min

  11. Das Früchtebrot auf ein Gitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und in Spalten schneiden. Luftdicht verpackt hält sich Pandolce mehrere Tage und wird dabei noch aromatischer.

    Wartezeit 1 h 0 min

    1 EL Puderzucker (zum Bestäuben, optional)
II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Reibe für Zitrusschale
  • Backblech
  • Messbecher
  • Kuchengitter
  • Küchentuch
  • Backpapier
  • Kleine Schüssel
  • scharfes Messer
  • Holzlöffel oder Teigschaber
  • Rührschüssel groß
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